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Wie die Kirche den Nazi-Fluchtweg Eichmanns organisierte – Der Standard

14/12/2011 4 Kommentare

Wer Adolf Eichmann tatsächlich zur Flucht verhalf

The role of  „Hitler’s intelligence chief Reinhard Gehlen“, the founder of germany afterwar secret service . „All studies [of the post-WWII Nazi networks] have shown the determining role played by the [Roman] Catholic Church in the flight of war criminals.“

Auf der Rattenroute

Wie heute bekannt ist, gelangte er mit Hilfe des Pfarrers von Sterzing über die österreichische Grenze nach Südtirol, wo er im Franziskanerkloster Bozen untergebracht wurde. Im Jahre 1950 hatte er genug Ersparnisse zusammen, um mit Hilfe deutsch-katholischer Kreise um den österreichischen Bischof Alois Hudal im Vatikan über Italien entlang der sogenannten Rattenlinie nach Argentinien auszuwandern. Eichmann gab sich als Riccardo Klement aus. Dieser Name stand auch in seinem Flüchtlingspass des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genua. Einige Zeit später holte er seine Familie nach.

Ich bin schon vier Jahre Mitarbeiter im Gedenkort Schloss Hartheim, Oberösterreich. Dort mordete Franz Stangl, ein Massenmörder in der NS Euthanasie zuerst in „der Mörderschule Hartheim“ [Zitat S.Wiesenthal], dann in der Aktion Reinhard verantwortlich für die Ermordung von 900 000 Juden, er gelangte auch auf der Rattenroute des Vatikan und des Bischof Hudal nach S-Amerika wie viele andere auch.

Bisher keine Distanzierung

Der Papst, der Vatikan hat sich niemals von dieser Klosterroute-Rattenroute distanziert, ihre Drahtzieher niemals verurteilt oder ihre Verbrecher geahndet, gestraft, sich von ihnen distanziert oder sie exkommuniziert.Der Vatikan hat sich auch niemals entschuldigt für die verbrecherischen Machenschaften von Bischof Hudal und dieser ist niemals von weltlichen Gerichten zur Verantwortung gezogen worden. Das halte für ein noch größeres Verbrechen als das Schweigen des Papstes Pius XII zum Holocaust. Bischof Hudal und seine Protektoren mit ihrer Rettung der NS Massenmörder sind ein höhnischer Schlag in das Gesicht des Judentums und aller Menschenrechte und wird im common sense der UNO und aller zivilisierter Menschen – mit wenigen Ausnahmen – einfach hingenommen und toleriert.

Der Vatikan hat anscheinend durch diese Fluchthilfe nichts an moralischer Autorität eingebüßt. So fügt sich dieses Verschweigen und die Toleranz gegenüber diesen Verbrechern der NS Massenmorde ein in die Reihe der Verlogenheit und Verschlagenheit des Vatikans wie wir sie aus der Geschichte beim Franco Regime, bei der Ustaschabewegung in Kroatien und bei Prälat Tiso in der Slowakei in der Vergangenheit und im Missbrauchskandal der Gegenwart erleben mussten.

Ich kann mich vom Verdacht nicht lösen, -sit venia verbis-, dass der Vatikan bei Adolf Eichmann klammheimlich und unbewusst froh war, dass auch für die Kirchenführung endlich die lange Tradition des eigenen Antisemitismus durch die NAZIS, vor allem durch Adolf Eichmann, es „zur Endlösung der Judenfrage“ gekommen war.

