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Bundespräsident Gauck: Für Gott und Vaterland | NachDenkSeiten

Bundespräsident Gauck:
Für Gott und Vaterland,

Für Gott und Vaterland | NachDenkSeiten Wolfgang Lieb

Während Aufständischen und Kämpfenden mit islamischer Religion gern ihr Fundamentalismus vorgehalten und ihr Gottesbezug als Zeichen zivilisatorischer Rückständigkeit vorgeworfen wird, verliert kaum jemand ein Wort darüber, dass auch „wir“, der Westen, unsere Kriege „im Auftrage Gottes“ zu führen behaupten. Übersehen, dass Bundespräsident Gauck „weniger im Namen einer philosophischen Überzeugung in der Tradition von Humanismus und Aufklärung als (vielmehr) im Namen einer politischen und, genauer betrachtet, religiösen Ideologie“ spricht und Kriege befürwortet. Und lassen den Staat jährlich 30 Millionen Euro für Militärpfarrer ausgeben, die “ihre” Soldaten begleiten und beruhigen und somit das Militär stabilisieren und rechtfertigen. Jens Wernicke sprach hierzu mit Diakon Volker Marquart, der sich innerhalb der Kirche für die Abschaffung der Militärseelsorge engagiert.    ……

via Für Gott und Vaterland | NachDenkSeiten

  1. 17/12/2014 um 05:41

    Im RKK Dogma No.381 ist Fasten, Almosen und den Kriegsdienst unverzichtbar die ewige göttliche Gnade zu erlangen, jede Kritik am gerechten Krieg wird als Frevel mit grauenhafter Höllenpein bestraft. Die gerechten Kriege führen beidseitig zu 95% moralisch edle Christen, die Militärbischöfe segnen die Waffen und versprechen ihren Einfaltspinseln heldenhafte Siege wie im Hirtenbrief von 1914 „die Heilsfrüchte des Krieges für die herrlichen Erfolge und Siege, mit denen der Himmel unsere Waffen gesegnet hat“. Die Bischöfe garantieren „den Feind für seine Gottlosigkeit zu züchtigen“,

    Kriegsopfer sind schwach im Glauben. Die gleiche Kirche segnet die Waffen des bösen gottlosen Feindes und verkauft auch ihm glorreiche ganz sichere Siege. Kardinal Michael v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, schwurbelt poetisch direkt: „Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung“ Kardinal Meisner betreibt dummdreiste Kriegswerbung: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen. In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.

    Selbst der all–wissende Popanz Bergoglio fordert wie im Juni 2014 Krieg „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“

  1. 18/12/2014 um 17:52

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