Kanonensegner Gauck: Widerspruch wird erste Bürgerpflicht | Telepolis

21/09/2014 2 Kommentare

Gegen den protestantischen Kanonensegner und BND-Pfarrer Gauck:
Widerspruch wird erste Bürgerpflicht | Telepolis

So wie Vizepräsident Biden der USA zum Vize-Aussenminister mutierte, übernahm Präsident Gauck die Rolle des Vize-aussenpolitischen Sprechers ganz im amerikanischen Stil der bekannten ‘good guy, bad guy’ Inzenierungen.

Widerspruch wird erste Bürgerpflicht | Telepolis.

Ein Kommentar des ehemaligen verteidigungspolitischen Sprechers der CDU/CSU zu Joachim Gaucks Vorstellung vom Völkerrecht

Seit seiner Rede vor den Teilnehmern der diesjährigen internationalen Sicherheitskonferenz in München halten die Menschen in Deutschland die Luft an, wenn unser Herr Bundespräsident Gauck zu Fragen der Außen-und Sicherheitspolitik spricht. Es scheint einen durchgehenden roten Faden für seine diesbezüglichen Reden zu geben. Davor haben die Menschen Angst, denn es hört sich so an, als würde unser Staatsoberhaupt dafür plädieren, Deutschland wieder “ans Gewehr” zu bringen.

Der Herr Bundespräsident Joachim Gauck sollte zwei Umstände wohl berücksichtigen. Wir haben eine historische Erfahrung als Volk mit Angehörigen seiner früheren Berufsgruppe. In den letzten einhundert Jahren, aber auch davor, haben dessen Angehörige zu oft erst die Kanonen gesegnet – und anschließend erklärt, warum wieder etwas fürchterlich schief gegangen ist. Wir sind also gewarnt. Aber jetzt scheinen wir im höchsten Staatsamt jemanden zu haben, die uns alle wieder in eine Katastrophe führen könnte. Das wäre selbst für diese Berufsgruppe neu, gerade auch für jemanden, der das in der ehemaligen DDR gerade in der Evangelischen Kirche mögliche und an Fakten orientierte Denken und Reden erleben durfte.  ……..   via  Widerspruch wird erste Bürgerpflicht | Telepolis.

Kirche heute, 20.September 2014

20/09/2014 1 Kommentar

    Kirche heute, 20.September 2014  (de)  (en)  (it)  (fr)

DE

Abtreibungsgegner im christlichen Gewand menschenverachtender Rechtsradikaler – taz.de

19/09/2014 1 Kommentar

Abtreibungsgegner im christlichen Gewand menschenverachtender Rechtsradikaler

Demo der Abtreibungsgegner: Christliches Gewand für Nationalisten – taz.de.

Für das Leben wollen die „Lebensschützer“ sein. Dabei bewegen sie sich gerne in der Nähe menschenverachtender rechtsradikaler Ideologie.

Mit einem sogenannten „Marsch für das Leben“ wollen am Samstag Antifem inistinnen, christliche Fundamentalistinnen und Nationalistinnen durch Berlin ziehen. Unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“ fordern sie ein europaweit komplettes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und Sterbehilfe.

Organisiert wird der Marsch, der schon seit mehreren Jahren am letzten Septemberwochenende in Berlin stattfindet, vom „Bundesverband Lebensrecht e.V.“, einem Dachverband von derzeit 13 „Lebensschutz”-Gruppen. Unterstützung bekommen die „Lebensschützer“ dabei sowohl von hochrangigen Vertretern der Kirchen und der CDU, als auch aus dem Umfeld der Neuen Rechten.

Die „Lebensschützer“-Szene tritt seit den späten 1960er Jahren öffentlich in Erscheinung. Ihr Kernthema ist die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot von Abtreibungen. Zunehmend gerät aber auch Sterbehilfe in den Fokus der Bewegung, die keinen Eingriff in „Gottes Plan“ dulden will. Liberalere Sexualmoral, Geschlechter-Gerechtigkeit, die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften oder selbst den Zugang zu Verhütungsmitteln lehnen sie ab. Dahinter steht oft ein christlich fundamentalistisches Weltbild, das die Säkularisierung der Gesellschaft als die Quelle allen Übels ausmacht.    …..

via Demo der Abtreibungsgegner: Christliches Gewand für Nationalisten – taz.de.

ARD-Programmbeirat: Wer ‘Nato-mainstream’ liest und hört, bleibt dumm – Telepolis

19/09/2014 2 Kommentare

Deutsche Leitartikler sog. Leitmedien kungeln mit politischen Machteliten | Telepolis.

“Dem Journalismus der Leitmedien wird immer wieder ein gewaltiger “Bias” vorgeworfen, wenn es um die Deutungsnarrative zu aktuellen gewichtigen gesellschaftspolitischen Themen (siehe Ukraine-Krise) geht.”

