Merkel empfiehlt Bildungsreisen in den Nahen Osten zur Tourismusförderung und Völkerverständigung – n-tv.de

Merkel empfiehlt Bildungsreisen in den Nahen Osten zur Tourismusförderung und Völkerverständigung – n-tv.de

Hinweise des Außenamts beachten:
Merkel empfiehlt Reisen in den Nahen Osten

Auf einem Gipfeltreffen will die Tourismusbranche zu Wochenbeginn diskutieren, wie der Terrorismus ihr Geschäft beeinflusst. Auch die Bundeskanzlerin wird zu dem Treffen erwartet – sie wirbt vorab für Urlaube in der arabischen Welt.

Vor dem Tourismusgipfel am Montag in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Reisen in die arabische Welt empfohlen. In ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast motivierte sie Urlauber, sich bei Aufenthalten in der Region näher mit der Geschichte und Entwicklung der Länder zu befassen. Man erfahre so „mehr über die Zusammenhänge“ zwischen den arabischen Staaten und Europa – während man zugleich den wirtschaftlich wichtigen Fremdenverkehr im Nahen Osten fördere. ….

auswanderungQuelle:
Hinweise des Außenamts beachten: Merkel empfiehlt Reisen in den Nahen Osten – n-tv.de

10 Jahre CDU-Anweisung zum Mobbing Andersdenkender: Christliche ‚Operation Kaninchenjagd‘ – Frankfurter Rundschau

10 Jahre CDU-Anweisung zum Mobbing Andersdenkender: Christliche ‚Operation Kaninchenjagd‘

„Operation Kaninchenjagd“ – Mobbing à la Hessen-CDU – Frankfurter Rundschau

Vier Seiten Mobbing-Anweisungen von 2006 tauchen in einem hessischen CDU-Kreisverband auf. Christdemokraten behaupten, CDU-Generalsekretär Peter Tauber sei dafür verantwortlich.

gott_mit_uns_-_polish_resistance_poster_german-occupied_poland_1943Es ist ein hässliches Schreiben, das dieser Tage in der CDU des hessischen Main-Kinzig-Kreises kursiert. Schon der Titel „Operation Kaninchenjagd“ lässt nichts Gutes ahnen.

Das Schreiben stammt vermutlich aus dem Jahr 2006. Jetzt, zehn Jahre später, wird es in der Main-Kinzig-CDU in Umlauf gebracht, von innerparteilichen Gegnern des Abgeordneten Peter Tauber. Sie wissen, dass die Sache damit Brisanz bekommt. Denn Peter Tauber, 42 Jahre alt, geboren in Frankfurt, wohnhaft in Gelnhausen, ist seit 2013 Generalsekretär der CDU und damit ein enger Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel.  ….

Wer hat so etwas geschrieben? Nachfrage bei Tom Zeller, denn an ihn ist das Papier adressiert. Er gehörte vor zehn Jahren zu der „boy group“ um Tauber in der Main-Kinzig-Union. Tauber, damals 32 Jahre alt, war schon drei Jahre lang Vorsitzender der Jungen Union in Hessen, Zeller Mitglied im Landesvorstand. Zeller wurde im April 2006 an die Spitze der Kreis-CDU gewählt, als 26-jähriger Student der Politikwissenschaften.  …..

Quelle: Hessen-CDU: „Operation Kaninchenjagd“ – Mobbing à la Hessen-CDU | Politik – Frankfurter Rundschau

Merkels ‚Gesinnungspolizei‘: Konservative in Union klagen über ihren Führungsstil – svz.de

Merkels ‚Gesinnungspolizei‘: Konservative in Union klagen über ihren Führungsstil – svz.de

Klage über «Gesinnungspolizei» : Konservative in Union kritisieren Merkels Führungsstil

Das Signal der Kanzlerin, künftig mehr auf die Sorgen der Menschen einzugehen, reicht dem «Berliner Kreis» nicht aus. Wähler könnten von der AfD nur mit einer konservativeren Politik zurückgewonnen werden. Eine Abgeordnete beklagt sich über eine «Gesinnungspolizei».  ….

Das forderte der Sprecher des Kreises, Christean Wagner (CDU). Es müsse Korrekturen geben, damit die Wähler zurückgewonnen würden, die früher die Union gewählt hätten, dann nicht mehr zu Wahl gegangen und nun bei der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) gelandet seien.

Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann beklagte, dass über Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik in der Fraktion nie abgestimmt worden sei. Merkels Führungsstil sei präsidial geworden. Zu DDR-Zeiten habe es eine staatliche Zensur gegeben, heute gebe es eine gesellschaftliche «Gesinnungspolizei». Das sei auch in der Fraktion und in der Partei sowie in den Medien zu spüren. Die Toleranz gegenüber anderen Meinungen habe stark nachgelassen. Wer für nationale Identität, deutsche Leitkultur und Patriotismus eintrete, werde schnell als rechtspopulistisch abgestempelt. …

wagenknecht

Quelle: Klage über «Gesinnungspolizei»: Konservative in Union kritisieren Merkels Führungsstil | svz.de

Die Patin. Wie Angela Merkel Deutschland umbaut – Gertrud Höhler

12/09/2016 1 Kommentar

Die Tarnkappen Schweigerin:
„Die Patin. Wie Angela Merkel Deutschland umbaut“ – Gertrud Höhler

Rezension von Cordula Mohr – Christliches Forum 30.3. 2014

Die Literaturwissenschaftlerin Gertrud Höhler, die sich u.a. in der strategischen Kommunikation einen Namen machte und in ihrem Buch „Die Patin“ viele Hintergründe und Sprachbausteine der Bundeskanzlerin entlarvt, veröffentlichte mit dieser fundierten Analyse ein einzigartiges Werk. lammertDie liberal-konservative Autorin kennt die CDU seit Jahrzehnten und kritisierte den zunehmenden Linksdrall der Partei bereits in den 80er Jahren. Prof. Dr. Gertrud Höhler kennt zahlreiche Fakten und Zusammenhänge, die wohl den meisten Lesern fehlen, aufs genaueste.  Was in diesem Buch sehr deutlich hervortritt, ist die Werte-Abstinenz und das Schweigen Merkels hinsichtlich wesentlicher Kerngedanken  eines christdemokratischen Politikverständnisses.

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Sprachliche Wendungen sind kein Zufall

Erwähnt seien einige Beispiele über die Kanzlerin, die auch mich stutzig machten. So ist z.B im 1. Kapitel davon die Rede, daß schon Merkels Ausdrucksweise beim Fall der Mauer aufhorchen läßt, wenn zB. vom merkel-fluechtlingspolitik„Torschluss“ die Rede ist. Für Millionen Menschen ging es hier aber um eine „Toröffnung“. Offenbaren sich hier gedankliche Rückstände ihres Lebens und Anpassens im sog. „real existierenden  Sozialismus“?

Der Vater der Kanzlerin, ein evangelische Pastor, war politisch sehr links orientiert und ist einst aus Westdeutschland freiwillig in die kommunistische DDR zurückgekehrt. Angela Merkel war ebenfalls systemtreu; sie gehörte keineswegs zu den freiheitsliebenden Bürgerrechtlern, auch nicht zu den hunderttausenden Menschen, die für den Mauerfall und die deutsche Einheit ausdauernd auf die Straße gingen.

Auf Seite 20 des Höhler-Buches findet sich eine Episode, die typisch erscheint für das denkwürdige Schweigen der einstigen DDR-Anhängerin:

Der Theologe Christopher Frey bemerkte keinerlei Regung bei Angela Merkel, als der Pfarrer in einer aufrüttelnden Predigt Israels 40- jährige Wüstenwanderung ansprach. Ansonsten ging erkennbar viel innere Bewegung und Raunen durch die Reihen der Zuhörer. Die Menschen in der Kirche dachten an die 40 Jahre währende DDR-Diktatur, auch eine Art „Wüstenwanderung“.  Doch Merkel reagiert nicht, sie schwieg und zeigte keinerlei Regung.

Dieses Schweigen, das in Prof. Höhlers Analyse öfter erwähnt wird, brachte Angela Merkel politisch nach vorne.

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Von der „Schweigerin“ zur Kanzlerin aufgestiegen

Für westliche CDU-Politiker war diese Unbekannte eine fast geheimnisvoll anmutende Frau aus „Anderland“; sie waren offenbar damit überfordert, dieses Schweigen passend einzuordnen. Kein Politiker fragte sie gezielt nach einem 141201_r25827-690inhaltlichen Bekenntnis oder nach ihrer politischen Orientierung. Erstaunlich schnell war sie „das Mädchen“ an der Hand von Kanzler Helmut Kohl.

„Tarnkappen-Politikerin“ ist ein häufig bis zum Buchende benutztes Höhler-Wort für die Kanzlerin. Später schreibt die Verfasserin auch von den „westlichen politischen Lemmingen“, denen es an kritischem Sinn mangelt. Höhler berichtet von der wesentlichen Rolle der CDU-Politikerin Merkel bei der Entmachtung Kohls. Für den Leser ist dies sehr interessant, da man die damaligen Vorgänge leicht aus den Augen verliert.

