Kindermissbrauch, Abtreibung: Wo gibt es auch deutsche, glaubwürdige Politikerinen, die der Kirche den Rücken kehren – Basel online

Kindermissbrauch, Abtreibung:
Wo gibt es auch deutsche, glaubwürdige Politikerinen, die der Kirche den Rücken kehren

Sechs profilierte Schweizerinnen treten aus der Kirche aus – Basel online

Der Papst verglich Abtreibung mit Auftragsmord. Schweizer Politikerinnen protestieren. Und sie erhalten Rückendeckung. Die sechs Frauen, darunter Monika Stocker wollen «den patriarchalen Machtapparat der römisch-katholischen Kirche nicht länger unterstützen».

Aus Protest gegen die Gleichsetzung von Abtreibung mit Auftragsmord durch den Papst sind sechs profilierte Schweizer Frauen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) bedauert diesen Entscheid, zeigt aber Verständnis.

Die ehemaligen Nationalrätinnen Cécile Bühlmann und Ruth-Gaby Vermot, die Mitgründerin der «Erklärung von Bern», Anne-Marie Holenstein, Sozialpolitikerin Monika Stocker, sowie die feministischen Theologinnen Doris Strahm und Regula Strobel gaben bekannt, «den patriarchalen Machtapparat der römisch-katholischen Kirche nicht länger mit ihrer Mitgliedschaft zu unterstützen», wie der SKF am Montag mitteilte.

Diese sechs Frauen hätten seit Jahrzehnten und bis heute für Veränderungen gekämpft, schreibt der SKF. Als katholische Frauenorganisation verstehe der SKF den Frust und die Resignation.

«Wie die sechs Frauen, hat auch uns die Gleichsetzung von Abtreibung mit Auftragsmord seitens des Vatikans schockiert und uns zum Unterzeichnen einer Petition an Papst Franziskus bewogen», heisst es in der Mitteilung. Obwohl ein Austritt aus der Amtskirche auch bedeute, der Landeskirche den Rücken zu kehren, «können wir den Entscheid der Frauen sehr gut nachvollziehen».

Weiterer Einsatz für Veränderung

Auch der SKF lehne die gegenwärtige Machtverteilung in der Institution Katholische Kirche ab und fordere tiefgreifende Veränderungen, die dem systematischen Ausschluss von Frauen aus Entscheidungsgremien und Weiheämtern ein Ende setzten und der längst überfälligen, gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Kirche den Weg ebneten.

Der SKF forderte Frauen und Männer dazu auf, «die katholische Kirche nicht den Ewiggestrigen zu überlassen und weiterhin alle Gelegenheiten zu nutzen, die Kirche hartnäckig und entschlossen von innen heraus zu verändern».

Überzeugt stehe der Frauenbund weiterhin dafür ein, gegen Ungerechtigkeiten anzukämpfen, Missstände zu benennen, die ungleichen Geschlechterverhältnisse zu thematisieren und den Missbrauch von Macht zu ächten – auch in Vertretung der nun aus der katholischen Kirche ausgetretenen sechs Frauen.

(oli/sda)

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Kündigungsschreiben an eine Demokratieverweigerin: Sie verhält sich wie eine Gekündigte, die trotzig das Geschirr zerschlägt.

Kündigungsschreiben an eine Demokratieverweigerin: Sie verhält sich wie eine Gekündigte, die trotzig das Geschirr zerschlägt.

10 Argumente, warum die derzeitige Asylpolitik nicht moralisch ist
Achgut.com  Anabel Schunke

Eine kurze Geschichte über die Moral in der Asylpolitik – gleichzeitig eine Argumentationshilfe für die einen und eine Gelegenheit zum Nachdenken für die anderen. Die Argumente sind nicht neu, aber sie werden selten in einem Text zusammengefasst.

