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Archive for Januar 2017

Papst Franziskus misst Kinderschändung mit zweierlei Maß – Badische

Papst Franziskus misst Kinderschändung mit zweierlei Maß

Papst Franziskus misst bei der Verfolgung sexuellen Missbrauchs mit zweierlei Maß – Badische Zeitung

Kein Papst ist mit Missbrauchstätern in der katholischen Kirche so hart ins Gericht gegangen wie Franziskus. Seine verbalen Verurteilungen der Täter sind zahlreich und gnadenlos.  ….  Es klang wie eine Revolution.

Und tatsächlich hat es Fortschritte gegeben. Ein echtes Vatikan-Gericht für Bischöfe wurde zwar nicht geschaffen. Aber seit September vergangenen Jahres gibt es zumindest eine rechtliche Handhabe gegen Bischöfe, die ihre Sorgfaltspflicht verletzen. Die Entscheidungen darüber fällen Kardinäle und letztendlich der Papst hinter verschlossenen Türen (siehe Hintergrund rechts). Entlassungen in Folge des neuen Gesetzes sind seither aber nicht bekannt geworden.

                                                                               Im Gegenteil.

Der 00-00b-catholic-scandals-12-10-11italienische Enthüllungsjournalist Emiliano Fittipaldi weist in seinem neuen Buch „Lussuria“ (Unzucht) darauf hin, dass die katholische Kirche weiterhin ein Glaubwürdigkeitsproblem hat.

Zahlreiche Prälaten, die eng mit dem Papst zusammenarbeiten, haben in der Vergangenheit mit zumindest moralisch zweifelhaftem Verhalten auf sich aufmerksam gemacht. Der eklatanteste Fall ist der des australischen Kardinals George Pell, dem Franziskus die Neuordnung der Vatikanfinanzen anvertraute. Pell fiel in Australien seit den 90er Jahren durch erbarmungsloses Auftreten gegenüber Betroffenen auf, nachsichtig zeigte er sich hingegen mit des Missbrauchs überführten Priestern.

Ein Missbrauchsopfer wirft Pell vor, ihm Schweigegeld angeboten zu haben. Mehrere Betroffene klagen Pell sogar persönlich wegen sexuellen Missbrauchs an, die Vorwürfe sind nicht bestätigt. Der Kardinal hat mit 75 Jahren bereits die Pensionsgrenze für Behördenchefs im Vatikan erreicht, aber der Papst hält weiter an ihm fest. In einem Statement wies der Kardinal die Anschuldigungen als „Angriffe“ auf seine Reformversuche als vatikanischer Finanzminister zurück. …..

Papst Franziskus misst bei der Verfolgung sexuellen Missbrauchs mit zweierlei Maß – Badische zeitung

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Willkommen in der Merkel-Kirche, dem belanglosen Milieuverein! Cicero

Willkommen in der Merkel-Kirche, dem belanglosen, schrumpfenden Milieuverein ! Cicero

Politik und Glaube Willkommen in der Merkel-Kirche!  – Cicero

Wieder einmal wird die Kanzlerin durch einen Kirchenoberen ausgezeichnet. Doch der enge Schulterschluss mit der Regierung schadet der Kirche. Sie wird immer belangloser und schrumpft zum Milieuverein.  …

Wann war er etwas anderes, der München-Freisinger Erzbischof? Wozu, wenn nicht zum Lobe Merkels, hat sich ihm jüngst die Zunge gelöst? Er und sein evangelisches Pendant, Heinrich Bedford-Strohm, gelten als der Kanzlerin treueste Fanboys. Und dienten Preisverleihungen je einem anderen Zweck als der Milieuvergewisserung? …

Steigende Einnahmen, leere Kirchenbänke

Wer heute eine Kirche betritt, sich vielleicht einem Gottesdienst aussetzt, der weiß, was er meistens bekommt: das gute Gefühl, auf der politisch richtigen Seite zu stehen. Also „für Flüchtlinge“ und „gegen rechts“ zu sein, für Merkel und gegen Trump, für Klimaschutz und gegen Einwegflaschen. So dröhnt, so flötet es von den Kanzeln herab.