Die Autorin schreibt sodann von jenen „Ausnahmezuständen“, die Merkels Aufstieg begünstigten, an die sich der Wähler allmählich gewöhnte, so daß vieles  für ihn zur Normalität wurde. Es ist gut zu wissen, wie alles begann, um ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Merkelschen Politik zu gewinnen.

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Konservative CDU-Parlamentarier kaltgestellt

In weiteren Kapiteln wird Merkels Absetzung bzw. das Kaltstellen einiger werteorientierter CDU-Politiker geschildert, wie z.B bei dem in CDU und Volk sehr beliebten Wirtschaftsexperten Friedrich Merz.

Immer wieder wurden Rückkehrwünsche an den kompetenten ehem. Parlamentarier herangetragen. Auf Seite 46 erhält der Leser die Antwort, denn Merz erklärte: „Nicht unter Frau Merkel.“ Prof. Höhler befaßt sich sodann mit der Eurokrise und dem mangelnden Sachverstand der Kanzlerin. Auf diesen KasnerSeiten erfährt der Leser, wie prinzipienlos A. Merkel auch in der Europapolitik vorgeht.

Das Kanzlerinnenwort von der „Alternativlosigkeit“ zur Euro-Rettung wird hierzulande immer wieder beschworen. „Europa ist ohne den Euro nicht denkbar“, sagte Merkel. Doch es geht um die Einhaltung der sog. No-bailout-Klausel (keine gemeinsame Haftung für Schulden einzelner EU-Staaten). Die CDU-Chefin erprobte auch auf ungeheuerliche Weise den Griff nach Macht in der EU: Auf Seite 260 wird berichtet, wie Merkel den griechischen  Staatspräsidenten drängen wollte, zu den dort vorgesehenen Parlamentswahlen auch eine Volksabstimmung über den Verbleib des Landes in der Euro-Zone durchzuführen.

Man ist dort irritiert über diese „Bevormundung“. Offizielle Reaktion aus Athen: Ein Referendum werde grundsätzlich nicht vom Ausland vorgeschlagen.

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Machtstrategie statt Werte und Verläßlichkeit

Die Autorin beschreibt zudem, daß sich die Kanzlerin auch in anderen Zusammenhängen nicht an Vereinbarungen und Abmachungen hält, die ihrer Machtposition schaden könnten. Dr. Höhler betont, wie wichtig in einem demokratischen Rechtsstaat Tugenden wie Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und ein klarer Wertekonsens ist.

Für Merkel ist das Wertesystem anscheinend verschiebbar: je nach Wählergunst und Interessenlage; sie entmachtet die herkömmliche angela-merkel-kpgd-620x349abcParteilandschaft, indem sie Themen aus den anderen Parteien aufgreift und sich zwecks Machterhalt zu eigen macht. Diese Strategie läuft letztlich auf eine Einheitspartei hinaus. Dabei denkt man doch sehr an die sozialistische DDR, die ebenfalls keine wirklich vielfältige Parteienlandschaft zuließ.

Natürlich agiert Merkel geschickter als die frühere DDR-Führung. Manchmal spricht sie von der Abwendung von Schaden und vom Wohl für das Volk, so auch bei dem für die Unionsparteien überraschenden Ausstieg aus der Kernkraft:

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Bei Entscheidungen den Ausstieg offenhalten

Im Kapitel „Demokratie im Stresstest“ stellt die Autorin fest, welche Führungsphilosophie die Kanzlerin kombiniert: Halte dir bei jeder Entscheidung den Ausstieg offen und deklariere zugleich jede Entscheidung als bindend.   –  Dies entspricht im wesentlichen einer Herrschaft ohne ethische Maßstäbe und ohne wirkliche Werteorientierung.Merkel scheint auch mit der grundgesetzlich garantierten Gewissensfreiheit der Abgeordneten ihre rauteProbleme zu haben, nachzulesen auf Seite 235 in Höhlers Buch:

Die Kanzlerin nimmt sich Freiheiten, die andere schon laut Parteisatzung gar nicht beanspruchen können. Die CDU-Chefin schreddert Werte, kippt Kabinettsbeschlüsse und räumt feste Vorgaben gleich im Dutzend ab. Aber die Literaturwissenschaftlerin „haut nicht nur drauf“, sondern nimmt die Kanzlerin bis zu einem gewissen Grad auch in Schutz, war sie doch bereits als Kind in einem sozialistischen Unrechtsstaat aufgewachsen, mit dem sich ihre Eltern identifiziert hatten, vor allem ihr Vater trotz seines Berufs als protestantischer Pastor. Von daher lassen sich einige „Bausteine“ aus dem System Merkel durchaus aus ihrer Biographie erklären bzw. nachvollziehen.

