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Wie der Glaube den Journalismus vernebelt | Albin Frymuth huffingtonpost.de

Eine Replik auf „HOMO“ von Markus Günther, erschienen in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 5. April 2015

Dass ein katholischer Traditionalist wie Markus Günther der Marginalisierung der Homosexuellen das Wort redet, wundert kaum. Nichts anderes wohnt seinem Wunsche nach größerer Gelassenheit im Umgang mit den Benachteiligungen jener Minderheit inne.

Sein harmlos daherkommender Kommentar beginnt mit einer verunglückt komischen Etymologie des Wortes homo, über die sich nicht so recht schmunzeln lässt. Doch seine glaubensgeleitete Färbung der Fakten verlangt nach Widerspruch.

Günthers Darstellungen zum Religious Freedom Restoration Act des US-Bundesstaats Indiana, für den sich konservative Politiker, religiöse Aktivisten und ortsansässige Kirchen eingesetzt haben, negiert die mit dem Gesetz sanktionierte Diskriminierung Homosexueller.

Jenseits der fundamentalistischen Rechten haben sich auf breiter Front PolitikerInnen (nicht nur Hillary Clinton, wie der Autor zu suggerieren meint), Vorstände, KünstlerInnen, Schreibende, progressive Gläubige etc. empört bis feindselig über dieses maliziöse Werk geäußert. ……..

Wie der Glaube den Journalismus vernebelt | Albin Frymuth.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 18/04/2015 um 06:50

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