Demütigung für die Opfer

Alle späteren Erklärungen von Papst und Konzil zum Holocaust, die in Friedenszeiten keinen Mut mehr gebraucht haben und opportun waren, halte ich für Makulatur, solange diese giftigen Wurzeln nicht radikal entfernt werden, ja noch vielmehr für einen Zynismus, der die Opfer zutiefst demütigen muss. Wegen dieser Verbrechen der Nazi Mörder Rettung spreche ich der ganzen Kirchenhierarchie jedes Recht ab, in ethischen Fragen ihre Stimme erheben zu dürfen. Massenmörder zu schützen, sie der Gerechtigkeit zu entziehen halte ich für das gleiche Verbrechen wie den Mord selbst. (Leser-Kommentar, Michael Pammer, derStandard.at, 12.12.2011)

Info – zum Nachlesen    Nazi-Fluchtweg Südtirol

Die Rolle von
„The American Association of SMOM“ ,
„The Role of Felix A. Morlion“ ,
„The American-Italian Conneclion“ and
„Hitler’s intelligence chief Reinhard Gehlen“, the founder of germany afterwar secret service

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Kirche heute, 14.Dez. 2011 – RSS-feed

14/12/2011 1 Kommentar

    Kirche heute – 14.Dez. 2011

  • 60% der Deutschen vertrauen der Kirche nicht mehr
  • Crusader-Christian foundations of Norwegian terrorist Anders Breivic – Examiner
  • Christen kritisieren Obama
  • Are ‘One in Four’ People Really Atheists ?
  • Christianophobie : l’absence de réaction peine des membres de la Curie
  • How The Religious Right Dominates Iowa
  • Kirche: Ruhrbistum will gegen homosexuelle Priester vorgehen
  • Nur 40 Prozent der Deutschen vertrauen der Kirche
  • Evangelikale Kirche in den USA lehrt Kinder andere zu hassen
  • Der Klerus als Steuerflüchtling
  • Irischer Bischof: Taufscheinkatholiken sollen aus der Kirche austreten
  • Christopher Hitchens über Faschismus und den Vatikan
  • Satire: EuGH-Grundsatzentscheidung: Kirchen müssen für unerfüllte Gebete haften
  • 48 Legionäre Christi zu Priestern geweiht – Legion Christi zählt  900 Priester
  • Die Kirche liegt im Sterben – doch Papst und Bischöfe schauen weg
  • USA: Fanatische US-Christen protestieren gegen Muslime im TV
  • Churches in Hungary fear loss of status due to new politicized law on religion
  • Gesellschaftliche Vorurteile – Soziale Kälte schürt Menschenfeindlichkeit
  • Buying the Crystal Cathedral: Great deal or big gamble?
  • Jagd nach dem Higgs-Boson: Physiker sind Gottesteilchen dicht auf der Spur

    Kirche heute – 14.Dez. 2011

Nur ein gutes Drittel der Deutschen vertrauen der Kirche

14/12/2011 1 Kommentar

40 Prozent der Deutschen halten sie  für vertrauenswürdig.

Stuttgart, 1. März (idea) – Das Vertrauen in die Institution Kirche ist im vergangenen Jahr gestiegen. 40 Prozent der Deutschen halten sie für vertrauenswürdig. Vor einem Jahr waren 36 Prozent dieser Meinung. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Zeitschrift „Das Beste„ (Stuttgart) hervor. Der letztjährige Spitzenreiter, die Ehe, sank von 77 Prozent auf 70 Prozent und fiel damit auf den dritten Rang zurück. Neuer Tabellenführer ist das Radio (74 Prozent), gefolgt von der Polizei (73 Prozent). Schlusslichter sind die Gewerkschaften, die Bundesregierung und Zeitschriften, die nur 32, 27 bzw. 26 Prozent der Deutschen für vertrauenswürdig halten. Auch im europäischen Durchschnitt hat die Kirche an Ansehen gewonnen. Der Anteil der Befragten, die zu ihr ein „sehr oder ziemlich hohes Vertrauen„ haben, stieg von 44 auf 51 Prozent. Das höchste Ansehen genießt sie bei Italienern (72 Prozent), Finnen (68), Portugiesen (66) und Norwegern (65), das geringste bei Tschechen (24) und Belgiern (34).

Imagine No Religion

Weiterlesen:

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_vertrauen_kirche_2002_03_04_1.html

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