1. Weil wir, wie Henryk Broder im Petitionsausschuss des Bundestages zur Gemeinsamen Erklärung 2018 feststellte, „Survival of the fittest“ spielen. So dient die aktuelle Asylpolitik nicht den Schwächsten dieser Welt, sondern lediglich unserem eigenen moralischen Befinden. Die Armen und Kranken, Alten, Frauen und Kinder in den ärmsten Ländern der Erde bleiben von dieser Migration ausgeschlossen. Diejenigen, die kurz vor dem Verhungern stehen, verhungern auch weiterhin in den Ländern Afrikas. Schlimmer noch: Wir entziehen diesen Gesellschaften jene, die kräftig genug sind und über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, nach Europa zu kommen.

2. Ein mangelndes Auswahlverfahren aufgrund der Leugnung faktischer Grenzen des Machbaren in der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen sorgt dafür, dass unsere Kapazitäten so ausgereizt sind, dass wir kaum noch über die Möglichkeit verfügen, wirklich politisch Verfolgte und Not leidende Menschen mit der nötigen Akzeptanz der Bevölkerung aufzunehmen.

3. Die derzeitige Asylpolitik hat das Land nicht weltoffener und toleranter gemacht hat, sondern das Gegenteil erzielt. Egal, was zuerst da war, das Vorurteil oder die Realität, aus dem dieses vermeintliche Vorurteil entstanden ist: Eine Regierung, die bei Einwanderern nicht mehr zwischen Asylberechtigten und anderen, zwischen Kriminellen und Nichtkriminellen differenziert, kann das auch nicht von ihrer Bevölkerung erwarten. In der Folge leiden alle ehrlichen und aufrichtigen Migranten und frühere Einwanderer beziehungsweise Deutsche mit Migrationshintergrund unter dieser Flüchtlingspolitik, die ihren Platz in der Gesellschaft wieder zur Disposition gestellt hat. Nie war es für meine Freunde mit Migrationshintergrund so schwer, in einen Club zu kommen wie heute. Nie wurden sie so angeguckt wie heute. Das ist nicht Ergebnis von „Hass und Hetze“ beziehungsweise ehrlicher Kritik an der Asylpolitik oder etwa der AfD, sondern Ergebnis einer Politik der offenen Grenzen.

4. Liberale Muslime geraten durch die Einwanderungswelle aus wesentlich religiöseren, rückschrittlicheren Gesellschaften noch mehr unter Druck als ohnehin schon. Der Druck der islamischen Community, die immer fundamentalistischer ausgerichtet ist, wächst. Wer sich an die Mehrheitsgesellschaft anpasst, ist ein Verräter. Wer Schweinefleisch ist, ist ein Verräter. Wer kein Kopftuch trägt, ist eine Schlampe. Ihnen hat man mit dieser Einwanderungspolitik einen noch größeren Bärendienst erwiesen als uns Deutschen ohne Migrationshintergrund, die nicht Teil dieser islamischen Überwachung sind. Dazu gehören ausdrücklich auch Flüchtlinge, die hier in Deutschland auf ihre Peiniger treffen. Wie sagte ein syrisch-stämmiger christlicher Freund von mir: Ihr habt zu Hunderttausenden die Menschen ins Land gelassen, vor denen wir geflüchtet sind.

5. Die fehlende Moral der aktuellen Asylpolitik findet sich ebenso in der nicht vorhandenen Empathie gegenüber der einheimischen Bevölkerung wider, die die Konsequenzen dieses Clash der Kulturen ausbaden muss und in ihrer Freiheit aktiv eingeschränkt wird. Junge Frauen, die missbilligend oder wie Vieh auf der Straße angeschaut werden, weil sie sich frei und unverschleiert bewegen, Auseinandersetzungen zwischen Männern, die heute nicht selten mit Messern eskalieren bis hin zu Mord und Terror. Die psychischen Folgen interessieren die vermeintlich moralisch tadellosen Menschen nicht. Wie geht es den Opfern der Kölner Silvesternacht? Den beiden Männern, die mit Daniel H. in Chemnitz teils lebensgefährlich verletzt wurden? Der Geisel von Köln? Wie geht es den Behördenmitarbeitern, Lehrern, Polizisten, die tagtäglich angesichts dieser Politik mit den Auswüchsen zu leben haben und wie dem normalen Bürger auf der Straße, der das Gefühl hat, seine Heimat zu verlieren?