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Norbert Röttgen: ebenfalls abserviert

Im drittletzten Kapitel heißt es: „Plötzlich und unerwartet: Einer wagt den offenen Kampf“.  Das Buch beschreibt darin die Geschichte um den von Merkel abservierten CDU-Politiker Norbert Röttgen. Superspannend schildert Höhler das Duell der beiden Kontrahenten. Der Leser wird gleichsam wie in eine mittelalterliche Saga geführt und kann das Buch kaum zur Seite legen.

Auch das  letzte Kapitel ist ein unbedingtes „Muß“ für den Leser. Unmissverständlich fragt Prof. Höhler: Wer wollen wir morgen sein?  –  Der Tag der Entscheidung kommt womöglich überraschend wie ein Dieb in der Nacht. Der ganze egomanische Politikstil Merkels wird glasklar analysiert  – und die Autorin entläßt den Leser mit einer „entzauberten“, einer „entlarvten“ Sichtweise auf die Kanzlerin.

Dieses faktenstarke und aufschlußreiche Sachbuch sollte vor allem für Mitglieder und Anhänger der CDU/CSU eine Pflichtlektüre sein.

Unsere Autorin Cordula Mohr ist dreifache Familienmutter, engagierte katholische Lebensrechtlerin und Kreisvorsitzende der ALFA (Aktion Lebensrecht für Alle) von Rheine, einer Stadt im nördlichen Münsterland.
Buch-Daten: Die Patin. Wie Angela Merkel Deutschland umbaut. Gebundene Ausgabe: 296 Seiten, Preis 21,95 €, Verlag Orell Füssli; Auflage: 2. Auflage. (August 2012) –  ISBN-10: 328005480X   –  ISBN-13: 978-3280054802
Buchbestellung per Buchhandel oder bei AMAZON:
http://www.amazon.de/Die-Patin-Angela-Merkel-Deutschland/dp/328005480X
HINWEIS: Diese Besprechung erschien auch in der Journalistenwatch: http://journalistenwatch.com/cms/2014/03/31/esprechung-zu-die-patin-wie-angela-merkel-deutschland-umbaut-von-gertrud-hoehler/

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Frankreich „würdigt“ Merkel mit TV-Homage  – France TV2

Envoyé spécial. Angela Merkel : femme la plus puissante du monde ?

Auszug:
Priviligiert mit Gymnasialbesuch der Tochter Angela und VW-Bus aus dem Westen, getarnt im 1.Stock des evangelischen Seminargebäudes in einer Behindertensiedlung lebte Merkels Vater „Missionar Kasner“ – ein als äußerst schwierig beschriebener, vorgeblicher Kommunist aus Hamburg – der die Strippen für interessierte Kreise des Westens zog. Eine gute Voraussetzung dafür später der Tochter die Presidential Freedom Medal des Weißen Hauses zu verleihen, die regelmäßig sonst vornehmlich an verdiente CIA-Chefs vergeben wird.

00:48:00 Beginn des Beitrags „Envoyé spécial“: „Angela Merkel femme la plus puissante du monde“ ?
01:01:00  Beginn Merkels Elternhaus diente der „Seminaristenausbildung“

Update: nach dem Besuch Facebooks im Kanzleramt wurde der Beitrag bei Youtube und Facebook gelöscht. https://www.youtube.com/watch?v=L9AdtkOh3vI
Daher jetzt France VIDEO:  Envoyé spécial. Angela Merkel : femme la plus puissante du monde ?

