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Zeichen der Hoffnung zur Demokratisierung der Kirchen

08/01/2012 3 Kommentare


Zeichen der Hoffnung zur Demokratisierung der Kirchen
    wir-sind-kirche.at

  • 50 flämische Priester solidarisieren sich in einem „Manifest“ (vom 19. Okt. 2011) mit den Forderungen der österreichischen Priester-Initiative: Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten, Zulassung von laiisierten und verheirateten Priestern zum Priesterdienst und Frauen-Weihe.
  • In Belgien (Flandern) fordert die Kirchenbasis in einem Reform-„Manifest“ Reformen der röm.-kath. Kirche ein.
  • Der Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher spricht sich für die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten nach einem Gespräch mit dem Pfarrer, für Zulassung von laiisierten und verheirateten Priestern zum Priesterdienst und – eher zurückhaltend – für Frauen-Weihe aus.
  • Die österreichische Provinzoberin der Salvatorianerinnen, Sr. Brigitte Thalhammer, für Frauen-Weihe.
  • Der neue Präsident der Katholischen Aktion Oberösterreich, Bert Brandstetter, fordert ein „Diözesankonzil“ zu allen pastoralen und strittigen Fragen der Diözese.
  • Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz für einen neuen „Prozess“ der Diözese anlässlich „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil“, um die „Zeichen der Zeit zu erforschen“.
  • Südafrikas Bischöfe wählten zum ersten Mal eine Frau zur Generalsekretärin der Bischofskonferenz: Sr. Hermenegild Makoro.
  • Der Australische Priesterrat, dem etwa 1500 der 3000 Priester Australiens angehören, solidarisiert sich mit den Forderungen der österreichischen Priester-Initiative.
  • Bischof Fernando Maria Bargalló der Diözese Buenos Aires (Argentinien) überträgt wegen des Priestermangels an Frau Christl Huber(stammt aus Augsburg) und an drei weiteren Laien die Leitung der Pfarre San Martin des Porres in Buenos Aires.
  • Die 50 flämischen Priester tun dies „aus Solidarität mit den Gläubigen in Österreich, Irland und vielen anderen Ländern   ….   Und wir sind auch überzeugt, dass, wenn wir als Gläubige das Wort ergreifen, die Bischöfe zuhören und bereit sein werden, das Gespräch über diese dringend benötigten Reformen zu führen:“   (Reuters 1.12.2011 u. JA vom 4.12.2011)
  • Das Reform-„Manifest“ der Priester Flanderns haben bereits über 6000 Gläubige Belgiens unterschrieben, darunter auch prominente Politiker wie der Gouverneur der Provinz West-Flandern. Bis 3. Dezember 2011: 6500 Gläubige, 250 Priester, 35 Diakone, 60 Ordensfrauen, 100 „Pastores“. Sehr aktiv betreibt dies die Intitiativgruppe „Kerkenwerk“. (JA vom 4. 12. u. 11. 12.)
  • Der Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher über verheiratete Priester: „Wenn es Jesus so gemacht hat, kann es nicht falsch sein. Unter den Aposteln gab es eine ganze Reihe Verheirateter.“ Und zur Frauen-Weihe: „ Die Frauenweihe war zur Zeit Jesu zwar aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht möglich, aber ich wüsste nicht, was rein biblisch-dogmatisch dagegen einzuwenden wäre.“ (Südtirol-online vom 1.12. , Die Furche vom 7.12. u. Ja vom 11. 12.)
  • Das Argument, dass Jesus nur Männer zum Priesteramt berufen habe, ist für Sr. Brigitte Thalhammer nicht nachvollziehbar. In der Kirche gebe es viele engagierte Männer und Frauen, „und das will ich leben und weiterschenken. Da bin ich für eine reiche und tiefgehende Tradition dankbar.“ (Der Standard 30. 11. u. JA vom 11.12.)
  • Der neue Präsident der Katholischen Aktion Oberösterreich in dem „Mediengespräch: In diesem Diözesankonzil müsse versucht werden, „die Kirche in der Gegenwart zu verankern.  ….. Die Vielfalt muss in der katholischen Kirche Platz haben.  …  Ich finde, dass eine gute Streitkultur in der Kirche fehlt.“ Die Forderungen der Priester-Initiative hält er für „absolut legal und legitim“. (religion.ORF.at vom 19. 12. 2011 u. KI vom 1.1. 2012)
  • Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz nimmt zum von der KA gewünschten Diözesankonzil Stellung und schlägt einen neuen Gesprächs-„Prozess“ der Diözese vor: Es gehe darum die „Zeichen der Zeit  …  auf dem Hintergrund unserer christlichen Botschaft zu deuten, um zeitgemäße Antworten geben zu können.“ Dabei werde ein wesentlicher Punkt die Dialog- und Kommunikationskultur in der Diözese sein. (OÖ Nachrichten vom 17. 12., religion.ORF.at vom 19. 12. 2011 u. KI vom 1.1. 2012)
  • Sr. Hermenegild Makoro von den „Marianhiller Missionsschwestern vom kostbaren Blut“ wird die operative Leitung des Sekretariats der Südafrikanischen Bischofskonferenz übernehmen. In den vergangenen sechs Jahren war sie bereits „Beisitzerin“ in diesem Sekretariat. (JA vom 25.11.)
  • Dem seit 1971 bestehenden Nationalen Australischen Priesterrat (NCP) gehören etwa 1500 der 3000 Priester Australiens an. Ihre Schwerpunkte: Gegen die Rückentwicklung zu einem vorkonziliaren Priesterbild, gegen den Machtmissbrauch der Kirchenführung, gegen den wachsenden römischen Zentralismus, für mehr Respekt des Vatikans vor der lokalen (australischen) Kultur, mehr Entscheidungsmöglichkeiten von Laien in Kirchenangelegenheiten, für die Aufhebung des Pflichtzölibats, Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene, Forschungen über die Rolle der Frau in der Kirche. Derzeitiger Vorsitzender ist Ian McGinnity. (JA vom 25. 12.)
  • Diese Vollmacht der Leitung einer Pfarre durch Laien ist in Argentinien etwas Einmaliges – in einem Land, wo die Kirche sich sehr konservativ gibt und sich von den Zielen der Befreiungstheologie weitestgehend abgekoppelt hat.  Der Lichtblick Bischof Bargalló: „Das ist nicht die einzige Pfarrei meiner Diözese, die von Laien geleitet wird“ und er erzählt sogar: „Drei weitere Bischöfe meinten nach einem Besuch: „Wäre es nicht besser, wenn wir alle Pfarreien den Laien überließen?“ Und weil dabei Priester und Gemeinden in einem gemeinsamen Prozess voneinander lernen, wehrt er sich dagegen, „seine“ Priester „wie Schachfiguren zu versetzen“, Er ist auch für die Änderung der Zulassungsbedingung für die Priesterweihe (Pflichtzölibat), besonders die Weihe von bewährten (auch verheirateten) Männern: „Da fallen mir in meinem Bistum eine Menge ein!“. Die Behauptung, die Zölibatsfrage sei nur ein westseuropäisches Problem, ist also schlicht unwahr. (Christ in der Gegenwart Woche 52/2011)
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Kirche heute, 8.Jan. 2012 – RSS

