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2013-1933 Reichskonkordat – Fauler Handel mit der Kirche | Cicero

2013-1933 Reichskonkordat  – Fauler Handel mit der Kirche | Cicero Online.
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Reichskonkordat 1933:  Fauler Handel mit der Kirche,  Von Philipp Blom 

Die Haltung Papst Pius' XII gegenüber dem Deutschen Reich ist umstritten

Die Haltung Papst Pius‘ XII gegenüber dem Deutschen Reich ist umstritten

Sowohl das Deutsche Reich als auch die katholische Kirche strebten 1933 nach außenpolitischer Akzeptanz. Durch ein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl triumphierten die Nationalsozialisten über die Zentrumspartei. Die Kirche wurde dadurch letztlich gleichgeschaltet.

Ein halbes Jahr, nachdem er Reichskanzler geworden war, sah sich Hitler mit der Tatsache konfrontiert, dass das Ausland das neue deutsche Regime noch immer mit Skepsis beobachtete. Natürlich: Deutschland war nicht die einzige europäische Diktatur, aber als großer Verlierer des Ersten Weltkriegs und als strategisch unumgänglicher Partner für jede Neuordnung Europas wurde es besonders intensiv beobachtet. Der Führer brauchte einen außenpolitischen Erfolg, der die Kritiker beruhigen konnte.

Nichts war dafür besser geeignet als ein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl, der seine eigenen Gründe hatte, außenpolitische Erfolge zu suchen. Als Staat von Mussolini  Gnaden musste er seine völkerrechtliche Stellung absichern und gleichzeitig die Interessen der Kirche fördern. Ein Konkordat mit dem Deutschen Reich würde ihn stärken. Eine Garantie der Nichteinmischung der jungen Diktatur in kirchliche Belange konnte darüber hinaus sicherstellen, dass die Kirche auch weiterhin Konfessionsschulen, Priesterseminare und karitative Einrichtungen führen und so ihre Stellung im Land behaupten konnte.   ……….

via 2013-1933 Reichskonkordat  – Fauler Handel mit der Kirche | Cicero Online.

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  1. 21/08/2013 um 02:49

    Im Dritten Reich sind die Deutschen zu 95,2% Christen, davon 62,7% evangelisch und 32,5% katholisch. Bei etwa 10% NSDAP-Mitgliedern sind es unter Priestern und Lehrern um 50%. Der RKK Pälat und Trierer Reichtagsabgeordneter Dr.Dr. Ludwig Kaas als Vorsitzender der Zentrumspartei sorgt im März 1933 für die Annahme des „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ und das „Ermächtigungs Gesetz“. Damit kann Adolf Hitler ohne Reichstag und Reichsrat Gesetze erlassen wie es die NSDAP für notwendig hält. Die RKK ehrt ihren Vorkämpfer für Ermächtigungsgesetz und Reichskonkordat durch ein Grab im Petersdom. Mit Görings Schießbefehl von 1932 für die Polizei werden alle Regimegegner brutal verfolgt und eingesperrt. Das Reichskonkordat als Vertrag von 2 Verbrechersyndikaten der Ausbeutung feiert die RKK in Berlin zusammen mit uniformierten SA- und SS-Männern in den Kirchen.

    Adolf Schicklgruber aus einer Familie mit schizophrener Auffälligkeit bekennt sich als Katholik: „Zunächst stehen heute an der Spitze Deutschlands Christen und keine internationalen Atheisten. Ich rede nicht vom Christentum, sondern ich bekenne, dass ich mich auch niemals verbinden werde mit solchen Parteien, die das Christentum zerstören wollen“. Er bewundert die RKK: „Bis jetzt hat es nie etwas Großartigeres auf Erden gegeben, als die hierarchische Organisation der katholischen Kirche. Ich übertrug viel von dieser Organisation in meine eigene Partei. Was die Juden betrifft, führe ich nur dieselbe Politik fort, die die katholische Kirche sich seit 1500 Jahren angeeignet hat, indem sie Juden als gefährlich beurteilte und sie in Gettos etc. verstieß, weil sie wusste, wie die Juden seit jeher wirklich waren“

    Der Jesuitenpater Stempfle war der Ghostwriter von Hitlers Buch „Mein Kampf“ und wurde ermordet. Bischof Clemens August Graf von Galen als RKK Widerstandsheld, huldigt 1942 der NS-Politik: „aber auch zur besonderen Ehrung, die wir unseren gefallenen Kriegern schulden. … Sie wollten in einem neuen Kreuzzug mit dem Feldgeschrei ‘Gott will es’ den Bolschewismus niederringen, wie es vor wenigen Tagen der spanische Befreier Franco in einer Rede zu Sevilla mit christlicher Zielsetzung rühmte….“ Kardinal Adolf Bertram schleimt 1933 in vorauseilender Demut dem GRÖFAZ: „Der Episkopat aller Diözesen Deutschlands hat, wie die öffentlichen Kundgebungen erweisen, soweit es nach der Neugestaltung der politischen Verhältnisse durch Eurer Exzellenz (Hitler) Erklärungen ermöglicht wurde, sogleich die aufrichtige und freudige Bereitwilligkeit ausgesprochen, nach bestem Können zusammenzuarbeiten mit der jetzt waltenden Regierung, die die Gewährleistung von christlicher Volkserziehung, die Abwehr von Gottlosigkeit und Unsittlichkeit, den Opfersinn für das Gemeinwohl und den Schutz der Rechte der Kirche als Leitsterne ihres Wirkens aufgestellt hat.“