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Geheime Kriegsplanung des christlichen Nato-Lagers -Tageszeitung JW

Merkels Kampf gegen den säkularen Staat:
Die geheime Kriegsplanung des christlichen Nato-Lagers
– Tageszeitung JW
– Parlamentsarmee war gestern –

Geheime Kriegsplanung – Tageszeitung JW

Die Regierung will mehr Geld für das Militär, aber nicht verraten, wofür es ausgegeben wird. »Exzellenzzentrum« in Ingolstadt ist ein Beispiel

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will mehr Geld für die Bundeswehr. Viel mehr Geld. Den Wehretat will sie im kommenden Jahr um 2,3 Milliarden Euro auf dann 26,6 Milliarden Euro erhöhen. Das ist die größte Steigerung in ihrem Ministerium seit einem Vierteljahrhundert. Und »dabei bleibt es nicht«, wie von der Leyen in der Haushaltsdebatte am Mittwoch abend im serveimageBundestag freimütig bekundete. Wohlgemerkt, allein der Zuwachs für 2017 ist exakt die Hälfte dessen, was der Bundesaußenminister für alle zivilen Aufgaben zur Verfügung hat.  …

Die Bundesregierung führt in ihren Antworten (Bundestagsdrucksache 18/9432) Geheimhaltungsprinzipien der NATO an und mauert. So werden zum Beispiel fünf Dokumente aufgelistet, an deren Erstellung das Exzellenzzentrum in Ingolstadt, eine »einmalige multinationale Pionierorganisation«, wie das Wehrressort schwärmt, beteiligt war.

Ob es sich dabei um Entwicklungen offensiver Einsatzszenarien, die Einführung neuer Technologien und verzerrte Bewertungen vergangener und aktueller Konflikte handelt, ob damit eine aggressivere NATO-Doktrin implementiert wird – all das bleibt unklar, denn die Bundesregierung verweist darauf, dass die Papiere »nicht ohne die Zustimmung der NATO zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt werden dürfen«.

Dasselbe gilt für die Ergebnisse zweier »Experimente«, an deren Durchführung das Exzellenzzentrum beteiligt war und die »Militäreinsätze in urbanem Umfeld« betrafen. Selbst die der Einrichtung und Zertifizierung als Exzellenzzentrum der NATO zugrundeliegenden Abkommen werden dem Bundestag und der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht. ….

Quelle: 09.09.2016: Geheime Kriegsplanung (Tageszeitung junge Welt)

Das System Angela Merkel:

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Eine Abrechnung mit dem religiösen Fundamentalismus des Christentums – Brights

08/09/2016 1 Kommentar

Brief an ein christliches Land:
Eine Abrechnung mit dem religiösen Fundamentalismus

Entlarvende Analyse des Missbrauchs von Religion am Beispiel des christlichen Fundamentalismus

Religion steht wieder hoch im Kurs, aber der Glaube und die spirituellen Bedürfnisse der Menschen werden missbraucht: Weltweit sind die Fundamentalisten auf dem Vormarsch. Ausgehend von der christlich-fundamentalistischen Renaissance in den USA beschreibt Sam Harris die Religionen als tickende Zeitbomben. Mit ihrem Freund-Feind-Denken gefährden sie den inneren Konsens einer Gesellschaft und bedrohen den Weltfrieden. Harris entlarvt Unfriedlichkeit und Vernunftferne des Christentums, die aber jeder organisierten Religion immanent sind. Seine Streitschrift ist von funkelnder sprachlicher Eleganz und bestechend scharfer Argumentation.

Quelle: Brief an ein christliches Land:
Eine Abrechnung mit dem religiösen Fundamentalismus
– Brights – Die Natur des Zweifels

Die christlichen Kirchen und der Faschismus – Karlheinz Deschner

Adorno: „Ich fürchte mich vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“
Parallelen:
2016: CDU/AfD – 1933: Zentrumspartei/NSDAP – 1923: Partite Popolare/Faschismus

Die christlichen Kirchen und der Faschismus Karlheinz Deschner
Abermals krähte der Hahn, Karlheinz Deschner, 67. Kapitel, S.676 , Alibri Verlag

Der Vatikan und der Faschismus (Mussolini)   S.676 ff
Die katholische Kirche und der spanische Bürgerkrieg (Franco)   S.681 ff
Der Nationalsozialismus und die christlichen Kirchen (Hitler)   S.687 ff

Die Zusammenarbeit von Kirche und Staat beruht auf dem Prinzip des „Do ut des“, der gegenseitigen Unterstützung. Katholizismus und Protestantismus verbünden sich auf dieser Basis mit jedem Regime, selbst mit dem verbrecherischsten, wie ihr Verhältnis zu Mussolini, Franco und Hitler beweist.

Lateranverträge

1. Der Vatikan und der Faschismus

DeVatikan hindertden Klerus aFeindseligkeiten
gegenübedeFaschismus und machtseinBischöfe
zu Wachhunden für diSicherheideRegimes.
Avro Manhattan (1)

Zwischen dem Vatikan und dem vorfaschistischen Italien herrchten gespannte Beziehungen, begründet teils in dem liberalen Charakter des säkularisierten italienischen Staates, teils in seinem Anspruch auf die päpstlichen Besitzungen. Der faschistischen Diktatur dagegen schenkte die Kurie bald ihre ganze Gunst.