ARD-Programmbeirat: Wer ‘Nato-mainstream’ liest und hört, bleibt dumm – Telepolis

Ukraine-Konflikt:
ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik
– heise

 “Fragmentarisch”, “tendenziös”, “mangelhaft” und “einseitig”: Der Programmbeirat teilt über weite Strecken die Publikumskritik an der Berichterstattung

Der Programmbeirat der ARD kritisierte auf seiner Sitzung im Juni 2014 die Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt über den Ukraine-Konflikt. Die ausgestrahlten Inhalte hätten teilweise den “Eindruck der Voreingenommenheit erweckt” und seien “tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen” gerichtet, heißt es im Resümee aus dem Protokoll (PDF) des neunköpfigen Gremiums, das Telepolis vorliegt. Wichtige und wesentliche Aspekte des Konflikts seien von den ARD-Redaktionen “nicht oder nur unzureichend beleuchtet” worden, insgesamt zeigte sich die Berichterstattung “nicht ausreichend differenziert”, urteilen die Medienkontrolleure.   …..

“Gleichschaltung” der Medien:
Wie der Neoliberalismus seinen Siegeszug durch die Medien antrat
  – heise

Medien und Neoliberalismus – Teil 2

In den Jahren nach der Jahrhundertwende (oder Jahrtausendwende, wenn man es pathetischer haben will) 2000 vollzog sich in der Bundesrepublik Deutschland ein ökonomischer, politischer und sozialer Epochenwechsel weg von der (Idee) der sozialen Marktwirtschaft hin zu einem deregulierten Kapitalismus. An der publizistischen Front kam es dabei zu einer in dieser Form bis dahin in der Bundesrepublik unbekannte Normierung – eine Normierung, die von einer Art “Gleichschaltung” der Medien sprechen ließ. Eine Gleichschaltung, die freilich von innen heraus ihren Weg nahm und nicht wie im Nationalsozialismus durch eine politische Zentrale verordnet wurde. Es war Albrecht Müller mit seinem 2004 erschienenen Buch von der “Reformlüge”, der damals diese Gleichrichtung als einer der ersten anprangerte, so kam es schließlich auch zur Einrichtung der Nachdenkseiten.  ……

Die Kutte evangelikaler Einfalt: Uniform und Fantasielos

Kardinal Kasper unterstellt: „Sie wollen einen Krieg“ › Katholisches.info

18/09/2014 2 Kommentare

Kardinal Kasper unterstellt Verteidigern des Ehesakraments: „Sie wollen einen Krieg“ › Katholisches.info.

(Rom) Kardinal Kasper, der Wortführer der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion setzt einen weiteren Schritt zur Entsachlichung der Diskussion. In einem heute veröffentlichten Interview unterstellt er den Verteidigern der katholischen Ehe-Lehre, damit einen „Krieg“ zu wollen, dessen „Zielscheibe“ nicht er, sondern Papst Franziskus sei.

Der Vorstoß zur Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion erfolgt im Namen von „Barmherzigkeit“ und „Menschlichkeit“. Ein geübter taktischer Schachzug. Er unterstellt implizit, daß jede andere Position „unbarmherzig“ und „unmenschlich“ sei. So äußerte sich jüngst auch Bischof Franz-Josef Overbeck, der auf einer „Dialogveranstaltung“ der Deutschen Bischofskonferenz meinte, die Kirche müsse im Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen „menschlicher“ werden.  …..

via Kardinal Kasper unterstellt Verteidigern des Ehesakraments: „Sie wollen einen Krieg“ › Katholisches.info.

Schwule Priester, die strippen: Ein Video provoziert die Kirche

18/09/2014 2 Kommentare

Schwule Priester, die strippen: Ein Video provoziert die Kirche.

In der katholischen Kirche gibt es viele Sünden und Verbote. Scheidung. Selbstmord. Selbstbefriedigung. Blasphemie. Homosexualität. Dieses neue Protestvideo dürfte deshalb Geistliche und streng Gläubige schockieren: Es zeigt einen Priester, der strippt. Der Clip wirbt für den Orthodox Calender, ein Wandkalender mit homoerotischen Bildern. Die Macher wollen auf den Schwulenhass in der orthodoxen Kirche Osteuropas aufmerksam machen. Und auf die Scheinheiligkeit der Geistlichen, die in der Abge.schiedenheit des Priesterseminars ein ausschweifenden Sexleben haben sollen.

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Das Video beginnt mit düsterer, sakral anmutender Musik und zeigt einen Priester, der einen Raum betritt. An den Wänden sind Projektionen zu sehen: Gewalttaten gegen Homosexuelle, Proteste von Pussy Riot. Dann setzen plötzlich wummernde Beats ein und der Priester fängt an, sich auszuziehen. Mit einem Kruzifix streichelt er über seine nackten Körper. Eine Provokation, die kaum zu überbieten ist. Auch auf HuffingtonPost.de: Love-Werbespot lässt homophobe Krawallmacher verstummen

via Schwule Priester, die strippen: Ein Video provoziert die Kirche.  

Kirche heute, 16.September 2014

16/09/2014 1 Kommentar
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