6. Natürlich wird der einheimischen Bevölkerung etwas von dem Geld, das sie erwirtschaftet hat, weggenommen. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Schulen verrotten seit Jahrzehnten, der Ausbau der digitalen Infrastruktur hinkt selbst hinter Ländern wie der Türkei deutlich hinterher. Schulklassen sind teils kaum mehr zu unterrichten. Leidtragende sind vor allem die Kinder jener Klientel, die früher eigentlich klassisch SPD oder Linke wählte und die nicht das nötige Kleingeld für eine Privatschule besitzt. Für deren Kinder die einzige Chance zum sozialen Aufstieg in einem guten Bildungssystem liegt. Die künftige Wettbewerbsfähigkeit, das, worauf sich der Wohlstand einer ganzen Nation gründet, kurz: die Zukunft dieses Landes wird einer vermeintlichen Moral zum Fraß vorgeworfen, die alles ist, nur nicht moralisch. Wo kein Geld, da weder Chancen und Möglichkeiten für die eigene Bevölkerung, noch Akzeptanz und Möglichkeiten zur Aufnahme von wirklichen Schutzbedürftigen. Man sägt mit dieser Politik aktiv an den Voraussetzungen zu Hilfe, Humanität und letztlich auch an der Chancengleichheit im eigenen Land.

7. Diese Massen an Steuergeldern, die zumeist in einen unbeweglichen Bürokratieapparat des Wohlfahrtsstaates sowie an Krisengewinner in Form von Sozialarbeitern, Asylanwälten, und Pro-Asyl-Verbände fließen, könnten in den Heimatländern der Menschen zum Aufbau einer nachhaltigen Entwicklungspolitik genutzt werden, die dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ folgt. Sie könnte vor allem aber zur Linderung der Not in Flüchtlingscamps in Ländern wie Jordanien beitragen. Mit dem gleichen Geld, das hier für einen Asylbewerber aufgewendet wird, könnte dort ein Vielfaches an Flüchtlingen und Migranten menschenwürdig verpflegt und untergebracht werden. Das wäre eine wahrhaft humane Asylpolitik, die sich der Endlichkeit der eigenen Aufnahmekapazität bewusst und eher an nachhaltigen Lösungen interessiert ist.

8. Stattdessen schaffen wir, auch aufgrund der schlechten Unterbringung in diesen Camps und den Leistungen, die man hier erhält, Anreize, sich auf die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer zu begeben. Sogenannte „Seenotretter“ von Seawatch & Co. helfen nicht dabei, die Situation zu verbessern und möglichst viele Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu retten, sondern arbeiten aktiv mit Schleppern zusammen, die Flüchtlinge und Migranten in der Folge auf immer waghalsigere Trips mit nicht seetauglichen Booten schicken, weil man sich in der Gewissheit wiegt, dass sie bereits wenige Kilometer hinter der nordafrikanischen Küste von sogenannten „Seenotrettern“ der verschiedenen NGOs abgeholt werden. Diese Menschen verbessern die aktuelle Situation nicht, sie verschlimmern sie und treiben dadurch immer mehr Flüchtlinge und Migranten in den Tod.

9. Political Correctness ist nicht moralisch, sondern verhindert einen nachhaltigen Lösungsansatz, der möglichst vielen Menschen hilft. Das größte Problem Afrikas liegt nicht in der kolonialen Vergangenheit oder einer angeblichen Ausbeutung durch die Länder des Westens. Es liegt im massiven Bevölkerungswachstum, der jeden wirtschaftlichen Aufschwung frisst. Europa – und schon gar nicht Deutschland im Alleingang – wird die Probleme der Länder Afrikas nicht durch eine willkürliche Aufnahme von Menschen lösen, da dies ob der schieren Zahl perspektivloser junger Afrikaner überhaupt nicht möglich ist. So lange die eigentlichen Probleme des Kontinents nicht ehrlich angesprochen werden, können sie auch nicht angegangen werden. Was wir betreiben, ist lediglich eine Symptombekämpfung, die uns über kurz oder lang mit in den Abgrund zieht und wie in Punkt 1 bereits angesprochen, nicht die Ärmsten der Armen begünstigt.

