Zu Merkels gesegneter Wiederwahl – Kriegskirchen-Tag deutscher Eintracht

Zu Merkels gesegneter Wiederwahl – Kriegskirchen-Tag deutscher Eintracht:
Militärbischof als Liturge – Militärministerin als Predigerin
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Kein Kriegskirchen-Tag ?  | Telepolis

Beim Massenevent in Berlin und Wittenberg sollte die christliche Basis eine Unabhängigkeit von der staatlichen Militärapparatur einfordern.

Eugen Drewermann ist hierzulande der einzige bekannte christliche Theologe, der seit vier Jahrzehnten ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Mächtigen in Staat und Kirche vorträgt, dass der Weg des Jesus von Nazareth jegliche Kollaboration mit der Kriegsapparatur ausschließt. In seinem Buch „Luther wollte mehr“ (2016) traut er dem amtlichen Kirchentum in Deutschland allerdings keinen Mut zu dementsprechenden Einsprüchen zu:

… was machen wir mit der Militarisierung der Außenpolitik, was machen wir mit der Vergeudung von gigantischen Geldmitteln, die dann den Armen immer wieder fehlen, was machen wir mit der Dressur von heranwachsenden Siebzehnjährigen als Drohnenpiloten und als Massenmörder mit dem heutigen technischen Gerät? In all dem sehe ich die bestehenden Kirchen untätig und vollkommen angepasst. Sie vermeiden die Schwierigkeiten einer Auseinandersetzung um die prinzipiellen Fragen unterhalb der Oberfläche.
Eugen Drewermann, Theologe, kirchenkritischer Schriftsteller und suspendierter Priester

Deutsche Eintracht wie in alten Zeiten: Militärbischof als Liturge – Militärministerin als Predigerin

Mit gutem Beispiel voran geht die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK), deren Bundesvorsitzender Dr. Christoph Münchow ein geistlich-weltliches Kirchentagsereignis der besonderen Art kritisiert. Bei einem Soldatengottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-serveimageGedächtnis-Kirche soll der deutsche Militärbischof Dr. Sigurd Rink am Freitag den 26. Mai 2017 um 11.30 Uhr die Liturgie leiten, während die deutsche Militärministerin Ursula von der Leyen das Amt der Predigerin übernimmt. Eine solche „nicht hinnehmbare Vermischung von geistlichem und weltlichem Amt“ könne als „Vitalisierung der Verbindung von Thron und Altar gewertet werden“ und „gebe einen zusätzlichen Auftrieb für die immer wieder kolportierte Meinung, dass die Kirche die Waffen segne“.

Der Theologe Horst Scheffler, selbst ehemaliger Militärseelsorger und heute Vorsitzender der evangelischen „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF), schließt sich der EAK-Kritik ausdrücklich an. – Berthold Keunecke, Vorsitzender des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, hat bereits am 10. April in einer Pressemitteilung das Wiederaufleben staatskirchlicher Liturgie-Traditionen beklagt: „Gottesdienste sind dem Friedensauftrag Jesu verpflichtet und damit keine Bühne für die Verfechter der Militärpolitik.“ Nicht Unterstützung für die PR der Ministerin sei Sache der Kirche, sondern eine starke Offensive „für den Einsatz gewaltfreier Methoden“.

Wird EKD-Bischof Heinrich Bedford-Strohm gegenüber Barack Obama die Drohnenmorde ansprechen?

Gast der obersten protestantischen Kirchenleitung wird der ehemalige US-Präsident Barack Obama sein, der unter Moderation des EKD-Bischofs in Berlin mit der deutschen Regierungschefin Angela Merkel ins Gespräch kommen soll. Das entsprechende Massenevent trägt den Untertitel „Zuhause und in der

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Welt Verantwortung übernehmen“. Die hierzu von Markus Kompa in
einer Telepolis-Satire aufgeworfenen Fragen sind überaus ernster Natur.

