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Sexueller Missbrauch in Österreich: 40 beschuldigte Kirchenmitarbeiter immer noch im Amt. | ZEIT ZU BETEN

Sexueller Missbrauch in Österreich: 40 beschuldigte Kirchenmitarbeiter immer noch im Amt. | ZEIT ZU BETEN

Die Kirche befindet sich wieder einmal unter Zugzwang: Laut der Plattform “Betroffener kirchlicher Gewalt” sind rund 40 beschuldigte Kirchenmitarbeiter, denen sexuelle Gewalt gegen Kinder und 00-00b-catholic-scandals-12-10-11Jugendliche vorgeworfen wird, immer noch im Amt. Die Plattform hat außerdem eine Liste der Beschuldigten an neun Bischöfe geschickt und fordert nun Konsequenzen. (Kurier, 04.06.2012, 14:27)

Es folgt eine Pressrundschau, die den realen und medialen Umgang der katholischen Kirche mit des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Priestern und Mitarbeitern wiedergeben soll. Für viele der Opfer physischer und sexueller Gewalt wurde zweifelsohne einiges unternommen; ob von den zuständigen Organen im Sinne der Aufarbeitung und Entschädigung gut gehandelt wurde, ist nach wie vor schwer zu beurteilen.

Heute geht es aber um eine anderes Thema: Wie verfährt die österreichische katholische Kirche mit den betreffenden Priestern und Mitarbeitern? Vor allem aber: Wie stellen die katholischen Presseverantwortlichen den Umgang mit den Tätern dar, im Hinblick auf Transparenz und Timing? Angesichts der gesammelten Presseberichte zeigt sich ein Bild, das in folgenden Punkten zusammengefasst werden kann:

  • Eine zweistellige Zahl von beschuldigten Priestern und Mitarbeitern (tatsächliche und mutmaßliche Täter) befindet sich weiterhin im Amt
    .
  • Eine diesbezüglich professionelle Pressearbeit der Diözesen und der Bischofskonferenz hinsichtlich Transparenz und Timing ist nicht erkennbar
    .
  • Die für ihre Mitarbeiter zuständigen Bischöfe sowie ihre Pressestellen schweigen und geraten immer wieder unter Zugzwang
    .
  • Maßgebliche katholische Plattformen nehmen nicht oder nicht ausreichend Stellung zu verschiedenen Proponeneten dieses Themas (so hat z.B. kath.net von 30. Jänner 2012 bis heute 04.06.2012 keine Nachrichten zu den Veröffentlichungen der obengenannten Plattform getätigt).
    .
  • Wenn sich eine Beschuldigung nicht rechtlich nachweisen lässt, kann der mutmaßliche Täter weiterhin in der Kinder und Jugendseelsorge eingesetzt werden, so der Medienreferent der österreichischen Bischofskonferenz und Mitglied der Ad hoc-Kommission zur Weiterentwicklung und Evaluation der geltenden kirchlichen Rahmenordnung, Dr. Paul Wuthe.

…………

Sexueller Missbrauch in Österreich: 40 beschuldigte Kirchenmitarbeiter immer noch im Amt.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 10/11/2013 um 22:50

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