10. Diese Politik gefährdet unseren demokratischen Rechtsstaat. Wenn Gesetze für die einen nicht mehr gelten, rüttelt das an der Legitimation des Rechtsstaates an sich. Instabilität ist auf Dauer die Folge. Sie spaltet Familien und Freundeskreise und stigmatisiert Kritiker in totalitärer Manier als Nazis und Rassisten. Darüber hinaus wird die Gesellschaft nicht nur durch Gesetze geprägt, sondern in erster Linie durch die Menschen, die in ihr Leben und sie mit ihren Werten und Ansichten prägen. Eine Masseneinwanderung aus den frauenfeindlichsten, undemokratischsten Ländern der Welt entdemokratisiert auch den Westen Stück für Stück. Die islamische Kultur und mit ihr die Scharia steht in fundamentalem Gegensatz zu liberalen Werten. Dieses Clash der Kulturen kann man nicht einmal eben mit einem Integrationskurs aus der Welt schaffen. Somit ist diese Asylpolitik als Fundamentalangriff auf die liberale Demokratie und damit die Freiheit an sich zu verstehen. Sie ist Angriff auf die hier lebenden Juden, Homosexuelle, Frauen und in letzter Instanz auf die friedliche, tolerante, diverse Gesellschaft an sich. Also auf alles, was die politische Linke eigentlich zu verteidigen glaubt. Dies ist letztlich der amoralischste Punkt von allen.

Erschienen bei Achgut.com  Anabel Schunke
10 Argumente, warum die derzeitige Asylpolitik nicht moralisch ist

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Der von 6 Kirchen Gesalbte und die unermüdliche Missionarin. Gegenaufklärung, NeuEvangelisierung.

Pastors from Nevada pray with Donald Trump during a visit to Las Vegas in October 2016. Plenty of moviegoers in Lynchburg, Virginia heaped praise on the movie.
Der von 6 Kirchen Gesalbte und die unermüdliche Missionarin. Gegenaufklärung, NeuEvangelisierung.

Politiker und Kirchen: Mehr gesellschaftlicher Dialog – Morgenpost Berlin

Nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die Einheit der Deutschen in Ost und West noch lange nicht vollendet. „28 Jahre später wissen wir aber, dass das, was wir Deutsche Einheit nennen, ein Prozess ist, ein langer Weg.“

Merkels soul buddy Trump. The chosen one? The new film that claims Trump’s election was an act of God – The Guardian

More than 1,000 US cinemas are screening The Trump Prophecy – which posits that God chose the philandering billionaire to restore America’s moral values.

Evangelische Kirche – Die Scheinheiligen | Cicero Online

Besonders knifflig ist das Thema Toleranz naturgemäß für Religionen. Denn Religionen verkünden die absolute Wahrheit, die Offenbarung Gottes. Doch dummerweise haben sich im Laufe der Geschichte mehrere Glaubensgemeinschaften gebildet, die den Anspruch erheben, im Besitz der alleinigen, letzten oder wahrhaftigen Offenbarung Gottes zu sein. Was nun?

Vor der denkwürdigen Abstimmung, welche Volker Kauder um sein Amt als Fraktionsvorsitzenden brachte, hatte Angela Merkel noch vor den Unions-Abgeordneten ihr gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen: “Ich brauche Volker Kauder”, so die Kanzlerdarstellerin beinahe flehentlich.

Wann schaffen wir eigentlich einmal Religionen ab? – NZZ

Der Institution der Religion kann letztlich nur jeder Einzelne selbst den Stecker ziehen: durch Privatisierung der Spiritualität. Eine lebensbejahende, menschennahe Ethik nützt der Menschheit mehr. «Jeder spirituelle Schüler hat die Pflicht, im Laufe seines Lebens einen Narren in der Schöpfung zu beseitigen. Dieser Narr ist er selbst», meinte Pythagoras. Oder um es mit Malkin zu sagen: «Denkt!»

Katholiken in Berlin – Beklemmende Stille: Keine Debatte an der Basis nach Kindermissbrauchs-Vertuschungsstudie – Tagesspiegel

Es gibt zwar noch einige Taufen, aber schon die Zahl der Firmungen ist gering, „und spätestens danach sind sie weg“, sagt Jarasch. Prenzlauer Berg ist der Gegenentwurf. Die vielen zugewanderten Katholiken wirken wie eine Frischzellenkur auf das Gemeindeleben.

