Richter a.D.Heindl: “NSU ein bayrisches Komplott Schilys und Becksteins” | Politaia.org

Den Glauben vor der ‘Religion der Kirchen’ schützen | hpd

Den Glauben des Menschen vor der ‘Religion der Kirchen’ schützen

Glauben ohne Christentum | hpd

(hpd) Ein Komponist, Altmeister seiner Kunst, legt ein religionskritisches Buch vor. Er begründet nicht nur, warum das Christentum ausgedient hat, warum es eine menschliche Erfindung und ein geistiges Fossil geworden ist. Dabei weiß er zwischen Religion und Religiosität zu unterscheiden und entwirft ein Szenario, den Glauben vor der Religion zu schützen und als Vision zu entwickeln.

Er ist Komponist sechs abendfüllender Opern, Dirigent, und war lange Jahre Hochschulprofessor am Mozarteum Salzburg.  Als Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele arbeitete er eng mit Herbert von Karajan zusammen. Im deutschsprachigen Raum gilt Gerhard Wimberger als Nestor seiner Kunst, wird 2013 nach der Uraufführung seiner “Passion Giordano Bruno” bei den Salzburger Festspielen das 90. Lebensjahr vollenden und legt nun dieses religionskritische Buch vor. Wie ist die Perspektive eines Künstlers mit seiner Altersweisheit  auf “Glauben ohne Christentum”?   …………

via Glauben ohne Christentum | hpd

 

Im Kontext der christlichen Leidgesellschaft – Moment Mal

Im Kontext der christlichen Leidgesellschaft

Der absolutistische Machtanspruch Roms steht den Zielen der Aufklärung, des Humanismus und der Demokratie bis in unsere Tage im Wege.

Den Ideen von 1789 wurden und werden nicht erst mit Beginn des Ersten Weltkriegs die kirchenstaatlichen Ideen von 1914 -  autoritäre Ideale des deutschen Kultur-, Macht- und Obrigkeitsstaates – entgegengesetzt. Hinzugekommen ist das wirtschaftlich-evangelikale Dominanzverhalten mittels gnadenlos subventionierter Wirtschaftspolitik.

Hat sich Deutschland nach 1814 letztendlich zum Vehikel eines Panzerkreuzer der Kirchen und des Vatikans entwickelt ?

Eine brutale, terorristische Verunsicherungstrategie der Islamophobie gegen ‘störende Einflüsse’ wurde in Szene gesetzt. Nachdenkliche Bundespräsidenten wie Köhler und Wulff wurden als strategisches Risiko (unblutig) hinweggemobbt. Die Kirchen halten ihre ‘Volksgemeinschaft’ derweilen schwarmgerecht brav.

via Behörden wie einst in Rostock: Deutschland auf der Anklagebank – STERN | Moment Mal.

Kirche heute, 20. Mai 2013

    Kirche heute, 20. Mai  2013  (de)  (en)  (it)  (fr)

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    Kirche heute, 20. Mai  2013  (de)  (en)  (it)  (fr)

Sex, Kriminalität und Sünde unter den Talaren | EUROPE ONLINE

«Sex, Kriminalität und Sünde unter dem Talar»: Kirche in Serbien  – EUROPE ONLINE

Prunksucht, sexueller Missbrauch, Diebstahl und selbst Morddrohungen: Die Serbisch-Orthodoxe Kirche steckt im Tief. Jetzt attackiert sie auch noch den Staat.

Belgrad (dpa) – Die Bischöfe der Serbisch-Orthodoxen Kirche lassen selbst Regierungschef Ivica Dacic verzweifeln: «Unser lieber Gott tut mir leid, dass er von solchen Leuten vertreten wird», sagte der Spitzenpolitiker in der vergangenen Woche. Der Grund: Zwei prominente Bischöfe hatten ihm öffentlich die Ermordung vorausgesagt, weil er eine angeblich falsche nationale Politik führe.