Politik beruht indes auf Grenzen. Sie scheidet das Publikum grundsätzlich in jene, die zustimmen, und jene, die ablehnen. Insofern führen Milieupflege und Klientelismus kirchenaustritte_body_liaweis.5035191zur Selbstverzwergung. Die politisierte ist die entleerte Kirche. Sie macht aus Gläubigen zahlende Claquere. In Österreich ist es amtlich: Die Einnahmen steigen dort ebenso wie die Austrittszahlen. Auch in Deutschland stehen „sechs Milliarden Euro Kirchensteuern von den deutschen Katholiken, mehr als je zuvor“, einer grassierenden Flucht aus ebendieser Kirche gegenüber. Sie hat sich zu Tode gesiegt. Sie zehrt von wirtschaftlicher Prosperität und Staatsnähe. Reicher waren Kirchen nie, belangloser auch nicht.

So bietet sich dem Betrachter ein tragikomisches Schauspiel. Die vereinte Elite von Staat und Kirche versichert sich wechselseitig ihre Unverzichtbarkeit. Sie kraulen einander den Bart, herzen und umarmen sich, während die Wetter draußen aufziehen. Kein ewiger Aufschwung ist in Sicht, kein Jubelchor für das Regierungshandeln, kein Seelensturm der Erlösten. Bald werden die Kirchen Vermögensverwaltungen sein mit eingebauter Weltverbesserungsrhetorik. Der Staat wird sich ihrer bedienen, denn jeder Sonntag braucht eine Rede. Mit Sonntagen kannten sich die Kirchen einmal aus.

Angela Merkel und Kardinal Reinhard Marx

Politik und Glaube Willkommen in der Merkel-Kirche!  – Cicero

Über die Kriegswütigkeit deutscher Kirchen – telepolis

21/01/2017 1 Kommentar

Über die Kriegswütigkeit deutscher Kirchen

Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den „Garaus“? | Telepolis

Ein Wirtschaftsberatungsunternehmen hat dem Verband der Diözesen empfohlen, alle Gelder für die Bundesebene der internationalen pax christi-Bewegung zu streichen. In diesen Tagen verzweifeln hierzulande die Mitglieder der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, darunter der Verfasser, an den deutschen Bischöfen. Seit Jahren schweigen sich die vom Staat besoldeten Oberhirten mehrheitlich aus über die rasant ablaufende Remilitarisierung der deutschen Politik.  …

Es ist niederdrückend, wenn man nach solchen Einblicken in den menschlichen Reichtum der Weltkirche unter Papst Franziskus erlebt, wie arm und kalt die milliardenschwere deutsche Kirchen-Apparatur sein kann.  …

300px-bundesarchiv_bild_183-r24391_konkordatsunterzeichnung_in_romNazi-Konkordat des Vatikans von 1933 noch heute Bestandteil deutscher  Verfassungsrealität

Lorenz Jaeger, vom Dienst als Wehrmachtspfarrer abberufen, um 1941 in Paderborn das Amt des Erzbischofs anzutreten, erweiterte z.B. seinen Konkordats-Eid ganz ungefragt mit freudigster Staatsbejahung (1941!), sah die Menschen in der Sowjetunion gemäß Propaganda als „fast zu Tieren entartet“ an und glaubte bis zum bitteren Ende an eine deutsche Wunderwaffe.Kaum ein Kirchenmann dürfte so gut über die deutschen Kriegsverbrechen und Massenmorde an Juden im Osten informiert gewesen sein wie dieser durchaus militaristische Bischof. Im August 1943 beauftragte man ihn mit der Dompredigt bei der letzten Fuldaer Bischofskonferenz vor Kriegsende.