Papst Pius XI. (1922-1 939) hatte schon als Kardinal Ratti die neue Partei mit Interesse verfolgt und sie noch vor ihrem „Marsch auf Rom‘ unterstützt, der durch die mit dem Vatikan eng verbundene „Banco di Roma“ finanziert worden war. Zu Beginn des Jahres 1923 begannen dann die Besprechungen des Kardinalstaatssekretärs Gasparri mit Mussolini. Der Vatikan verpflichtete sich, Mussolini durch Ausschaltung des Partite Popolare, der katholischen Partei, entgegenzukommen, konnte doch der Papst von den Faschisten eine viel radikalere und darum mehr Erfolg versprechende Bekämpfung seiner liberalen, demokratischen und kommunistischen Gegner erwarten. Mussolini sicherte der Kirche die Beseitigung des Sozialismus und die Wahrung ihrer Rechte zu.

Der erste Dienst, den der Exsozialist (red. Mussolini) dem Heiligen Stuhle leistete, war ein finanzieller. Er rettete nämlich die „Banco di Roma“, der sowohl die Kurie als auch mehrere ihrer Würdenträger hohe Summen anvertraut hatten, vor dem Bankrott, indem er auf Kosten des italienischen Staates mit ungefähr 1,5 Milliarden Lire einsprang (2).  (Die Familie Pacelli besitzt heute maßgeblichen Einfluß in dieser Bank.)

Von nun an begannen die Lobgesänge des hohen italienischen Klerus, einschließlich des Papstes, auf Mussolini. Der Kardinal Vannutelli, der Dekan des sogenannten Heiligen Kollegiums, erklärte bereits damals von ihm, er sei „auserwählt zur Rettung der Nation und zur Wiederherstellung ihres Glückes“(3). Als seinerzeit Faschisten Mitglieder der katholischen Partei überfielen und ermordeten, und zwar auch Priester, wie den Pfarrer Don Minzoni, protestierte der Papst mit keiner Silbe (4). Vielmehr befahl er, als Mussolini, u.a. auch gegen den energischen Widerstand der katholischen Partei, im Frühjahr 1923 durch Einführung einer Wahlrechtsreform das Parlament beseitigen und die Diktatur errichten wollte, dem sizilianischen Geistlichen Don Sturzo, dem Führer der katholischen Partei, am 9. Juni 1923 den Rücktritt und empfahl die Auflösung der Partei (5). Hohe katholische Kleriker priesen Mussolini und seine Politik, ja, der Erzbischof von Florenz, Kardinal Mistrangelo, umarmte ihn zehn Tage später und küßte ihn auf beide Wangen (6).

Im Juni 1924 wurde der Sozialistenfuhrer und Abgeordnete Giaco mo Matteotti, der erbittertste Gegner Mussolinis, von Faschisten ermordet. Die Entrüstung in Italien war ungeheuer, Mussolini schien am Ende seiner Laufbahn. Man forderte seine Absetzung vom König, doch der Vatikan stellte sich wiederum auf die Seite Mussolinis und ordnete sogar den Austritt aller Priester aus der katholischen Partei (red. Partite Popolare) an, was ihrer Auflösung gleichkam. Eines der wichtigsten Hindemisse auf dem Weg zur faschistischen Diktatur hatte damit der Papst beseitigt, der am 20. Dezember 1926 aller Welt verkündete: „Mussolini wurde uns von der Vorsehung gesandt.“(7)

Die Zusammenarbeit des Vatikans mit dem Faschismus führte 1929 zum Abschluß des Lateranvertrages, der einerseits das Ansehen der Faschisten in der Welt steigerte, andererseits der römischen Kirche große Vorteile brachte. So wurde der Katholizismus in Italien nicht nur zur Staatsreligion, sondem man zahlte auch der Kurie als Entschädigung für die Enteignung ihrer Besitzungen eine Milliarde Lire in Staatspapieren und 750 Millionen Lire in bar. Papst Pius XI. sah sich am 13. Februar 1929 wieder einmal genötigt, Mussolini den Mann zu nennen, „den uns die Vorsehung geschickt hat“, und befahl schließlich allen Priestem zum Abschluß der täglichen Messe ein Gebet für den König und den Duce („Pro Rege et Duce“).(8)