«Sex, Kriminalität und Sünde unter dem Talar», kommentierte jüngst das Politmagazin NIN die vielen Affären rund um die Geistlichen. Mit am schlimmsten soll es der inzwischen zwangspensionierte Bischof Vasilije Kacavenda getrieben haben. Im letzten Monat musste sich die engste Kirchenführung (Heiliger Synod) öffentlich zugängliche Videofilme über sexuellen Missbrauch von Kindern durch ihren Glaubensbruder anschauen – und schickte ihn endlich aufs Altenteil.

Mehr als ein Jahrzehnt hatte sich die Kirche taub gegen alle Beschuldigungen von missbrauchten Jungen gestellt. Ob Vasilije mit einem landesweit bekannten Stripper posierte oder von Zeugen der Organisation von rauschenden Sexorgien beschuldigt wurde – nichts geschah. Sein «Bischofsschloss» im bosnischen Bijeljina hatte Vasilije während der schlimmsten Kriegsnot in den 90er Jahren so luxuriös ausgestattet, dass die verarmte Bevölkerung nur noch vom «kleinen Versailles» sprach.

Bisher wurde der offensichtlich breit verbreitete sexuelle Missbrauch von Kindern – oft jünger als zehn Jahre – von der Serbisch-Orthodoxen Kirche unter den Teppich gekehrt. Gegen den Bischof der Diözese Vranje, Pahomije, ist gerade wieder ein Verfahren eröffnet worden, nachdem ein kirchlicher Mitarbeiter von seinem Missbrauch durch den Geistlichen seit Schulzeiten berichtet hatte. Mehrere frühere Gerichtsverfahren waren verschleppt und mit windigen Begründungen eingestellt worden.

Verschleppt wurde vor sechs Jahren auch der spektakuläre Fall des Abtes vom Kloster Hopovo vor den Toren Belgrads. Vater Ilarion soll zehn Jungen im Alter zwischen sieben und elf Jahren missbraucht haben. Das Gericht verurteilte ihn nach langem Hin und Her zu zehn Monaten Haft, die er jedoch nie absaß. Er flüchtete, die Polizei konnte ihn angeblich nicht finden und heute lebt er als Rentner unbehelligt ganz in der Nähe der Hauptstadt.

Die Zeitung «Blic» veröffentlichte vor einigen Tagen das Geheimdienstdossier des Bischofs Filaret. Der öffentliche Freund von Kriegsverbrechern unterstütze mit Kirchengeld die extremsten Nationalisten im Land, hieß es dort.

Der Kosovo-Bischof Artemije wurde zwangspensioniert, weil er Millionen und Abermillionen veruntreut und ein Leben in Saus und Braus geführt haben soll. Weil es ihm so besser gefiel, ließ er das sandsteinfarbene Patriarchatskloster in Pec rot anstreichen – obwohl es auf der Unesco-Weltkulturerbeliste steht und somit geschützt ist.

Zuletzt wurde der kirchliche Kassenwart verhaftet, weil er Millionenbeträge veruntreut hatte. Er habe das Geld in Bäckereien gesteckt, um ein zweites finanzielles Standbein zu haben, berichteten heimische Medien.

Als ob die Kirche damit nicht schon genug Probleme hätte, legte sie sich jetzt auch noch mit der politischen Führung an. Weil die eine Politik des Ausgleichs mit dem Kosovo verfolgt, das als «historisches Herz» Serbiens gilt, wird sie in der Öffentlichkeit regelrecht verteufelt. Und deswegen hatte Bischof Atanasije Regierungschef Dacic zuletzt auch gedroht, er werde enden wie der von der Mafia ermordete erste demokratische serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic.

via«Sex, Kriminalität und Sünde unter dem Talar»: Kirche in Serbien | EUROPE ONLINE.