Über ferngelenkte Drohnen tötet das US-Militärsystem (unter Einbeziehung seiner Logistik in Deutschland) auf dem Globus ohne Gerichtsurteil und ohne völkerrechtliche Grundlage Menschen, die nach dem Gutdünken sogenannter Experten als Zielscheibe ausgewählt worden sind.

Viele Muslime, deren Heimatregionen durch diesen mordtechnologischen Allmachtswahn in Räume der Angst verwandelt werden, sehen darin eine gottmitunsgotteslästerliche Anmaßung der Herrschaft über Leben und Tod. Aus christlicher Sicht kann diesem Urteil nur beigepflichtet werden. Mord bleibt Mord, auch wenn zwischen Mörder und Mordopfer viele tausend Kilometer liegen.

Der Hauptverantwortliche für die Ausweitung der mittels US-Drohnen global ausgeführten, extralegalen Todesstrafe heißt Barack Obama. Es wäre schwer nachvollziehbar, wenn der oberste evangelische Bischof ihn beim Berliner Podium über „Verantwortung in der Welt“ nicht mit diesem Thema konfrontiert.

Zynischer Kardinal Marx gesteht persönliche Schuld beim Kindsmissbrauch – epochtimes

Zynischer Kardinal Marx gesteht persönliche Schuld beim Kindsmissbrauch – epochtimes

Kardinal Marx sieht Versäumnis in Missbrauchsskandal „leider erst im Nachhinein“ – epochtimes

Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, sieht den Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen selbstkritisch.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Münchens Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, sieht den Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen selbstkritisch.

 „Für die Kirche und auch für mich selbst war es ein schmerzhafter Lernprozess, vor allem und in allem von der Perspektive der Opfer her zu denken und zu handeln“, sagte Marx der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch.

Die Kirche, er selbst eingeschlossen, habe zu wenig wahrhaben wollen, was Priester marxjungen Menschen antun können. Das Verhalten der katholischen Kirche sei den leidvollen Situationen der Opfer nicht immer angemessen gewesen. „Für mich persönlich möchte ich ausdrücklich festhalten, dass ich heute und leider erst im Nachhinein erkenne, dass ich intensiver hätte nachfragen müssen“, sagte Marx.

Anlass der Äußerung ist laut „Zeit“ der Fall eines heute 32-jährigen Manns, der als Heranwachsender vom Priester seiner katholischen Gemeinde im Saarland mehrfach missbraucht wurde. Kardinal Marx war damals, im Jahr 2006, Trierer Bischof und damit auch zuständig für das Saarland.

Zur Verurteilung des Priesters kam es nicht. Die Vorwürfe waren bereits verjährt, als das mutmaßliche Opfer den Geistlichen anzeigte. Nach Aussagen des Opfers nahm das Bistum damals keinen Kontakt zu ihm auf. Sieben weitere Male war der Priester angezeigt worden. Alle Verfahren wurden eingestellt. (afp)

Westliche 60 Million Untergrund-Kirche unterwandert Chinas offizielle kirchliche Institutionen – The Atlantic

24/04/2017 1 Kommentar

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts versuchte die christliche Taiping-Bewegung, die Macht in China an sich zu reißen.– Die Zeit

Heute wieder Kriegstreiber ohne historisches Bewußtsein:
Westliche aggressiv-protestantische Untergrund- und Hauskirchen unterwandern Chinas offizielle kirchliche Institutionen 
– The Atlantic

“The government won’t approve it, but the question is if they’ll shut it down.”

In China, Unregistered Churches Are Driving a Religious Revolution  – The Atlantic
China, the world’s rising superpower, is experiencing an explosion of faith. The decades of anti-religious campaigns that followed the 1949 communist takeover are giving way to a spiritual transformation—and among the fastest-growing drivers of that transformation are unregistered churches.

Once called “house” or “underground” churches because they were small clandestine affairs, these groups have become surprisingly well-organized, meeting very openly and often counting hundreds of congregants. They’ve helped the number of Protestants soar from about 1 million when the communists took power to at least 60 million today. Of these believers, about two-thirds are not affiliated with government churches. In other words, A Chinese Christian woman sings during a prayer service at an underground Protestant church in Beijing.Protestants in non-government churches outnumber worshippers in government churches two to one.

