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„Die Nonne“ – Verfilmung ‚La Réligieuse‘ von Denis Diderot

Die Nonne

Über den Film:
Die Neuverfilmung Die Nonne von Regisseur Guillaume Nicloux basiert auf dem 1796 erschienenen Roman La Réligieuse von Denis Diderot – ein Klassiker der französischen Aufklärung. „Wenn der Mensch auf die Stimme seines Herzens hört, wird er aus den Gedärmen der Pfaffen einen Strick drehen, um die Könige damit zu erwürgen.“ Diese Zeilen stammen von dem
französischen Aufklärer, der hier der herrschenden Ordnung des 18. Jahrhunderts den Krieg erklärt. Berühmt wurde er als Herausgeber der ersten französischen Enzyklopädie der Aufklärung. Am 05. nonneOktober 2013 wäre Diderot, der als früher Prototyp des Intellektuellen gilt, 300 Jahre alt geworden – ein Anlass, das Leben und Werk Diderots in Erinnerung zu bringen und zu fragen, wie seine Botschaften im 21. Jahrhundert aussehen würden.

Inhalt:
Frankreich 1765: Suzanne Simonin (Pauline Etienne) ist ein reizendes, begabtes Mädchen aus gutem Haus. Aber anstatt wie ihre beiden älteren Schwestern als angesehenes Mitglied der Gesellschaft eine Familie zu gründen, haben ihre Eltern für Suzanne ein Leben im Kloster vorgesehen. Sie verweigert jedoch das Gelübde und kehrt zurück zu ihren Eltern. Pater Castella (Marc Barbe) offenbart dem Mädchen daraufhin ihre Herkunft: Als uneheliches Kind ist sie einem Leben in Armut geweiht. Der Eintritt Suzannes ins Kloster soll die Mutter (Martina Gedeck) von einer weit in der Vergangenheit liegenden Schuld befreien. Erschüttert von dieser Enthüllung tritt Suzanne schließlich ins Kloster ein. Zunächst wird Suzanne von einer verständnisvollen und freundlichen Oberin unter die Fittiche genommen. Als diese stirbt und eine neue, fanatische und grausame Äbtissin (Louise Bourgoin) an ihre Stelle tritt, wird die freiheitsliebende Suzanne zum Ziel von niederträchtigen Schikanen und Repressalien seitens der neuen Oberin sowie der anderen Mitschwestern. Alles Aufbegehren gegen die Konventionen sowie den religiösen Eifer nützt nichts. Die Vertreter des Klerus bleiben hart, so dass Suzanne um die Versetzung in ein anderes Kloster bittet. Dort wird sie gut aufgenommen, sieht sich jedoch schnell obsessiven körperlichen Annäherungen der dortigen Mutter Oberin (Isabelle Huppert) ausgesetzt, so dass sie letztlich die Flucht aus dem Kloster als einzigen Ausweg für sich sieht.

Drama
Frankreich/Deutschland /Belgien 2013
Regie: Guillaume Nicloux
mit Pauline Etienne, Isabelle Huppert,
Martina Gedeck
ab 12 Jahren
107 Min.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 26/01/2014 um 10:44

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