Rassismus gegen die westliche Kultur – Erdogans Vorbild: Sultan Mehmet II, Eroberer des christlichen Konstantinopel – The European

In Deutschland ist den wenigsten bewusst, welche Mythen die Türken und Deutschtürken über sich pflegen. Welcher Unsinn über die Überlegenheit der türkisch-islamischen Kultur verbreitet und geglaubt wird. Selbstkritik, wie sie in Deutschland oft in maßloser Form betrieben wird, ist hier völlig unbekannt.  …..   Wie wäre es? Hunderttausende demonstrieren gegen muslimischen Sexismus, türkischem Nationalismus, Antisemitismus und Homophobie. Claudia Roth führt den Zug an, Arm in Arm mit ihren türkischen und arabischen Freunden. Selbstverständlich darf Aiman Mazyek mit seinem Zentralrat der Muslime zusammen mit den Kirchen und Gewerkschaften nicht fehlen.

„Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung“ – Telepolis
Warum schweigen die Lämmer ?

Der Psychologe Rainer Mausfeld über die Illusion des Informiertseins, eine „Verachtung des Volkes“ und Journalisten und Intellektuelle, „die sich wie Eisenspäne in den Kraftfeldern der Macht ausrichten“

Die Jagdszenen von Chemnitz lassen sich ohne das Erbe der kommunistischen Diktatur nicht erklären – NZZ

Es ist leicht, alles, was nicht in die westlichen Schablonen passt, als rechts und radikal zu denunzieren. Wer diese Begriffe so inflationär gebraucht, wie dies heute oft geschieht, verhält sich nicht anders als diejenigen, die jeder Kritik reflexhaft «Lügenpresse» entgegenschreien. So leicht sollte man es sich nicht machen. Das haben die Ostdeutschen, die den Systemwechsel mehrheitlich klaglos bewältigten, ebenso wenig verdient wie die mutigen Polen und Ungarn, die sich für die bedrängte Zivilgesellschaft in ihren Heimatländern engagieren. Wer ihnen ohne Herablassung begegnen will, sollte akzeptieren, dass vieles im ehemals kommunistischen Machtbereich nicht den westlichen Denkmustern entspricht – und vermutlich nie ganz mit ihnen übereinstimmen wird.

Deutscher Historikertag Deutungshoheit statt Argumentation – Cicero

Hätten die Historiker aus der Geschichte gelernt, wären sie nicht einmal auf die Idee gekommen, sich als Kampfreserve der Regierung anzudienen. Man muss nicht einmal ein Historiker sein, um diesen Vorgang aus zwei dunklen Zeiten der deutschen Geschichte zu kennen, als Geisteswissenschaftler an der ideologischen Front mittun wollten und dabei die Wissenschaftlichkeit ihres Faches der Ideologie opferten.

Christlichen Religionsunterricht retten – mit Hilfe des Islam? – Die Welt

Wie sieht dein Gott aus?: Interkultureller Religionsunterricht am Stadtgymnasium

Eine Kirche, die Fragen aufwirft – SZ  – Kardinal Marx: Schweigegeld & Sprungschanze

Noch vor der feierlichen Weihe Anfang Juni hat die neue katholische Pfarrkirche Seliger Rupert Mayer in Poing polarisiert: „Sprungschanze“ war noch einer der liebevolleren Spitznamen für das Gebäude mit der schimmernden Fassade und dem schlichten Innenraum, doch es gab auch Lob für die moderne Architektur. …..
Christoph Klingan ist seit zwei Jahren Pfarrer in Poing. Zuvor war er persönlicher Sekretär von Kardinal Reinhard Marx. Den Landkreis kennt Klingan aber seit langem gut: Er ist schließlich in Baldham aufgewachsen.

