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Pornoindustrie: Wie die katholische Kirche scheinheilig Schuld und Sünde in die Welt setzt und kommerzialisiert – Die Welt

“Deutscher Katholischer Verlag:  Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen

„Weltbild“ ist der größte deutsche Buchhändler. Was aufgrund des Verkaufsangebots nicht zu erkennen ist und daher viele nicht wissen: Dieser Medienkonzern gehört zu 100 Prozent der katholischen Kirche.
Doch seit Oktober ist Feuer unter dem Dach, nachdem das Fachmagazin „buchreport“ berichtete, die katholische Verlagsgruppe beteilige sich am Geschäft mit Erotik. Man wolle, hieß es daraufhin eilig von Seiten der Bischöfe, den „Vertreib möglicherweise pornografischer Inhalte“ durch den katholischen „Weltbild“-Verlag unterbinden. Vermutlich habe ein Filtersystem versagt.
Doch zahlreiche engagierte Katholiken, die schon seit mehr als zehn Jahren ihre Oberhirten so unermüdlich wie erfolglos auf den Skandal „Weltbild“ aufmerksam machen, sind ob solcher Scheinheiligkeit entsetzt. Die katholische Kirche steckt in der „Weltbild“-Falle, weil sie hunderte Millionen Euro in das das Augsburger Verlagshaus gesteckt hat, das aber Geschäfte betreibt, von denen Papst Benedikt sagt, sie gehörten zu den Gütern der Kirche, die ihr eigentliches Gut verdunkelten.

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