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Das Märchen vom christlich-jüdischen Abendland – DIE WELT

Das Märchen vom christlich-jüdischen Abendland

David Nirenbergs Geschichte des Anti-Judaismus – DIE WELT. Eine Studie von David Nirenberg zeigt: Das Christentum war stets vom Kampf gegen die „Judaisierung“ des Abendlandes geprägt. Dürfen wir unsere Kultur überhaupt noch „christlich-jüdisch“ nennen?

Als Hannah Arendt 1933 aus Deutschland floh, widmete die Schülerin Martin Heideggers ihren ersten Essay dem Antisemitismus. Wie in ihrer späteren Arbeit über den Totalitarismus kritisierte die jüdische Denkerin die Vorstellung, der Antisemitismus sei etwas völlig Irrationales. Die Juden müssten sich fragen, warum sie von den Nazis als „Sündenböcke“ auserwählt wurden. Ihre „Verhaftung“ für die Ideologie, der sie zum Opfer fielen, lag – so Arendt – in den „speziellen Funktionen“, die sie im Kapitalismus ausübten: „Alle ökonomischen Statistiken beweisen, dass die deutschen Juden nicht zum deutschen Volk gehörten, höchstens zu seiner Bourgeoisie.“

Nun, die Statistiken, die Arendt heranzog, waren oft den Werken nationalsozialistischer Ökonomen entnommen. Aber selbst wenn es stimmte, wovon auch Theodor Adorno und Max Horkheimer bei ihren Erklärungsversuchen für den Antisemitismus ausgingen, dass Juden vor allem in der „Zirkulationssphäre“ des Kapitals tätig waren: Wieso wurden nur sie zu Sündenböcken, und nicht die „Bourgeoisie“ oder das „Finanzkapital“ insgesamt?   ……

 David Nirenbergs Geschichte des Anti-Judaismus – DIE WELT.

  1. 30/05/2015 um 19:32

    Christen sehen damals wie heute Andersdenkenden als Kritk an ihrem einzig absolut wahren und unantastbaren Gotteshumbug – Attribute aus den Dogmen der RKK. Besonders verdammungswürdig sind den Christen die Juden, haben sie doch von denen fast alles an Ideen geklaut

    Nach dem Propheten Saulus rettet Yahwe im Tanach nur die Juden, welche jüdische Gesetze achten. Außerhalb von Judäa und Samaria kennt die Gesetze keiner, die 4.000 lästigen Juden Roms werden 50 n.C. nach Sardinien deportiert. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos verwursten um 180 n.C. den Juden Saulus mit Simon Magus zum Apostel Paulus, für den Gott Yahwe seine Meinung ändert und plötzlich auch solche Nichtjuden rettet, die eifrig beten. Irgendwie hat es den Juden auf Sardinien wohl nicht gefallen, sie kamen zurück

    Die Markierung Ungläubiger als Nichtmenschen durch gelbe Aufnäher ist ab 1067 n.C. in Prag und 1097 n.C. in Regensburg Pflicht. Das 4.te Laterankonzil beschliesst 1215 n.C. Juden und Sarazenen müssen in Europa ein besonderes Gewand tragen, Ehen Ungläubiger mit Christen sind zu verhindern. Die Details der Ausführung obliegt den Landesfürsten. In den Ländern und Städten Europas werden für Juden unterschiedliche Aufnäher genutzt, in Portugal ist der Aufnäher ab 1492 n.C. ein sechseckiger Stern. Der in deutschen Städten eingeführte gelbe Ring als Aufnäher wird 1530 n.C. für alle Juden zur Pflicht.

    In dieser Zeit entstehen die absurden Hasstiraden einen Martin Luther, dessen geistige Fähigkeiten eher extrem beschränkt waren. Martin Luther schreibt über Nikolaus Kopernikus „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. meint damit offebsichtlich die flache Erdenscheibe aks Gipfel göttlichen Könnens, sofern man nicht an deren Rand kommt und runterfällt. Der Macho Martin Luther tilgt sogar die Göttin Astarte/Asherah als Frau aus der Bibel, Pfui Gott, das geht nur wirklich zu weit. Götter sind schwul und vermehren sich asexuell durch Ohrensex mit Jungfrauen. Rechnen war auch nicht Luthers Paradediziplin, in der Vulgata wird Enoch 365 Jahre als, bei Martin Luther schon 905 Jahre.

    Luthers Hasstiraden als Cretin der Oberklasse nutzen die NAZIs als Vorgabe für ihre Reichskristallnacht, haben sie den Reformator doch ausdrücklich gelobt : “Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.”

    Das Zerstören fremden Besitzes ist eine Qualität christlicher Moral. man nennt es nur gerechte Kriege. 1939 haben 75 Millionen Christen versucht der Welt das Deutsche Wesen beizubringen. Luther hat auch hier genaue Anweisungen gegeben, wie sich ein Edelchrist om Krieg zu verhalten hat
    “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” und weiter “Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht”.

    Aber wir haben ja Frau Käsmann, die im grenzenlosen Suff aus dem geistig Irren Luther den überragenden Edelchristen und Reformator macht

  1. 04/06/2015 um 11:13

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