In Parenthese sei bemerkt, daß nach Unterzeichnung des Lateranvertrages auch der damalige Oberbürgemleister von Köln, Konrad Adenauer, Mussolini in einem Glückwunschtelegramm versicherte, sein Name werde in goldenen Buchstaben in die Geschichte der katholischen Kirche eingetragen.(9)

Die Moslems Abessiniens, beiläufig erwähnt, telegraphierten dem Duce (1937) ebenfalls begeistert, er werde von der mohammedanischen Welt als ihr Schutzherr betrachtet“.(10)

Mussolini hatte sich nämlich schon früh als „ein Freund der islamischen Welt“ zu erkennen gegeben, hatte in Libyen eine große Zahl von Moscheen bauen oder wiederherstellen, arabische Schulen gründen und sogar eine Hochschule für islamische Kultur und islamisches Recht errichten lassen.(11)

Auf der anderen Seite förderte Mussolini die Direktoren und Rektoren der italienischen Schulen nachdrücklich zur Lektüre des Neuen Testaments auf. Alle Professoren und Lehrer sollten es lesen und den Kindem nahebringen. „Es ist das größte und notwendigste aller Bücher“, heißt es in einem Erlaß. „Die nationale Regierung will auf diese Weise die Kinder und durch die Kinder die Seele des italienischen Volkes auf den Weg bringen, auf dem das Vaterland zu seiner erhabenen und wahrhaften Größe gelangen soll.(12)

Nach Abschluß des Lateranvertrages bescheinigten auch die Kardinäle in einer Botschaft vom 9. März 1929 an den Papst, der faschistische Diktator regiere „im Auftrag der göttlichen Vorsehung“(13). Ein Jahr darauf beteuerte Kardinal Vannutelli wieder einmal: „Ich bewundere den ehrenwerten Mussolini sehr.“(14)  Und bald sprachen die italienischen Kinder folgendes, von der Kirche verfaßtes Gebet: „Duce, ich danke dir, daß du es mir emlöglicht hast, gesund und kräftig aufzuwachsen. O lieber Gott, behüte den Duce, damit er dem faschistischen Italien lang erhalten bleibt.“(15)  Überhaupt bestanden damals die Bücher der italienischen Elementarschulen zu einem Drittel aus Katechismusstücken und Gebeten, zu zwei Dritteln aus Verherrlichungen des Faschismus und des Krieges.

So war der Vatikan mit dem faschistischen Uberfall auf Abessinien selbstverständlich vollkommen einverstanden. In seinem von Mussolini eingeleiteten Buch „La preparazione e le prime operazioni“ bekennt der italienische Marschall de Bono ganz unverblümt, er habe 1932 den Krieg bei Mussolini angeregt und dieser ihn seit 1933 ohne Rücksicht auf die Haltung Abessiniens heimlich vorbereitet, auch durch Bestechung der Unterfeldherren des Negus.(16)  Während aber fast die ganze Welt die faschistische Aggression verurteilte, stellte sich die katholische Kirche, insbesondere der hohe italienische Klerus, auf die Seite Mussolinis. Am 27. August 1935, als die Kriegsvorbereitungen in Italien auf Hochtouren liefen, verkündete der Papst, ein Verteidigungskrieg  (!) zum Zweck der Expansion (!) einer wachsenden Bevölkerung könne gerecht und richtig sein.(17)  Nur wenige Tage danach, vier Wochen vor dem Uberfall, sandten 19 Erzbischöfe und 57 Bischöfe an Mussolini ein im „Osservatore Romano“ veröffentlichtes Telegramm, in dem es heißt: „Das katholische Italien betet für die wachsende Größe seines geliebten Vaterlandes, das durch Ihre Regierung einiger denn je ist.“(18)

Als die Italiener am 3. Oktober in Abessinien einmarschierten, kannte die vom Volk durchaus nicht geteilte Begeisterung der Faschisten und des hohen Klerus keine Grenzen. Die italienischen Bischöfe forderten die Geistlichkeit auf Gold und Glocken für den Sieg zu spenden und unterstützten von den Kanzeln herab die Parteiredner. Der Erzbischof von Tarent nannte die Aggression, nachdem er auf einem Unterseeboot eine Messe gelesen hatte, „einen heiligen Krieg, einen Kreuzzug“(19)  Erzbischof von Neapel veranstaltete von Pompeji nach Neapel eine Prozession mit dem Bild der Madonna, während gleichzeitig Militärnugzeuge Flugblätter warfen, in denen die heilige Jungfrau, der Faschismus und der abessinische Feldzug im selben Satz verherrlicht wurde.(19)  Die italienischen Soldaten schickten aus dem Abessinienkrieg  sogar Postkarten, auf denen auf dem Turm eines von Infanterie flankierten, geschützrauchumwölkten Panzerwagens eine sternenbekränzte Madonna mit dem Kinde thront. Unterschrift: ,,Ave Maria“(21). Der Erzbischof von Mailand, Kardinal Schuster, der im Herbst 1935 die ins Feld rückenden Truppen gesegnet hatte, veglich Mussolini mit Caesar, Augustus und Konstantin und belehrte die italienische Schuljugend, durch das Werk des Duce habe „Gott vom Himmel geantwortet“(22).  Viele andere hohe Geistliche segneten während des Krieges Kanonen und Bombenflugzeuge und hießen den Krieg im Namen der katholischen Kirche gut.(23)

