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Die altkirchliche Frauenfeindschaft der Kirchenväter. Soviel zu muslimischer Frauenfeindlichkeit ….

Die altkirchliche Frauenfeindschaft der Kirchenväter.
Soviel zu muslimischer Frauenfeindlichkeit …. und woher sie das wohl haben.

aus Karl-Heinz Deschner, „Abermals krähte der Hahn“, Alibri Verlag 2015, S. 250 ff
Referenzen s. Kapitel 25 )

Schon im 3. Jahrhundert überbieten einander große Theologen wie Tertullian, Origines, oder Cyprian sich im Preisen des asketischen Lebens. Im 4. Jahrhundert werden die Forderungen der Kirchenväter noch rigoroser. Je mehr die Kirche auf der einen Seite verweltlichte, um so mehr predigte man auf der anderen Entsagung.

Basilius verbietet den Gläubigen nicht nur den Spaß , sondern auch das Lachen. Die Trauer über das mißratene Dasein soll schon der gesenkte Blick des Christen ausdrücken. … Gregor von Nyssa vergleicht das Leben mit einem schmutzingen Bodensatz. (ref 4)  Als vielleicht schlimmste Folge der christlichen Askese aber bezeichnet der Theologe Harnack die Herabsetzung des Weibes.  …

Frauen, die Jesus den Männern gleichgestellt hatte, überwogen im Christentum (des 1.Jahrhunderts) bald, und gerade durch sie drang die neue Religion in die gebildeten Schichten. (ref 8) . Frauen übten im Christentum lange eine umfangreiche Tätigkeit aus. … (die dann) jedoch in der katholischen Kirche beseitigt wurde.(ref 10)  Noch zu Beginn des 4.Jahrhunderts überwiegen die Frauen im Christentum (ref 11). Aber schon im 3.jahrhundert verbietet man ihnen alle priesterlichen Funktionen beim Gottesdienst. Und bereits im 2. Jahrhundert erklärt ein maßgeblicher Kirchenlehrer Prophetinen als dämonenbesessen.  …

In der im Ausgang des 2. Jahrhundert entstehenden katholischen Kirche erscheint die Frau zumeist nur noch als fleischliches, niedriges, den Mann verführendes Geschöpf. Sie ist die Eva, die Sünderin schlechthin.

Kirchenvater Tertullian macht das Weib zur „Einfallspforte des Teufels“ und gibt ihm die schuld an Jesu Tod. „Du bist es“ bezichtigt er die Frau ganz allgemein, die dem Teufel Eingang verschafft hat, Du hast das Siegel jenes Baumes gebrochen, Du hast zuerst das göttliche Gesetz im Stich gelassen. du bist es auch , die denjenigen betört hat, dem der Teufel nicht zu nahen vermochte. So leicht hast Du den Man, das Ebenbild Gottes zu Boden geworfen. …. und da kommt es dir noch in den Sinn, über Deinem Rock von Fellen Schmucksachen anzulegen.“ (ref 13) …..

 

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