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Lorenz Jaeger beschwor bei diesem Anlass vor zweitausend Menschen und allen Oberhirten das „Band des Blutes“ zwischen den „DEUTSCHEN Bischöfen“ und ihren „DEUTSCHEN Schwestern und Brüdern“ (der damalige Staatsterminus für dergleichen lautete: „alles gut arisch“). Sodann wusste er zu Fulda als oberster Seelsorger zu verkünden: „Deutschland muss leben, auch wenn wir sterben müssen!“

Sterben mussten dann aber die von den Bischöfen zur Aufopferung ermahnten katholischen Soldaten im Felde und u.a. über 25 Millionen Menschen in der Sowjetunion. Verfolgt wurden vom Staat nicht die Bischöfe, die Hitlers Feldzug gegen den laut Bischofs-Handbuch von Juden dirigierten „gottlosen Bolschewismus“ ja mit einer Ausnahme assistierten.

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Verfolgt wurden vielmehr kriegskritische Leutepriester und Friedensbund-Katholiken der Kirche von unten, so insbesondere im Paderborner Bistum von Lorenz Jaeger.  …

Quelle: Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den „Garaus“? | Telepolis

Angela Merkels Missionaren und LKW-Fahrern stehen eine große Zukunft bevor

Angela Merkels Missionaren und LKW-Fahrern stehen eine große Zukunft bevor

Widerstand gegen Merkels Pläne, Syrer zu Lkw-Fahrern zu machen – berlinjournal

Angela Merkel hatte vorgeschlagen, syrische Flüchtlinge in Deutschland zu Lkw-Fahrern zu machen. Doch der Bund Deutscher Berufs-Kraftfahrer (BDBK) lehnt dies strikt ab. Nicht jeder könne einen Vierzigtonner fahren.  … weiterlesen


Evangelikale Missionswerke melden 2.400 offene Stellen
   – Idea

Stuttgart (idea) – In vielen Teilen der Welt wird um Missionare aus Deutschland gebeten. Die Mitgliedswerke der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) haben im Augenblick 2.400 Stellen frei. Das wurde bei der Jugendmissionskonferenz (JuMiKo) am 8. Januar in Echterdingen bei Stuttgart bekanntgegeben. ….. weiterlesen

Proselyten – Verordnet Franziskus den katholischen Missionen „Silence“ ? – katholisches.info

Völkermorde: Evangelische Missionare haben eine ’sehr ambivalente‘ Rolle gespielt  – DRadio Deutschlandfunk

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„Steuern, Maut und Inflation haben einen Schutzpatron“

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2013-15 aus Weltdiözesen 1.200 Anzeigen klerikaler Kinderschändung

2013-15 aus Weltdiözesen 1.200 Anzeigen klerikaler Kinderschändung

Journalist prangert Vatikan wegen Missbrauchsskandalen an  – Salzburg

Der Enthüllungsjournalist Emiliano Fittipaldi wirft dem Vatikan in seinem am Donnerstag erscheinenden Buch „Lussuria“ (Unzucht) vor, unzählige Missbrauchsskandale in der italienischen Kirche gedeckt zu haben. Die Skandale seien auch von hohen Prälaten an der Seite von Papst Franziskus verheimlicht worden, kritisierte Fittipaldi.

Der italienische Journalist berichtete, dass zwischen 2013 und 2015 aus den verschiedenen Weltdiözesen 1.200 Anzeigen wegen Kindesmissbrauchs durch Geistliche bei der Glaubenskongregation im Vatikan c0b8gwgweaasykbeingetroffen seien. Die Zahl habe sich gegenüber dem Zeitraum 2005 bis 2009 verdoppelt. “

Dieser Trend zeigt, dass das Geschwür der Pädophilie in der Kirche nicht ausgemerzt worden ist“, schreibt Fittipaldi in seinem Buch, das in Auszügen von der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ und vom Wochenmagazin „L’Espresso“ am Montag veröffentlicht wurde. Die italienische Kirche sei in den vergangenen 20 Jahren mit den Fällen von 200 pädophilen Priestern konfrontiert gewesen.

