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Bischöfe: „Krieg bringt unser Volk dem Heiland näher“ (1914) | MAIN-POST

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Religion im Krieg:
„Gott verlangt den Heldentod“
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Am dritten Advent vor 100 Jahren einigen sich die katholischen Bischöfe Deutschlands auf ein Dokument des Schreckens. Es kommt als Hirtenbrief zu den Gläubigen, in dem die Oberhirten den Weltkrieg als „strenge Adventschule“ begrüßen.

Sie schreiben, der Krieg habe „uns und unser Volk dem Heiland näher gebracht“. Viele, „die weit“ vom Glauben „abgeirrt waren“, fänden nun zur Kirche zurück. Am 29. Dezember 1914 veröffentlicht ihn ungekürzt das „Fränkische Volksblatt“, eine Tageszeitung der katholischen Kirche unter Würzburgs Bischof Ferdinand von Schlör.

Der Hirtenbrief, ein fataler Mix aus religiöser und nationaler Begeisterung, ist nicht vom Himmel gefallen. Die Bischöfe nutzen den Krieg, um liberale und säkulare Entwicklungen zu stoppen – und um die Katholiken ins Kaiserreich zu integrieren.   …..

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  1. 03/12/2014 um 13:55

    Es solle allen Religioten bewußt sein, die etwa 245 Dogmen der RKK sind alle absolut wahr, ewig gültig und unanatastbar. Wer als gläubiger Einfaltspinsel dagegen handelt, dessen schöner Platz im Paradies ist gestrichen.

    Im RKK Dogma No.381 ist Fasten, Almosen und den Kriegsdienst unverzichtbar die ewige göttliche Gnade zu erlangen, jede Kritik am gerechten Krieg wird als Frevel mit grauenhafter Höllenpein bestraft. Die gerechten Kriege führen beidseitig zu 95% moralisch edle Christen, die Militärbischöfe segnen die Waffen und versprechen ihren Einfaltspinseln heldenhafte Siege wie im Hirtenbrief von 1914 „die Heilsfrüchte des Krieges für die herrlichen Erfolge und Siege, mit denen der Himmel unsere Waffen gesegnet hat“. Die Bischöfe garantieren „den Feind für seine Gottlosigkeit zu züchtigen“, die Kriegsopfer sind alle schwach im Glauben. Die gleiche Kirche segnet die Waffen des gottlosen Feindes und verkauft auch ihm glorreiche ganz sichere Siege.

    Kardinal Michael v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, schwurbelt poetisch direkt: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“ Kardinal Meisner betreibt dummdreiste Kriegswerbung: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen. In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“. Selbst der all–wissende Popanz Bergoglio fordert wie im Juni 2014 Krieg „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“

  1. 06/06/2015 um 07:34

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