    Auf Drängen der RKK verbietet die NSDAP alle Freikirchen. Adolf Hitler erklärt per Reichstagrede 1933 den Vollzug, alle Atheisten sind ausgerottet. Der Vorsitzende des Freidenker-Verbandes Max Sievers stirbt 1944 im Zuchthaus. Die Nürnberger Gesetze von 1935 und die Reichspogromnacht von 1938 begrüßen die Amtskirchen jubelnd so wie die Deportationen der Juden ab 1941. Das Reichsbürgergesetz erlaubt es ohne Gerichtsverfahren Behinderte, Sinti, Roma, Juden und „Feinde“ auszurauben wie von Martin Luther gefordert und beruft sich auf Augustinus von Hippo als den 1.ten christlichen Judenhetzer überhaupt.

    Der evangelische Generalsuperintendent Otto Dibelius verkündet 1933: „Die Kirche „kann und darf den Staat nicht daran hindern, mit harten Maßnahmen Ordnung zu schaffen. Sie werden es erleben, dass das, was jetzt in Deutschland vor sich geht, zu einem Ziele führen wird, für das jeder dankbar sein kann, der deutsches Wesen liebt und ehrt. Die Kirche habe weiterhin aber auch „den Wunsch, das Dritte Reich möge bald so gefestigt sein, dass ´die Gewalt nicht mehr nötig ist“ Der evangelische Landesbischof und NSDAP-Mitglied August Marahrens zerstreut 1936 Zweifel an der Hitler-Treue „Wir wiederholen es an dieser Stelle ausdrücklich, dass wir unzählige Male seit dem Anbruch unseres nationalsozialistischen Staates öffentlich und feierlich erklärt haben: daß wir in Opferbereitschaft und Treue für diesen Staat einzutreten bereit sind. Es ist also bis auf diese Stunde die Verdächtigung politischer Unzuverlässigkeit unbegründet und, von wo aus sie auch versucht werden sollte, nachdrücklich und feierlich abzuweisen.“

    Das „Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin“ unter Dompropst Lichtenberg und später Bischof Konrad Graf Preysing informiert ab 1938 die Bischöfe und die Kurie im Vatikan über Deportationen von Juden und ab 1942 über SS-Erschiessungskommandos. Die RKK war mit Priestern und Mönchen aktiv beteiligt 15% der Kroaten als „Ungläubige“ zu ermorden, sie organisierte und bezahlte nach dem Krieg für etwa 300 NS-Mörder wie Pavelic, Mengele, Rauff, Barbie, Stangl, Röschmann, Eichmann usw. die Flucht über Rom nach Argentinien. Priester und NSDAP-Mitglied Erzbischof Iwan Butschko, Bischof Hudal, Pater Draganovic, die Kardinäle Giovanni Montini, Barrere, Caggiano, und Tisserant sind aktiv beteiligt. Eichmann flieht erst 1950 aus Niedersachsen, die Schuldbekundungen der Kirchen sind billige Ablenkung.

    Priester wie der Prälat Lichtenberg, Pater Delp, Pfarrer Bonhoeffer usw. kritisieren ihre Kirche und werden ermordet. In den NAZI KZs sterben 1034 Priester, darunter 868 Polen als arische Reinigung des Klerus. Nach dem 2.ten Weltkrieg erkennen die RKK Bischöfe am 23.8.1945 eine begrenzte Mitschuld an den NAZI Verbrechen an. Der Rat der Evangelischen Kirche veröffentlicht am 18.10.1945 das „Stuttgarter Schuldbekenntnis” ohne Konsequenzen aus der Schuld, die führenden Figuren bleiben mehrheitlich im Amt und verkünden nie NAZI gewesen zu sein. Bei 50% NSDAP-Mitgliedschaft der Priester und Pfarrer schwören sie die gläubigen Schafe auf die heilige Pflicht des Rassengenozids ein, worin für Papst Pius XII das „Wirken der göttlichen Hand“ erkennbar ist. Der EKD-Präses und ex-NAZI Mensing-Braun bescheinigt 1960 dem Massenmörder Adolf Eichmann eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitschaft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“. Der Antisemit Pfarrer Walter Hoff gesteht der EKD schriftlich die Ermordung Hunderter Juden in Weißrussland und bleibt als Pfarrer tätig.

    Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 basiert auf Forderungen der evangelischen Kirche, die Anstaltsleiter der Inneren Mission in ihrer Treysaer Erklärung 1931 erheben. Körperbehinderte, Blinde, Taube, Stumme, Epileptiker, Alkoholiker, seelisch Kranke und politische Gegner werden als „schwachsinnig“ eingestuft. Ab 1940 werden diese Menschen vergast, was schon auf der evangelischen Fachkonferenz in Treysa erwogen wird. Karl Todt, Direktor der evangelischen Heilerziehungs- und Pflegeanstalt und andere Diakonie-Leiter, begeistert das neue Gesetz von 1933 zur Verhütung erbkranken Nachwuchses: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“

  1. 26/03/2017 um 17:31
  2. 07/03/2015 um 22:21
  3. 05/09/2013 um 05:59
  4. 26/08/2013 um 04:51
  5. 22/08/2013 um 21:41

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