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„Religion ist uns unheimlich geworden“ – pro-medienmagazin

„Religion ist uns unheimlich geworden“ – pro-medienmagazin.de


Der Katholik Martin Mosebach und der Muslim Navid Kermani glauben an denselben Gott, sagen sie. An Jesus scheiden sich aber die Geister. Bei allen Unterschieden sind sie fasziniert vom Glauben des jeweils anderen. Bei der Frage nach Jesus kommen der Schriftsteller und Katholik Martin Mosebach und der Muslim Navid Kermani, habilitierter Orientalist, nicht zusammen.

Für den einen ist er Mensch gewordener Gott, der andere kann mit diesem Anspruch nichts anfangen und sieht in Jesus einen Propheten. Im aktuellen Magazin der Süddeutschen Zeitung sprechen die beiden Freunde über ihren Glauben und die Bedeutung der Religion für die Gesellschaft. Dabei wird deutlich: Auch wenn es zwischen den Religionen unüberwindbare Differenzen gibt, verbindet die beiden tiefer Respekt und Bewunderung für den Glauben des anderen. Kermani hat in seinem letzte Woche erschienenen Buch „Ungläubiges Staunen“ seine Faszination für das Christentum, dem er sich über die Kunst nähert, in Worte gefasst. Sein katholischer Freund Mosebach lässt sich auch vom Islam inspirieren: Wenn er sehe, wie ein muslimischer Großvater seinem Enkel das Beten beibringt, erfreue ihn das. Dass Muslime vor Gott auf die Knie gehen, sei ihm ein Trost angesichts der Pietätslosigkeit vieler Christen, sagt er im Interview.

Quelle: „Religion ist uns unheimlich geworden“ – pro-medienmagazin.de

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 30/08/2015 um 19:54

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