Nach einem Gelehrten der Harvarduniversität unterstützten wenigstens 7 italienische Kardinäle, 29 Erzbischöfe und 61 Bischöfe den faschistischen Überfall sofort, und zwar ungeachtet des 1929 abgeschlossenen Konkordates, das den Bischöfen jede politische Betätigung strikt untersagt.(24)  Selbst ein katholischer Autor gestand später: Die gesamte Welt verdammte Mussolini, ausgenommen der Papst.“(25)

Gerade während des abessinischen Krieges klärte die vatikanische Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“ die sittlichen Voraussetzungen wirtschaftlicher Kolonialisierung derart, „daß die katholische Moraltheologie durchaus nicht jede gewaltsame Wirtschafts- ausdehnung verurteilt“. Vielmehr dürfe ein Staat, der seine Hilfsmittel völlig erschöpft und alle friedlichen Wege versucht habe, sich im Falle äußerster Not, durch gewaltsame Eroberung sein Recht nehmen“(26).

Wie öffentlich das Zusammengehen der katholischen Kirche mit dem Faschismus gerade in Italien war, vermag auch die Schilderung der pompösen Schlußkundgebung des Eucharistischen Kongresses im Mai 1937 in Taranto (Tarent) zu bezeugen, wobei wir dem Bericht der deutschen Jesuitenzeitschrift „Stimmen der Zeit“ folgen: „Der Kardinal ging mit dem Allerheiligsten an Bord eines Kriegsschiffes, das die päpstliche Flagge gehißt hatte. Die höchsten Befehlshaber waren um ihn versammelt, und auf anderen Schiffen der Kriegsflotte gaben die übrigen Behörden dem eucharistischen Gott das Ehrengeleit. Die Straßen am Meer entlang waren schwarz von mehr als hunderttausend Menschen. Ein Geschwader von Wasserflugzeugen schwebte langsam In der klaren Luft. Auf allen vor Anker liegenden Kriegsschinen stand die Besatzung in Parade, um den Segen des vorbeifahrenden Allerheiligsten zu empfangen. An der Torpedostation stieg der Kardinal mit der Monstranz in ein prachtvolles Altarautomobil und zog, begleitet voll glänzenden Abordnungen der kirchlichen und weltlichen Verwaltung, aller Truppengattungen, aller Organisationen der Faschistischen Partei und aller Ordensgenossenschaften, unter den Klängen der Musik und dem Wehen der Fahnen durch die phantastisch mit Lichtem und bunten Tuchgehängen geschmückte Stadt.“(27)

Noch am 12. Januar 1938 empfing Mussolini 72 Bischöfe und 2340 Pfarrer im Palazzo Venezia, wo der Erzbischof Nogara in einer Rede Gott bat, dem Duce in allen Schlachten beizustehen zum Gedeihen des christlichen Italien.

Unmittelbar nach Nogara ergriff der Pfarrer Menossi das Wort: „Exzellenz! Die Priester Italiens flehen auf ihre Person, auf ihr Werk als des Wiederherstellers Italiens und Gründers des Reiches, auf die faschistische Regierung den Segen des Herrn und einen ewigen Glorienschein römischer Weisheit und Tugend herab, heute und immerdar. Duce ! Die Diener Christi, die Pater des Landvolkes erweisen Ihnen ergeben Ehre. Sie segnen Sie. Sie beteuern Ihnen Treue. Mit frommer Begeisterung, mit der Stimme und dem Herzen des Volkes rufen wir: Heil Duce !“ Worauf alle Bischöfe und Priester in den Schrei ausbrachen: „Duce! Duce! Duce!“(28)

Als es mit der Macht Mussolinis zu Ende ging, näherte sich der italienische Klerus eilfertig den Amerikanern.

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