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Staatsleistungen: Wie die Kirchen bei der Ablösung absahnen | WISSEN BLOGGT

Staatsleistungen: Wie die Kirchen bei der Ablösung absahnen | WISSEN BLOGGT

Skydaddys Blog entnehmen wir am 11.10. ein neues interessantes Rechenwerk von Skydaddy. Es geht um die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen, die ja schon lange Gesprächsthema sind. Das mutet wie ein Ablass an (im Bild ein Ablasspapier von Staatsleistungen: Wie die Kirchen bei der Ablösung absahnen | WISSEN BLOGGT1345)   Das Land Brandenburg arbeitet offenbar an einer Ablösung von Staatsleistungen an die Kirche, die einer Vervielfachung der jetzigen Zahlungen gleichkommt.

Was ich schon seit einiger Zeit befürchtet hatte, scheint sich jetzt zu bewahrheiten: Nachdem der Ablösebefehl der Weimarer Verfassung und des Grundgesetzes seit über 90 Jahren von der Politik ignoriert wurde, arbeiten die Kirchen jetzt selbst an der Ablösung der Staatsleistungen – zu möglichst guten Bedingungen. Wobei „möglichst gut“ die Untertreibung des Jahrhunderts sein dürfte!

Es ist nämlich für die Kirchen besser, beizeiten eine profitable Ablösung der Staatsleistungen auszuhandeln, solange ihnen die Politik noch gewogen ist, als zu riskieren, dass die Staatsleistungen irgendwann ersatzlos eingestellt werden.  ……..

via Staatsleistungen: Wie die Kirchen bei der Ablösung absahnen | WISSEN BLOGGT.

  1. 28/12/2013 um 18:07

    Staatsleistungen an die Kirchen sofort einstellen!

    Ich freue mich, dass Erzbischof Zollitsch nun bereit ist, über die ca. 480 Millionen € zu verhandeln, welche der deutsche Staat seit 1803 jährlich(!) an die katholische und evangelische Kirche als Entschädigung für enteigneten „Besitz“ während der Säkularisierung zahlt.

    Hierzu hat bereits vor vielen(!) Jahren die frühere Kirchenexpertin der GRÜNEN, Frau Nickels, gesagt, dass dieser Ausgleich schon längst beendet sei und somit diese Staatsleistungen sofort eingestellt werden bzw. die Kirchen das bis dahin zu viel gezahlte Geld zurückzahlen müssten.

    Aber ich meine, zusätzlich müsste noch bei weitem mehr Geld zurückgezahlt werden:
    Denn zunächst müsste eine Kommission von Historikern zu einer realistischen Einschätzung des wirklichen Besitzes kommen; d.h., vom angeblichen „Besitz“ müsste zunächst jener „Besitz“ abgezogen werden, den die Kirche sich z.B. während der Inquisition auf kriminelle Weise angeeignet hatte (eine wichtige Quelle hierfür kann das zehnbändige Werk „Kriminalgeschichte des Christentums“ des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner sein). Dann wäre der angebliche „Besitz“ sicher bei weitem geringer als was früher als Grundlage für die bis heute skandalöserweise jährlich gezahlten riesigen Summen diente.

    Alles zusammengenommen vermute ich, dass die Kirchen realistischerweise viele Milliarden Euro zurückzahlen müssten, wenn nun hoffentlich schnellstens eine Kommission aus Historikern und Finanzexperten für Klarheit sorgte – das Geld könnten die extrem reichen Kirchen locker zahlen, der Staat könnte dann das zu viel gezahlte Geld für dringend benötigte soziale Zwecke ausgeben!
    Ich meine, wirkliche(!) „Christen“ müssten wegen der Verpflichtung zur Nächstenliebe diese Forderung unterstützen!

  1. 14/10/2013 um 15:01

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