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Gottgleich, Naturgesetzen nicht unterworfen: „Wir Amerikaner sind außergewöhnlich“ | Die ZEIT

Die Evangelikalen auf Zurückeroberung:
Europas ungeliebte, religiöse Flüchtlinge von einst melden sich zu Wort

Kolumne Wir Amis:
Doch, Herr Putin, wir Amerikaner sind außergewöhnlich | ZEIT ONLINE.

….. und ich schreibe Ihnen heute, um Sie auf einen klitzekleinen Denkfehler aufmerksam zu machen.

Sie schreiben, dass Amerikaner sich nicht als exceptional ansehen sollten. Damit meinen Sie die uralte und zu Recht umstrittene amerikanische Überzeugung, unser Land sei eine „Ausnahmeerscheinung“, den üblichen Naturgesetzen nicht unterworfen, grundsätzlich anders als alle anderen.

Dieser Glaube stammt aus den Anfängen unserer Geschichte: Damals suchten wirtschaftliche und religiöse Flüchtlinge einen Ort, wo die Gesetze, die sie in Europa zu Untertanen, Bauern, Leibeigenen und Ketzern machten, nicht galten. Und tatsächlich: In der Neuen Welt fanden sie diesen besonderen Ort.

Mit der Zeit gewann die Idee des exceptionalism immer mehr an Bedeutung. Heute verbindet man sie mit unserer Stellung als führende Nation der westlichen Welt: Eben weil wir anders sind, müssen wir handeln, wo andere passiv bleiben – selbst wenn die UN versagen. ………

****

Eric T. Hansen ist Amerikaner, Buchautor (Planet Germany) und Satiriker, der sein halbes Leben in Deutschland lebte, heute in Berlin. Sein aktuelles Buch ist Die ängstliche Supermacht: Warum Deutschland endlich erwachsen werden muss.

mekka-nsa

  1. 14/09/2013 um 03:40

    Ich habe 1 Jahrzehnt für einen US-Konzern gearbeitet, damals die Nr.200 der größten Firmen der Welt. Von einstigen Umsatz um Wert von 3 Milliarden ist heute nicht einmal nur 2-stellige Millionenzahl geblieben. Eingestellt in die Firma wurden nur Weiße aus den Südstaaten, überzeugte Nationalisten und fromme Kirchgänger, die beim Spielen der Nationalhymne stramm stehen. Ich kenne die Amerikaner nur als infantile großspurige Angeber

    Das Produkt der US-Firma war flüssige hochgefährliche Chemikalien, gut 1/3 davon wurden in Europa an Raffinerien verkauft. Zwischen der Produktion und dem Verkauf sind nach heutigem Wert jährlich gut 10 Millionen US$ spurlos „verschwunden“. Die Produktionsmenge wurde als Flüssigkeit im Vakuum gespindelt, verkauft wurde nach geeichten Waagen in Gewicht. Durch den Auftrieb in der Luft wird der Verkauf nur als spezifisches Gewicht gewogen, was rund 0,1% leichter ist trotz identischer Masse. Es ist also kein Verlust, sondern nur eine praktische Dimensionsfrage

    Es war unmöglich amerikanischen Ingenieuren diese Problematik zu vermitteln, ähnlich wie das Scheitern einer Mondmission wegen Abmessungen in Inch anstelle Zentimeter. Da sind Jahr für Jahr hochkarätige Kollegenteams an Europäische Standort gereist, um die „verschwundenen“ Waren zu suchen, sehr zum Amüsement von uns Europäern. Nur 1 Kollege hat einmal gesagt „Verstehen das doch, die Typen sitzen das ganze Jahr im Sumpf am Mississippi, jetzt können sie auf Firmenkosten nach Amsterdam, Paris und Rom reisen“.

    Wer würde da ehrlich die Wahrheit an den Tag bringen?

  1. 24/09/2013 um 13:59

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