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Bundespräsident bebetet die katholische Lebenslüge ‚von Galen‘ | Uta Ranke-Heinemann

Wenn der Bundespräsident eine katholische Lebenslüge bebetet | Brights – Die Natur des Zweifels.

Bundespräsident Gauck betete spontan am Grab des “seligen” Bischofs von Galen in Münster.
So meldet es die Seite kath.net am heutigen Tage.   Von Uta Ranke-HeinemannNetzwerk Regenbogen

Mit der absehbaren Niederlage des deutschen Nationalsozialismus wurde durch den Katholizismus ein gigantisches Verdeckungsmanöver, welches das Gesicht des offiziellen Christentums in Deutschland zu retten und wiederzugewinnen vermochte, gestartet.»Im Schatten der Ruinen entstand jenes mächtige Gebäude der Lebenslüge der deutschen Christenheit«, schreibt der katholische Wiener Historiker Friedrich Heer. Wir reden vom Märchen des Widerstands der katholischen Kirche gegen das Naziregime in Deutschland und hier speziell gegen die industrialisierte Ermordung von Juden. In der Nachkriegszeit gelingt es der katholischen Kirche, durch Selig-und Heiligsprechungen, sich selbst als tapfere Widerstandskämpferin gegen die Judenverfolgung zu generieren.

Den Protest des Bischofs von Münster, Clemens August Graf von Galen (1878-1946), gegen die Ermordung von Behinderten zu protestieren muss man anerkennen.  …..

Im Sommer 1933 hatte die katholische Kirche mit Hitler das noch heute gültige Reichskonkordat abgeschlossen, das dem Staat u.a. die Möglichkeit gab, auf die Besetzung der Bischofssitze Einfluß zu nehmen. Von Galens »Ernennung zum Bischof von Münster am 5. September 1933 hatte sich sogar in betontem Einvernehmen von Kirche und Staat vollzogen«. (Rheinischer Merkur, 31.3.1989) Der Pfarrer von St. Lamberti in Münster galt »vor allem bei seinen geistlichen Mitbrüdern, kurz gesagt, als ›Nazi‹«. (Die Tageszeitung, 3.8.1991) Und so standen bei von Galens Bischofsweihe im Dom zu Münster SA-Formationen mit Hakenkreuzfahnen. Und in seinem ersten Hirtenbrief schreibt von Galen: »Wir wollen Gott dem Herrn für seine liebevolle Fügung dankbar sein, welche die höchsten Führer unseres Vaterlandes erleuchtet und gestärkt hat, daß sie die furchtbare Gefahr, welche unserem geliebten Volke durch die offene Propaganda für Gottlosigkeit und Unsittlichkeit drohte, erkannt haben und sie auch mit starker Hand auszurotten suchen.« (zit.n. Publik Forum, 31. Mai 1996)
Auch zum Krieg gegen England schreibt von Galen am 9. März 1941 im Katholischen Kirchenblatt für das Nördliche Münsterland: »Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten Willens«.  ………

Der Bischof von Münster ein Widerstandskämpfer gegen das Hitlerregime? Oh nein. Der katholische US-amerikanische Historiker Gordon Zahn schreibt: »Die Kirche war eine Agentur des Dritten Reiches geworden.« Im deutschen Episkopat haben nur wenige Bischöfe die Begeisterung für Hitler nicht geteilt und der Judenverfolgung widersprochen: z.B. Bischof Sproll von Rottenburg und Bischof Preysing von Berlin. ……

Auf kath.net lesen wir weiter

Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem Besuch in Münster spontan das Grab von Clemens August Kardinal Graf von Galen (Bild) im St.-Paulus-Dom besucht. Gauck habe abseits des offiziellen Programms den Dom aufgesucht und am Grab des Bischofs gebetet und eine Kerze angezündet, teilte das Bistum Münster am Donnerstag mit. Gauck hatte zuvor die Universität Münster und das dortige Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) besucht.

Das Beten am Grabe eines Nazi-Bischof lässt sehr eindeutige Schlüsse auf die Geisteshaltung des Bundespräsidenten Gauck zu.

  1. 03/12/2014 um 14:02

    Die RKK brauchte 1945 unbedingt einen Widerstandhelden, auch um zu verschleieren, dass man heimlich die 300 schlimmsten Nazi-Verbrecher als gut Katholiken nach Argentinien schaffte, um sie den Gerichten zu entziehen

    Da eignete sie eine Type wie van Galen ganz vorzüglich, hat er doch neben endloser Kriegshetzte ab und an etwas Nettes gesagt
    Der erfundene RKK Widerstandsheld Bischof Clemens August Graf von Galen bejubelt schon 1933 die brutale Gewalt des NAZI Regimes „Wir wollen Gott dem Herrn für seine liebevolle Fügung dankbar sein, welche die höchsten Führer unseres Vaterlandes erleuchtet und gestärkt hat, daß sie die furchtbare Gefahr, welche unserem geliebten Volke durch die offene Propaganda für Gottlosigkeit und Unsittlichkeit drohte, erkannt haben und sie auch mit starker Hand auszurotten suchen.“ und verhöhnt 1942 die Soldaten: „…auch zur besonderen Ehrung, die wir unseren gefallenen Kriegern schulden… Sie wollten in einem neuen Kreuzzug mit dem Feldgeschrei ‘Gott will es’ den Bolschewismus niederringen, wie es vor wenigen Tagen der spanische Befreier Franco in einer Rede zu Sevilla mit christlicher Zielsetzung rühmte.“ Das Todesurteil von 1943 für den Priester Roland Metzger durch Roland Freisler lobt er schriftlich im Dankesschreiben an den kriminellen NAZI-Büttel „in hoher Verehrung und Wertschätzung“.

    Der EKD Präses Wilhelm Mensing-Braun als Mitautor des rassistisch „entjudeten“ NT, Gesangbuch und Katechismus bescheinigt noch 1960 seinem NAZI Parteigenossen Adolf Eichmann eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitschaft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“.

    Eichmann schreibt 1960 vor der Hinrichtung: „Ich erinnerte mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa und entschied, den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde.“ Wer glaubt die NAZI Massenmorde waren ohne Duldung des Papstes organisiert, der irrt gewaltig. Beide Kirchen machen weiter, die Priester mit NAZI Gesinnung bleiben im Amt und laut ewig wahrer Dogmatik haben die Kirchen nie Schuld.

  1. 02/12/2013 um 13:00

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