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Archive for 01/12/2011

Statistikfälschung: 150 Opfer rechter Gewalt in Deutschland

01/12/2011 1 Kommentar

Christliche Regierung vorgeführt durch Ausstellung über Opfer rechter Gewalt   Nürnberger Zeitung, die Zeit, Tagesspiegel

Es sind weit über 150 Opfer statt der staatlich geführten 48 Opfer.

Nürnberg  – Mit den Opfern rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland beschäftigt sich ab 1. Dezember eine Ausstellung im Caritas-Pirckheimer-Haus. Porträtiert werden 156 Menschen, die in den vergangenen 20 Jahren zu Tode gekommen sind.

Einige Schicksale hätten die Öffentlichkeit bewegt, viele seien nur am Rande zur Kenntnis genommen worden, heißt es in der Ankündigung. Offiziell spreche die Regierung dagegen von knapp 50 Toten. Mit den jüngst bekanntgewordenen Fällen habe die Schau zusätzlich an Aktualität gewonnen. Auch auf sie solle Bezug genommen werden, heißt es. Erstmals gezeigt wurde die Schau im Mai 2002 am Bauzaun der Berliner Gedenkstätte Topographie des Terrors. Seither wird sie kontinuierlich ergänzt, wie Doris Katheder vom Caritas-Pirckheimer-Haus sagte. Die bis 20. Dezember dauernde Schau wird außerdem von einem pädagogischen Angebot begleitet. Verantwortlich für die Ausstellung sind Rebecca Forner und der in Potsdam ansässige Verein „Opferperspektive“.

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Germany: Muslim Praying At School Disturbs The Peace

01/12/2011 6 Kommentare

German Court To Muslim Student: Praying At School Disturbs The Peace     SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/Worldcrunch

MUNICH — Yunus M., an 18-year-old Muslim high school student at Diesterweg Gymnasium in Berlin, Germany, has failed in his fight for the right to pray in the public corridors at school. The latest decision concerns this individual case only, judges at the Federal Administrative Court emphasized. But should the plaintiff, who is near graduation, opt to pursue the matter, the only further legal recourse open to him is the Federal Constitutional Court.

The question that the case raises, however, remains: should Muslim students be able to pray openly at school? Four years ago, Yunus M. and seven friends gathered in the school corridor to bow in the direction of Mecca. The school’s director forbid them to do it again, and the case went through a local court, then a court of appeal, before being heard at the Federal Administrative Court in Leipzig.

According to chief justice Werner Neumann, students have a fundamental right to pray at school. He said, however, that religious freedom has its limits if it threatens to cause social friction within the school, as was the case here. The court agreed with the position of the school, whose director stated that there had been repeated religious conflicts at the school, and that at an establishment where 90% of the students were not German it was impossible for them all to claim a right to pray there publically. In addition, the director stated, Yunus M. had been offered a space where he could pray privately.
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Frankreich verbietet öffentliches Beten generell – deutsche Bildungsministerin Schavan propagiert christliches öffentliches Beten

Neue 160 Fälle massenhaften, sexuellen Missbrauchs durch 85 katholische Priester – Die Zeit

Irland: Neue Fälle sexuellen Missbrauchs durch Priester    Die Zeit

In Irland hat die katholische Kirche 160 neue Verdachtsfälle von sexuellen Vergehen an Kindern öffentlich gemacht. Oft wurden die Priester danach lediglich versetzt.
Die katholische Kirche in Irland hat neue Berichte zum Missbrauch von Kindern durch Priester in der Zeit zwischen 1975 und 2010 vorgelegt. Nach Angaben der Regierung sind darin 160 Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs durch 85 Priester in sechs Diözesen aufgelistet. Nur wenige davon hätten Verurteilungen nach sich gezogen, sagte die irische Kinderministerin Frances Fitzgerald.

Allein in der Diözese Raphoe im Nordwesten des Landes zählte die Polizei zwischen 1975 und August 2010 insgesamt 52 Fälle von Kindesmissbrauch durch 14 Priester. „Brutale Taten wurden von Priestern begangen, die sich niemals hätten ereignen dürfen und die aufs Schärfste hätten geahndet werden müssen“, sagte der Bischof von Raphoe, Philip Boyce.
Die Autoren des Berichts werfen den Bischöfen der Diözese „schwere Fehlurteile“ vor. Sie hätten zu sehr auf die Lage der Priester geachtet und zu wenig auf die Bedürfnisse der Betroffenen.

Mit Bezug auf eine andere Diözese heißt es, allzu oft seien die Priester einfach versetzt worden, ohne deshalb aber ihre Taten einzustellen. „Es braucht teilweise zehn, zwanzig Jahre und sogar mehr, damit die Opfer die tief unten verbuddelten Erinnerungen ausgraben“, warnte Fitzgerald. „Wir können daher nicht davon ausgehen, dass wir von dieser Pest befreit sind und dass sie zu einer vergangenen Epoche der Kirche gehört.“
Seit Jahren werden in Irland immer neue Fälle bekannt und ziehen Empörung nach sich. Die jüngsten Berichte hatte eine innerkirchliche Arbeitsgruppe erstellt.

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