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Kardinal Meisners Briefkasten-Firma in Amsterdam | EXPRESS

Enthüllungen um Erzbistum Köln:
Finanz-Akte Kardinal Meisner: Briefkasten-Firma in Amsterdam
| EXPRESS.

Düsseldorf/Bonn/Köln –  

Die Gier nach Geld und Macht – sie ist Papst Franziskus (77) ein Dorn im Auge. Mit heiligem Zorn verteufelt er immer wieder Auswüchse des Kapitalismus. Im Blick hat er dabei auch seine Glaubensgenossen.

Vorbei die Zeiten, als die Millionen-Vermögen der Bistümer und ihre Herkunft unter das Gesetz des Schweigens fielen – erst recht nach dem Skandal um den Limburger Protz-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (54). Eilfertig versprachen die Bistümer (auch das Kölner), ihre Finanzen „transparenter“ zu machen.

Das dauert – und häppchenweise kommt raus, wie die Kirchenfürsten und ihre Finanzexperten den Reichtum ihrer Bistümer mehren. Auch in Köln, wo seit 25 Jahren der gelernte Bankkaufmann Joachim Kardinal Meisner (80) als Erzbischof das Sagen hat. Zu den Einnahmen zählen nicht nur Kirchensteuern, sondern auch Gewinne mit Immobilien- und Aktiengeschäften – auch eine Briefkastenfirma in den Niederlanden schlummert in der Finanzakte.

Nur einen Steinwurf vom Dom entfernt steht das Domforum, Adresse: Domkloster 3 – ein Filetstück im Zentrum von Köln. 1991 kaufte das Erzbistum das ehemalige Bankgebäude von der Isenbeck Immobilien GmBH zum Preis von 79 Millionen Mark – 29 Millionen Mark mehr, als Isenbeck wenige Monate zuvor selbst noch bezahlt hatte. Meisner ließ das Gebäude zu einem Begegnungszentrum ausbauen.

Was bisher niemand wusste: Im Kölner Grundbuchamt ist nicht das Erzbistum als Eigentümer eingetragen, sondern die „BRD Domkloster Cologne B.V.“ mit Sitz in Amsterdam, wie die „Zeit“ herausfand. Angesiedelt ist diese mit einer Briefkasten-Adresse bei der TMF Group, ein Unternehmen, das Konzernen weltweit helfe, Steuern zu sparen. So sind niederländische Gesellschaften in Deutschland nicht gewerbesteuerpflichtig.

Ändern will das Erzbistum das nicht. Bistumssprecher Michael Kasiske zum EXPRESS: Der Erwerb sei nur möglich gewesen „durch den Kauf der niederländischen Gesellschaft, der das Haus gehörte. Bisher gab es keinen Anlass, die Gesellschaft zu liquidieren“.   ……..

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