Startseite > Blogroll > Religiosität schwächt Gesellschaften | diesseits

Religiosität schwächt Gesellschaften | diesseits

Religiosität schwächt Gesellschaften | diesseits.

Auf die Frage, was eine Gesellschaft zusammenhält, ist Religion die falsche Antwort. Zu diesem Ergebnis gelangt die bemerkenswerte Studie „Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt – messen was verbindet“, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erarbeitet wurde. Aber wie lautet die richtige Antwort?

Der Zerfall hoch entwickelter Gesellschaften scheint eine ausgemachte Sache zu sein: Globalisierung, Einwanderung, Zunahme der sozialen Ungleichheit, Erosion der traditionellen Familie, Arbeitslosigkeit, Individualismus und Raubtier-Kapitalismus – alles Faktoren, die das Gefüge einer Gesellschaft vermeintlich bedrohen und zum Knirschen bringen können. Außerdem wechseln in immer kürzeren Abständen Wirtschafts-, Banken-, Finanz- und Schuldenkrisen einander ab und stellen die betroffenen Gesellschaften vor kaum lösbare Probleme. So ist es nicht verwunderlich, dass 71 Prozent der Befragten in Deutschland der Aussage, „die Gesellschaft fällt eigentlich immer mehr auseinander“, zustimmen, wie die im Juli veröffentlichte Studie Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt eine repräsentative Befragung aus dem Jahr 2011 zitiert. Stimmt das alles eigentlich? Und: Was stärkt die Gemeinschaft der Gesellschaft?

Religion auf jeden Fall nicht. Im Gegenteil seien „die Wichtigkeit von Religion im Alltag (…) und der gesellschaftliche Zusammenhalt (…) deutlich negativ korreliert“, heißt es in der Studie unmissverständlich. Vergleicht man den Anteil religiöser Menschen mit dem Index für gesellschaftlichen Zusammenhalt, wird die Aussage noch verstärkt:“Je höher der Anteil von Menschen in einem Land ist, die sich als religiös bezeichnen, desto schwächer ist der gesellschaftliche Zusammenhalt.“
……

weiterlesen via Religiosität schwächt Gesellschaften | diesseits.

 

  1. 08/09/2013 um 03:21

    Fundamentalismus hat psychopathologische Elemente wie das Auserwählt Syndrom und das Missionierungs Syndrom. Das ist ein Wahn, im Narzissmus sieht sich derjenige abgehoben über allen Mitmenschen stehend. Missionierung hat Motive wie Macht, Narzissmus, Identitätskrisen, Geschäftemacherei und Willkür in freier Kombination. Der Fundamentalismus mutiert zum psychopathologischen Wahn, indem sich jemand selber als von Gott auserwählt erhebt, sich dann mit der Missionierung beauftragt und von tumben Religioten verehrt wird.

    Der Soziologe Gregory Paul veröffentlicht 2005 im Journal of Religion and Society im Vol.7 eine Studie über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Bigotterie in wohlhabenden Demokratien. Dazu nutzte er Umfragen und Statistiken zu Mord, Selbstmord, Gewalt, Schwangerschaft bei Minderjährigen, Abtreibung, usw. Das Material beschränkt sich auf heutige Industrieländer mit etwa 800 Mio. Menschen. Im Ergebnis widerlegt er die erfundene und oft genutzte Behauptung der Gottesglaube mit religiöser Verehrung resultiert in einer besseren Gesellschaft mit geringen Raten bei Mord, Gewalt, Not, Sterblichkeit junger Menschen, Infektionen mit Sex-Krankheiten trotz 800.000 Schwangerschaften/Jahr von Minderjährigen, Abtreibungen usw.

    Die USA als dysfunktionalste Demokratie der Welt schneidet in Vergleichen fatal ab. Die Diskrepanz zwischen Bigotterie und Wissenschaftlicher Erkenntnis der führt zu Gewalt, Fanatismus, Psychosen, Rassismus, Unbildung und Kriminalität. Den Kreationismus glauben noch 58% der Bevölkerung. Die USA hat mit 2,3 Mio. Gefängnisinsassen spezifisch das 9-fache der EU-27 sowie eine 300-fach höhere Anzahl der Geschlechtskranken. Nach dem Soziologen Paul Kellermann kostet ein Gefängnisplatz je nach Sicherheitsstufe 25.000 – 50.000 US$/Jahr, mehr als ein Universitätsplatz, den religiöse Schüler nicht schaffen. Farbige stellen 75% der durch DNA-Tests belegten Fehlurteile, im forensischen Kriminallabor von Dallas findet man 2007 etwa 19.500 Proben unbearbeiteter Vergewaltigungsfällen, keiner ist daran interessiert.

    Kreationistische Republikaner in US-Alabama setzen 2011 das Gesetz HB-56, in Kraft, welches Illegalen jegliche Bürgerrechte verweigert und sie strengsten Kontrollen unterwirft. Das Resultat ist ein Chaos in der Wirtschaft, über Nacht sind Hunderttausende billige Hilfskräfte in die Nachbarstaaten abgewandert. Im Bauwesen und der Landwirtschaft bewirkt deren Fehlen Umsatzausfälle bis 50% mit Verlusten des Staates um 11 Milliarden US$ und dem Verlust von 140.000 Arbeitsplätzen. Selbst führenden Republikanern wird klar, ihr gefeiertes HB-56 Anti Immigration um Arbeitsplätze für Amerikaner zu schaffen, ruiniert de facto die Wirtschaft. Trotz hoher US-Arbeitslosigkeit und geringer Unterstützung durch den Staat sind in Alabama und Georgia die US-Bürger nicht gewillt die miese Drecksarbeit in der Landwirtschaft zu tun.

  1. 08/09/2013 um 15:51

Answer- Antwort - reponse - risposta

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: