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Evangelikale Gnade: NSA, das Auge Gottes in Zeiten der Überwachung – NZZ

Evangelikale Gnade: NSA, das Auge Gottes in Zeiten der Überwachung – NZZ

«Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich»: Über das Auge Gottes in Zeiten der Überwachung – NZZ.ch.

…..  Das Jüngste Gericht ist durch die Pastoralmacht Kirche allerdings immer wieder als Instrument der Einschüchterung missbraucht worden. Der unbestechliche Blick des Richters werde alle einholen, jeder müsse für seine Taten Rechenschaft ablegen. Die Höllenstrafen wurden in drastischen Farben ausgemalt, um die Gläubigen von den Lastern abzuhalten. Das gütige Auge Gottes wurde durch solche Katechesen und Predigten zum kalten Kontrollorgan – und in dieser religiösen Domestizierung des Volkes sah selbst ein Kirchenkritiker wie Voltaire einen moralischen Nutzen für den Staat. Dabei wurde übersehen, dass der göttliche Richter im Antlitz Jesu den Menschen seinen Blick gezeigt hat: einen mitfühlenden, gnädigen, aber auch die Wahrheit aufdeckenden Blick. In der Theologie der Gegenwart wird das Gericht als Akt der Gnade gedeutet, da der Richter zugleich der Retter ist, der alles getan hat, um die Gebeugten aufzurichten.  …..

via «Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich»: Über das Auge Gottes in Zeiten der Überwachung – NZZ.ch.

«Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich»: Über das Auge Gottes in Zeiten der Überwachung - Feuilleton Nachrichten - NZZ.ch

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