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Pressestimmen zum ‚Schweigen den Bischöfe‘ – STERN

Pressestimmen zum ‚Schweigen den Bischöfe‘ – STERN

„Süddeutsche Zeitung“, München

„Bischöfe waren einst Fürsten. Sie beherrschten Territorien, sie residierten in Schlössern. Heute sind ihre Länder mediatisiert, die Schlösser säkularisiert – aber die Monarchie lebt fort, getragen durch ergebene Höflinge und Typen wie Tebartz-van Elst.

„Südwest-Presse“, Ulm

Jetzt also weilt er in der Heiligen Stadt, der Kirchenfürst zu Limburg. Hinter ihm her eilen zum Heiligen Vater nach Rom wird Robert Zollitsch. … Alles andere als seine bereits jetzt überfällige Demission würde der – in Teilen eh schon verlorenen – Ehre der katholischen Kirche weiter schaden, sie büßte noch mehr Glaubwürdigkeit ein.   …..

„Neue Osnabrücker Zeitung“

Echter Prunk sieht anders aus: Die Limburger Bischofsresidenz wurde mit Stil sowie Sinn für Denkmalschutz und Qualität gebaut. Andere Bistümer haben üppigere Sitze oder mehr Geld für die Neugestaltung ihrer Zentralen ausgegeben.  …..

„Ostsee-Zeitung“, Rostock

Tebartz-van Elst nimmt nicht nur die Zehn Gebote eher locker, er konterkariert geradezu die neue Strategie von Papst Franziskus in Rom. Der versucht, eine „arme Kirche“, Demut und Bescheidenheit zu predigen. Kardinalstugenden, die dem Limburger Bischof völlig abhandengekommen sind.  …..

„Badische Zeitung“, Freiburg

Tebartz-van Elst ist längst zu einer Zumutung für die katholische Kirche in Deutschland geworden. Während Papst Franziskus Armut und Bescheidenheit predigt, steht der Limburger Bischof für das Gegenteil, für Prunksucht und Überheblichkeit (…) Deutschlands Katholiken sind zu Recht entsetzt.  …..

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“

Tebartz-van Elst muss möglichst bald gehen, heißt es bei den meisten im Vatikan; vor allem, weil sein Bauvorhaben nicht nur sehr teuer war, sondern auch noch von Lug und Trug begleitet wurde. Wenn gleichwohl der eine oder andere Kurienbischof noch immer schützend die Hand über Tebartz-van Elst hält, dann vor allem, weil man wenig Verständnis für das Ausmaß an öffentlicher Kritik aufbringt, die manche als Hetzjagd ansehen auf einen Mann, der nicht Herr seiner selbst zu sein scheint. Den deutschen Bischöfen muss Tebartz-van Elst auch noch aus einem anderen Grund eine Last sein: Am Fall Limburg sieht Rom, wie reich die durch Steuergelder versorgte Kirche in Deutschland ist. Solch eine Kirche wirkt zu fett, um sich den ihr gebührenden Platz unter den Armen und Bedürftigen zu suchen.  …..

„Nordwest-Zeitung“, Oldenburg

Manchen Katholiken mag die Erkenntnis schmerzen, dass ein Bischof auch bloß ein Mensch ist. Die gute Nachricht ist, dass ein Mensch von anderen Menschen abgesetzt werden kann. Der Papst, dessen Politik der Bescheidenheit durch Tebartz-van Elst sabotiert wird, sollte den fehlgeleiteten Bruder umgehend den Amtsverzicht nahelegen. Denn weltliche Ideen wie ein freiwilliger Rücktritt dürften diesem Bischof kaum kommen.   ….

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 14/10/2013 um 14:59

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