Was wird jetzt aus Angela Merkel? – FAZ

Wenn aber Kauder bis zuletzt im Amt geblieben wäre, hätte die Union 2021 zu viele Führungspositionen auf einmal neu besetzen müssen. „Das wäre problematisch“, sagt Müller. „Wir wollen in einem möglichen Wechsel ein Element der Kontinuität haben.“ Merkel, so die unausgesprochene Folgerung auch hier, soll bleiben, aber nur einstweilen. Ein anderer CDU-Abgeordneter, Mitglied der Führungsriege, beschreibt ihre Aufgabe so: Die Partei müsse Ende 2020 von der „Pole Position“ aus in den Wahlkampf gehen. Wer dann Kanzlerkandidat werde, bleibe offen. Einstweilen aber brauche man eine starke Kanzlerin, die den Weg bereite.

Es wird Zeit, Kirche und Staat wirklich zu trennen – Focus

Missbrauchsskandale? Leere Gotteshäuser? Kleinkram. Es läuft super für die christlichen Kirchen. Die Einnahmen aus der Steuer sprudeln. Allein die katholische Kirche hat 2017 noch einmal fünf Prozent mehr eingenommen. Handelt es sich um schmutziges Geld?
Das Bild in der Öffentlichkeit ist nicht erst seit dieser Woche verheerend. Die katholische Kirche in Deutschland wirkt wie ein Club alter Männer, der sich über Jahrzehnte an zu jungen Menschen, Mädchen und Knaben, vergangen hat – zuerst sexuell in den Taten und dann moralisch mit der verweigerten Aufklärung.

Kindermissbrauchsskandal in der Kirche – Das Männerbündische und der Klerikalismus sind ein ProblemDeutschlandfunk

Er ist nur die Spitze des Eisbergs.
Über ihn wird hier (noch) nicht berichtet
und die Spitze wird hier eher verniedlicht.

Katholische Kirche : Die geheimen Archive des Kindermissbrauchs bleiben verschlossen – FAZ

Katholische Kirche :
Die geheimen Archive des Kindermissbrauchs bleiben verschlossen
Bis zum Jahr 2010 gingen Meldungen über 3000 Diözesanpriester und Ordenspriester ein.

Katholische Kirche : Die geheimen Missbrauchsarchive – FAZ

Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.

Im Vatikan liegen Akten, mit denen Kindesmissbrauch rund um den Globus aufgeklärt werden könnte. Es sind Unterlagen über Tausende Priester, die Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben sollen. Im Jahr 2001 hatte Joseph Kardinal Ratzinger einen Brief an alle katholischen Bischöfe auf der ganzen Welt geschickt. Der Brief trug den Titel: De delictis gravioribus, über schwerere Verbrechen. Ratzinger ordnete darin an, dass alle Unterlagen über Missbrauch von Minderjährigen nach Rom zu senden sind. Bis zum Jahr 2010 gingen Meldungen über 3000 Diözesanpriester und Ordenspriester ein. Vier Jahre später gab der Vatikan bekannt, dass er gegen 3500 Priester Verfahren eingeleitet habe. Kirchenverfahren nach kanonischem Recht, keine Strafverfahren.

Ratzinger wurde damals für die Einführung der Meldepflicht gelobt. Zu Recht? Man könnte es auch so sehen: Alle Fälle, die bekanntwurden, weil die Opfer sich meldeten, wurden dem Vatikan übergeben – und dort begraben. Die Akten sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Auch die Strafverfolgungsbehörden kommen nicht ran. Die Ermittler in Irland, die mit staatlichem Auftrag Kindesmissbrauch in irischen Bistümern untersuchten, fragten mehrfach in Rom an. Vergeblich. Der Vatikan weigerte sich, die Unterlagen herauszugeben. Er ist ein souveräner Staat, umgeben von hohen Mauern. Niemand kann ihn zwingen.

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„Räuberbande“: Am selbstzerstörerischen Altruismus scheiternder Sozialstaat Deutschland

Am selbstzerstörerischen Altruismus scheiternder Sozialstaat Deutschland:
Die rote Merkel und die heimliche De-Industrialisierung der deutschen ‚Räuberbande‘ frei nach Ratzinger

Räuberbande: Ratzinger im Bundestag. 22.Sept 2011

„Die Politik muß Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen. Natürlich wird ein Politiker den Erfolg suchen, der ihm überhaupt die Möglichkeit politischer Gestaltung eröffnet. Aber der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet.

Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt.
Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, daß diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, daß Macht von Recht getrennt wurde, daß Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte. Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers.“  (Redeprotokoll)

Cultural Change:  Durch Krieg oder mit Altruismus ‚gegen die Wand fahren‘.
Die schuldunfähigen Gäste Merkels geniessen die Nachsicht der deutschen Justiz wenn der Rechtsstaat vor unseren Augen zum Gesinnungsstaat umgebaut wird.

(…) sie trifft der Eifer der Glaubensgemeinde. Bei der Digitalisierung und der Automatisierung ist die Ursache hingegen die absurde Verabsolutierung von Grundrechten auf Kosten der Quelle der Menschenwürde, der individuellen Freiheit (DS-GVO).

Ein weiterer Aspekt: Wenn immer weniger Menschen im disziplinierenden Rad der Wertschöpfung laufen und wir immer mehr Zuwanderer bekommen, die in das Rad gar nicht erst einsteigen können, weil sie nicht dazu qualifiziert sind, entsteht wieder Bedarf am Ordnungsstaat. Das sieht man beispielsweise bei der Migrantenkriminalität schon jetzt. Doch sind wir zu einer Renaissance des Ordnungsstaats noch fähig?  Schaffen wir es uns wieder wirksam wehren zu können, nach außen im Verteidigungsfall und im Notstandsfall auch nach innen? Kann bei Staatsanwälten und Richtern das Ethos restauriert werden, das wir brauchen, um wieder Recht und Ordnung durchzusetzen?

Niemand kann das wissen. Wir leben in einer  Zeit, in der wir eine Kultur hervorgebracht haben, die einen selbstzerstörerischen Altruismus zum einzigen Wert gesetzt zu haben scheint. Doch der innerste Antrieb des Menschen ist sein Überlebenswille. Wird dieser massenhaft tangiert, und merkt die Mehrheit dann, wie schlecht es eigentlich steht, kann das Umdenken sehr schnell erfolgen – man sagt dann „die Stimmung kippt“.

mehr Achgut.com, Johannes Eisleben

Die Tarnkappen Schweigerin:
„Die Patin. Wie Angela Merkel Deutschland umbaut“ – Gertrud Höhler

Merkel-Kritikerin Prof. Gertrud Höhler wird von öffentlich-rechtlichen Sendern boykottiert – Christliches Forum  12.9.2016

Rezension von Cordula Mohr:
Buch-Daten: Die Patin. Wie Angela Merkel Deutschland umbaut. Gebundene Ausgabe: 296 Seiten, Preis 21,95 €, Verlag Orell Füssli; Auflage: 2. Auflage. (August 2012) –  ISBN-10: 328005480X   –  ISBN-13: 978-3280054802  41SiipCEBrL__SS110_

Kurz vor der Heiligsprechung – Von Stauffenberg zu Angela Merkel – Der 20. Juli als Begründung für Merkels Unbeugsamkeit in der Flüchtlingsfrage – SPIEGEL

Kurz vor der Heiligsprechung – Von Stauffenberg zu Angela Merkel – Der 20. Juli als Begründung für Merkels Unbeugsamkeit in der Flüchtlingsfrage – SPIEGEL

Am vergangenen Freitag, den 20 Juli hat Angela Merkel ihre Sommerpressekonferenz gegeben. Der Termin war kurzfristig anberaumt worden, was dafür spricht, dass sie sich bewusst für den 20. Juli entschieden hat.   ….
Als sich die Journalisten der Auseinandersetzung mit der CSU über den richtigen Kurs in der Flüchtlingspolitik zuwandten, war es soweit.

„Die Frage, wie wir in Europa vorgehen, ob wir das einseitig machen, ob wir das unabgestimmt machen, ob wir das zu Lasten Dritter machen, ja oder nein, ist für mich eine zentrale Frage meiner Politik“, sagte Merkel. „Diese Pressekonferenz findet am 20. Juli statt. Der 20. Juli ist nicht irgendein Tag in der deutschen Geschichte. Viele Menschen haben ihr Leben für Europa, für ein gemeinsames Europa gelassen. Das sehe ich schon als einen wichtigen Auftrag an, der im Übrigen auch schon in der Präambel des Grundgesetzes niedergelegt ist.“

Der 20. Juli als Begründung für ihre Unbeugsamkeit in der Flüchtlingsfrage: Das ist eine verblüffende Konstruktion. Sie sagt viel über die Kanzlerin im 13. Jahr ihrer Regentschaft. Man könnte sogar zur Meinung gelangen, dass sie nahezu alles sagt.

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Asylstreit – jetzt mischt sich die ‚päpstliche Kommission für die NeuEvangelisierung Europas‘ ein | HZ

Asylstreit – jetzt mischt sich die ‚päpstliche Kommission für die NeuEvangelisierung Europas‘ ein | Politik  (Kommission gegründet von Ratzinger)
Säkulare Regierungen durchkreutzen klerikale Flüchtlingsstrategien – Crux

Sieben Anklagen an die Hilfsschleuser der «Lifeline»-Schifffahrt der Kirchen  – NZZ
Flugzeuge und Schiffe in lybischem Territorium im Besitz der Kirchen (DE/NL/FR)

Seehofer droht Merkel mit neuem Asylstreit – jetzt mischt sich der Papst ein | HZ

Papst spricht von „Heuchelei – SPD zählt Seehofer im Streit mit Merkel an
Freitag, der 6.Juli 2018

16.32 Uhr: Nach der Einigung der großen Koalition in der Asylpolitik hat die SPD Innenminister Horst Seehofer (CSU) ermahnt, die geplanten Vereinbarungen zur Rückführung nun auch auf die Beine zu stellen. Die SPD-Vizevorsitzende Malu Dreyer sagte dem Sender n-tv, „Seehofer stehe jetzt einfach auch in der Verpflichtung“. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil stellte Seehofers Verbleib im Amt infrage. Klingbeil erklärte: „Das Theater, das Seehofer und Söder in den vergangenen Wochen aufgeführt haben, ist unwürdig für Deutschland.“ Seehofer müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er noch die Kraft und Autorität hat, um jetzt erfolgreich internationale Abkommen zu verhandeln.“

16.15 Uhr: Die dpa berichtet von einem Seehofer Termin beim Zentralrat der Juden. Dabei soll Totenstille geherrscht haben. Zudem gebe es in der Unionsfraktion Stimmen, die sagen: „Vor Weihnachten ist er weg.“ FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae kommentiert von der Seitenlinie: „Seehofer hat eine volle Halbzeit im Abseits gespielt und sich nun mit geschickten Rücktrittsdrohungen ins Spiel zurückgetrickst. Unklar ist, gegen wen er spielt: gegen Merkel, die SPD oder gegen die eigenen Leute auf der Reservebank, die endlich eingewechselt werden wollen.“

16.09 Uhr: Der Deutsche Caritasverband beklagt Heftigkeit und verrohte Sprache in der Asyldebatte. Dieser Stil sei vorrangig „politischen Interessen und innerparteilichen Auseinandersetzungen“ geschuldet. „Das ist mehr als bedauerlich, weil unter den mitunter unerträglichen Auseinandersetzungen – und gerade auch einer verrohenden Sprache – ganz massiv jene Menschen leiden, die Schutz in unserem Land suchen“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.

15.51 Uhr: Der Papst mischt sich in die Debatte ein und kritisiert „Heuchelei“ im Streit um Flüchtlinge. Papst Franziskus bezeichnete es sogar als „nutzlose Heuchelei“ von Menschen, die Migranten nicht helfen und sich „die Hände nicht schmutzig machen wollen“. „Es handelt sich um eine Versuchung, die auch heutzutage sehr wohl vorhanden ist“, sagte der Pontifex bei einer Messe für Migranten am Freitag im Petersdom. „Sie wird zu einer Verschlossenheit gegenüber denen, die wie wir ein Recht auf Sicherheit und auf Bedingungen für ein würdiges Lebens haben, und anstatt Brücken baut sie Mauern – in Wirklichkeit oder in der Vorstellung.“

Seehofer droht Merkel mit neuem Asylstreit – jetzt mischt sich der Papst ein | Politik – HZ

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