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Machtkampf tobt: Papst Franziskus verunsichert die deutschen Bischöfe – DIE WELT

Machtkampf unter momotheistischen Dogmatikern tobt:
Papst Franziskus verunsichert die deutschen Bischöfe
–  DIE WELT.

In der katholischen Kirche tobt ein Machtkampf zwischen dem obersten Glaubenshüter Gerhard Ludwig Müller und dem Chef der deutschen Bischöfe, Reinhard Marx. Wo steht dabei Papst Franziskus? Von Christian Eckl

Aus römischer Perspektive waren die katholischen Bischöfe in Deutschland ja immer schon ein wenig zu evangelisch. Das sah wohl auch der einstige oberste Hüter des Glaubens, Joseph Kardinal Ratzinger so. Und als Papst Benedikt sah er das wohl genauso. Vatikan-Beobachter und Kenner des deutschen Katholizismus reiben sich wohl deshalb im Moment die Augen: Denn hinter den Kulissen findet ein Machtkampf statt, der nicht ins bisherige Bild passt.

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Ratzinger Epigone Kardinal Müller

Zwar ist es, wie schon früher, ein Machtkampf zwischen dem Präfekten der Glaubenskongregation – jetzt ist es Gerhard Ludwig Müller – und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, neuerdings der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Das Besondere an der aktuellen Situation ist die Rolle des Papstes. Während Müller der Glaubenskongregation wieder den Einfluss aus der Amtszeit Ratzingers geben möchte, befördert Papst Franziskus dessen deutschen Kontrahenten aus München. Zudem führt der Pontifex Müller gern auch mal vor.    ……

„Der Präfekt der Glaubenskongregation kann nie ein Gegenpol zum Papst sein“, sagte Müller kürzlich in der katholischen „Tagespost“, deren Redaktion er selbst lange Jahre als Autor verbunden war. „Die Situation, in der wir stehen, ist vergleichbar mit dem Eintritt des Christentums in die griechisch-römische Kultur, in der Ehe, Familie, Sexualität in einem ziemlich deprimierenden Zustand waren“, sagte Müller. Man dürfe nicht auf eine Stufe zurückfallen, „die eher heidnischen Vorstellungen entspricht als der Schöpfungsordnung“.

Müller und Marx jedenfalls sind derzeit wohl die zwei wichtigsten Deutschen in der Kirche. Ob Müller so mächtig wird wie einst sein Vorgänger Joseph Ratzinger, hängt wohl auch von Papst Franziskus ab. Der Theologe aus Mainz-Finten hatte sich einst als Bischofsmotto „Dominus Iesus“ gewählt – „Der Herr Jesus“. Ausgerechnet diesen Titel trug auch die umstrittenste Schrift Joseph Ratzingers als Glaubenspräfekt – dem großen Theologen scheint Müller nachzueifern. Koste es, was es wolle.

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