Deutschland, weltmeisterlich bei vertuschter Kinderschändung ? – kipa/apic

Deutschland: Bekanntlich gibt es keine Anstrengungen der Aufklärung von vertuschten klerikalen Kinderschändungen. Verantwortliche Bischöfe werden nicht zur Rechenschaft gezogen.

Australien – Erzbischof räumt vor Missbrauchsausschuss Vertuschung ein   (www.theaustralian.com.au)

Melbourne, 20.5.13 (Kipa) Der katholische Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, hat bei einer Parlamentsanhörung im australischen Bundesstaat Victoria zum Thema sexueller Missbrauch «Geheimniskrämerei und Vertuschung» eingeräumt. «Das hatte sich wie Mehltau über die Kirche gelegt», sagte Hart am Montag laut australischen Medienberichten.

Die Verantwortungsträger hätten zu lange gebraucht, um zu verstehen, was «eigentlich vor sich ging». Dies habe sich mit dem Amtsantritt von George Pell als Nachfolger des Melbourner Erzbischofs Frank Little im Jahr 1996 verbessert. Little habe sich einfach «nicht vorstellen können, dass Priester, die das Beste im Menschen repräsentieren sollen», zu solchen Taten fähig gewesen seien, sagte Hart. Erzbischof Hart war der erste hochrangige Kirchenvertreter, der vor dem Ausschuss in Melbourne aussagte. In einer Woche, am 27. Mai, folgt dann sein Amtsvorgänger (1996-2001), Sydneys Kardinal George Pell.

Das Parlament des australischen Bundesstaates Victoria hatte im vergangenen Jahr den Untersuchungsausschuss eingesetzt, nachdem Polizei und Missbrauchsopfer schwere Vorwürfe gegen das Erzbistum Melbourne erhoben hatten. So soll die Erzdiözese die Zusammenarbeit mit der Polizei verweigert und Missbrauchsfälle sowie Selbstmorde von Missbrauchsopfern vertuscht haben.   ………

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Alain de Botton: “Religion für Atheisten” | Deutschlandradio Kultur

Alain de Botton: “Religion für Atheisten” | Brights – Die Natur des Zweifels.

Wenn man Alain de Bottons neues Buch liest, bekommt man den Eindruck, die katholische Kirche höchstpersönlich habe die DIN-Norm erfunden – so begeistert schaut er auf ihre Institutionen, die die Welt sortieren und einordnen. Leben möchte man in seiner Welt aber trotzdem nicht.       Von Adolf Stock – Deutschlandradio Kultur

Was verbindet McDonald’s mit der katholischen Kirche? Beide sagen wo’s langgehen soll: McDonald’s dem Personal in der Frittenbude und die katholische Kirche den Priestern und Katholiken.

“Dem Angestellten wird genauestens vorgeschrieben, wo er sein Namensschildchen tragen muss, mit welchem Lächeln er jeden Kunden beglücken soll und wie viel Gramm Mayonnaise auf jedes Brötchen-Oberteil zu schmieren ist. (…) Ihre Edikte, die im Detail festlegen, welche Weinsorten bei der Heiligen Kommunion verwendet werden sollen und welche Farbe die Schuhe der Priester haben sollen, beweisen, wie penibel die Kirche darüber wachte, dass sich jeder Priester an die vorgegebenen Standards hielt.”

Beim Lesen von Alain de Bottons neuestem Buch könnte man meinen, die katholische Kirche habe die DIN-Norm persönlich erfunden.

Alain de Botton ist in einem atheistischen Umfeld großgeworden. Seine Eltern waren säkularisierte Juden, sein Vater war Banker in der Schweiz. Der professionelle Geldverwalter hielt den Glauben an Gott für eine bemitleidenswerte Behinderung. Dagegen hat der Sohn rebelliert. “Wir haben schlecht säkularisiert”, lautet de Bottons Credo. Lasst uns mal schauen, was die Religionen den Atheisten zu bieten haben!

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via Alain de Botton: “Religion für Atheisten” | Brights – Die Natur des Zweifels.

 

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