This fascinated me, and I wondered how it happened. Why were these independent churches so effective in appealing to China’s burgeoning middle class? And how do they survive despite government efforts to rein in religious groups not part of government-run places of worship?

To find out, I knew it would be important to report from the ground up. If you rely solely on newspaper headlines and human rights reports, you’ll only understand one aspect of a society: its problems. For instance, after reading the recent Freedom House report about intensifying religious persecution under Chinese President Xi Jinping, you may come away with the impression that in China the main story of religion is repression. But any casual visitor to the country can tell you that the number of churches, mosques, and temples has soared in recent years, and that many of them are full. While problems abound, the space for religious expression has grown rapidly, and Chinese believers eagerly grab it as they search for new ideas and values to underpin a society that long ago discarded traditional morality. ……

In China, Unregistered Churches Are Driving a Religious Revolution

Vatikan gesteht Schutz und Vertuschung von Kindermissbrauch – Nur Marx leugnet, EKD sekundiert – Radio Vaticana

Nur deutscher Kardinal Marx leugnet noch:

Vatikan an Weltkirche: Kirche gesteht Schutz von Missbrauchstätern – de.radiovaticana.va

Erstmals hat die katholische Kirche in Mexiko öffentlich wiederholtes Fehlverhalten von Bischöfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch Priester eingestanden. Betroffene Kinder seien „Märtyrer unserer Zeit“, die Verfolgung innerhalb der Kirche erlitten hätten, sagte Alfonso Miranda Guardiola, 430x645der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz, bei einer nationalen Gebetsaktion für Missbrauchsopfer am Mittwoch. Die Kirche bitte um Vergebung für die Verbrechen, nehme die volle Verantwortung dafür auf sich und fordere eine Bestrafung der Täter.

Miranda sprach von einer „klerikalen Struktur mit Anzeichen von Machtmissbrauch“. Die Kirche habe sich schuldig gemacht, tatenlos zugesehen und verheimlicht zu haben und oftmals Komplizin gewesen zu sein. Noch viel zu wenig sei bewusst, dass das gesamte kirchliche Wirken weniger wiege als die Zerstörung eines Menschenlebens. „Durch eine schlechte Tat, durch ein einziges Verbrechen und ein einzigen Missbrauch wird alles zerstört und umgeworfen“, so der Generalsekretär. Den Opfern schulde die Kirche Gerechtigkeit: Priester müssten bei diesen Verbrechen auch die Konsequenzen tragen, es dürfe keine Straflosigkeit geben.

Die Gebetsaktion, die in der Päpstlichen Universität von Mexiko-Stadt stattfand, stellte die erste Aktivität des neu geschaffenen kirchlichen Zentrums für die Erforschung und interdisziplinäre Bildung für Kinderschutz dar.

Opfervertreter sprachen in ersten Reaktionen davon, dass nun den Worten auch Taten folgen müssten. Die Erklärung dürfe kein „Reinwaschen“ sein, zudem könne keine Entschuldigung bereits geschehenes Leid wieder gutmachen.

(kna 06.04.2017 sk)

Missionsbotschaften einer Kanzlerin

Merkels neues Milliardending: Seltsame gottesstaatliche Finanztransaktionen – FAZ / SZ

06/04/2017 1 Kommentar

Merkels neues Milliardending … und nicht auszuschliessen:
Kirchensteuer Konfessionsloser finanziert letztlich neue Ramsteiner US-Militärklinik – berichten Sueddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung.

US-Militärstützpunkt Ramstein: Das Milliardending  – SZ

Ramstein bekommt ein neues US-Militär-Krankenhaus

Ramstein US-Militärstützpunkt Ramstein

Noch unter Obama genehmigten die USA den Neubau ihrer Militärklinik in Ramstein, die Soldaten aus der ganzen Welt versorgt. Kostenplan: 990 Millionen Dollar. Über ein leises, aber spektakuläres Projekt – und seine transatlantische Bedeutung. ….