08/01/2012 3 Kommentare

    Kirche heute, 8.Jan. 2012

  • Zum “10″ 00. Jahrestag” der katholischen Sexualverbrechen an Kindern
  • „Vergelts Gott“ als staatliches Prinzip
  • Schwachstellen der Kirche – Richtlinien Benedikts XVI. zur „Stärkung“ des Glaubens
  • Die Nordkirche ist beschlossene Sache
  • Hannoverscher Landesbischof: Medien sind „gnadenlos“
  • Höhere Löhne, kein Streikrecht: EKD beharrt auf kirchlichem Arbeitsrecht
  • Schweden erkennt Filesharing-Bewegung als Religion an
  • USA: Die Rückkehr der Jesuskrieger
  • Kirchenkampf in Montenegro: Christen gegen Christen
  • Rabbinerin Klapheck: Gott ist der erste  Gläubiger seiner Schöpfung – FAZ
  • Weshalb ich keine Islamkritikerin bin : Cigdem Toprak
  • Philadelphia archdiocese announces major school closings
  • The Battle Over School Prayer and Why It Matters
  • Five observations on the new cardinals
  • “The bishops They should be vigilant and not seek glory”
  • Secular Studies
  • Bishop labels file-sharing religion a ’sham‘
  • GB, monaco benedettino condannato per pedofilia
  • Germania, monaco ruba dvd porno – UAAR
  • Massoneria e Opus Dei al Consiglio di Stato? – ilfattoquotidiano.it
  • Monaco “lo scandalo pedofilia non sfiora il papa”
  • Les multiples vecteurs de l’islamisation annoncée
  • Jeanne et le réveil catholique france jeunesse civitas
  • Les multiples vecteurs de l’islamisation annoncée | Riposte Laique
  • Note avec indications pastorales pour l’Année de la foi (1-5)

    Kirche heute, 8.Jan. 2012

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