Doch aus deutschen Steuern   Bürgerstimme.com

Auch hinsichtlich der Kostenübernahme gibt es wohl zur der offiziellen noch eine tatsächliche Version. Laut Pfalz Express wollen die Vereinigten Staaten zwar angeblich „den Löwenanteil“ der Baukosten übernehmen. In Wirklichkeit jedoch, so die uns vorliegenden Informationen, wird Deutschland 90 Prozent und die USA 10 Prozent der Kosten tragen. In Rede steht also mindestens eine Milliarde Euro, die der deutsche Steuerzahler für US-Kriegspolitik wird aufbringen müssen.  ….

Klagen gescheitert:
Warum Konfessionslose manchmal Kirchensteuer zahlen  – FAZ

Wer keiner Konfession angehört, aber mit einem Kirchensteuerpflichtigen verheiratet ist, zahlt oft indirekt auch selbst Kirchensteuer. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über eine entsprechende Klage 45719896entschieden.

Konfessionslose können weiterhin über ihren Ehepartner an der Kirchensteuer beteiligt werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat an der deutschen Regelung nichts auszusetzen, wie die Richter am Donnerstag in Straßburg entschieden (Beschwerde-Nr. 10138/11 u.a.). Die Kläger scheiterten mit ihrer Auffassung, dass die Regelung eine Verletzung ihrer Religionsfreiheit sei. Vor dem Bundesverfassungsgericht waren sie damit auch schon ohne Erfolg geblieben.  ….
Das Urteil ist nicht endgültig. Die Kläger können dagegen vorgehen.  …..

Studie: 85% junge Europäer sind glücklicher ohne Religion – Kein Vertrauen in religiöse Institutionen – FAZ

Studie: 85% junge Europäer sind glücklicher ohne Religion – Keine Vertrauen in religiöse Institutionen – FAZ

Studie: Junge Europäer brauchen keine Religion – FAZ

Ohne Glauben an Gott glücklich sein? Offenbar kein Problem für junge Erwachsene in Europa, zeigt eine Jugendstudie. Die weiteren Ergebnisse dürften religiöse Institutionen ebenfalls beunruhigen.

Kirche und Religion spielen im Leben der Jugend in Europa laut einer Umfrage kaum noch eine Rolle. 85 Prozent der jungen Erwachsenen sagten, dass sie ohne Glauben an Gott glücklich sein können. 86 betonten, kein oder sehr wenig Vertrauen in religiöse Institutionen zu haben. Dies geht aus der am Mittwoch in Mainz veröffentlichten Jugendstudie „Generation What?“ hervor, für die die Antworten von rund 200.000 jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren aus zehn europäischen Staaten ausgewertet wurden.

Mehr zum Thema Können Veganer Katholiken sein? Pfarrer bemängeln, dass Kirchensteuer in Gemeinden nicht ankommt Studie „Generation What?“: Was fürchtet die Jugend?In keinem der beteiligten Länder vertrauen demnach mehr als drei Prozent der Befragten den religiösen Institutionen voll. In Deutschland und den Niederlanden fällt das Misstrauen mit 47 und 48 Prozent noch am geringsten aus. 79 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland gaben an, ohne Glaube an Gott glücklich sein zu können.

Nach Angaben der Studienautoren ist die Befragung repräsentativ für diese Altersgruppe in Europa. Die Ergebnisse basieren auf Befragungen im Internet zwischen April 2016 und März 2017. Daran nahmen insgesamt rund eine Million Personen aus 35 Ländern teil. Die in Zusammenarbeit mit dem Berliner Sinus-Institut veröffentlichte Studie bezieht sich auf rund 200.000 Internetbefragungen aus zehn Staaten: aus Belgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Spanien und Tschechien. In der Bundesrepublik beteiligten sich mehrere öffentlich-rechtliche Sender an dem Projekt.

Quelle: Studie: Junge Europäer brauchen keine Religion

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