„Das System, das die Pädophilen und die Kassen der Kirche vor Entschädigungsforderungen schützt, funktioniert in Italien auch heute besser als anderswo. Für Priester und Bischöfe besteht keine Pflicht, pädophile Kollegen der Justiz anzuzeigen“, kritisiert Fittipaldi, der im Juli in einem Prozess wegen Veröffentlichung geheimer Dokumente zu möglicher Veruntreuung von Geldern im Vatikan freigesprochen worden war.

Fittipaldi kritisierte, dass der Papst den australischen Kardinal George Pell zum Finanzchef des Vatikan ernannt habe, obwohl in Australien gegen ihn Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern liefen. In Fittipaldis Visier ist auch Oscar Rodriguez Maradiaga, Koordinator des Rats aus neun Kardinälen, die Papst Franziskus bei der Kurienreform unterstützen. Maradiaga hatte erklärt, er sei bereit, ins Gefängnis zu gehen, um nicht einem seiner Priester zu schaden, auch wenn der Vorwurf Pädophilie sei.  ….

Journalist prangert Vatikan wegen Missbrauchsskandalen an  – Salzburg

Fake-news zur Ehre Gottes im Christentum ein Verdienst – Gottfried Herder

Fake-news zur Ehre Gottes sind im Christentum ein Verdienst zum Heil der Seelen

Betrug zur Ehre Gottes ist im Christentum erlaubt.   Karlheinz Deschner, FAZ

„Der Christ, dieses ultima ratio der Lüge, ist der Jude noch einmal – dreimal selbst.“ Friedrich Nietsche (6)

„Die Fälschungen beginnen in neutestamentlicher Zeit und haben nie aufgehört.“
Theologe Karl Schneider (7)

509_0Nirgends gab es so viele Fälschungen wie im Bereich der Religion, und den größten Umfang nehmen sie wohlmöglich im Christentum ein, der Kunst wie Nietsche sagt ‚heilig zu lügen‘.(8) Im Christentum war der fromme Betrug, mit dem man Generationen und Zeiten täuscht, auch nach dem Theologen Johann Gottfried Herder „bald keine Sünde mehr, sondern zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen ein Verdienst.“ (9)  …

Selbst Kirchengründer Paulus schreibt: „Wenn aber Gottes Wahrhaftigkeit infolge meines Lügens um so stärker zu seiner Verherrlichung hervorgetreten ist, warum werde ich dann noch als Sünder gerichtet ? “ (10) …

Viel energischer trat Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos, der Patron der Prediger, für die Notwendigkeit der Lüge zum Zwecke des Seelenheils ein, wobei er auf Beispiele des Alten und Neuen Testamentes hinwies. (15)

Aber auch Origenes, einer der größten und edelsten Christen, behauptete mit aller Entschiedenheit, daß man Betrug und Lüge als „Heilmittel“ anwenden dürfe. Selbst Gott kann, laut Origenes aus Liebe lügen. (16)

Entnommen Abermals krähte der Hahn, Alibri-Verlag, Karlheinz Deschner, Neuauflage 2015,  Untertitel: Eine Demaskierung des Christentums von den Evangelisten bis zu den Faschisten.

Zitate 6-16 laut Quellen-Anhang des Buches

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Despot von Gottes Gnaden: Christ, Konservativer und Republikaner, in dieser Reihenfolge. | Telepolis

Despot von Gottes Gnaden: Christ, Konservativer und Republikaner, in dieser Reihenfolge. |

Despot von Gottes Gnaden | Telepolis

(…) Das sollten wir hier noch einmal festhalten: Eine Diktatur war eigentlich schlecht, denn die Vereinigten Staaten waren eine Demokratie und stolz darauf. Wenn Gott sie aber anordnete war das etwas anderes. Darüber könnte man sich unbeschwerter amüsieren, wenn die Berufung auf Gott nicht zum Standardrepertoire amerikanischer Politiker gehören würde. Dazu noch ein Zitat:

Politiker reden nur immer, sie handeln nicht. Sie bringen uns nicht in das Gelobte Land. […] Ich sehe mir die Reden dieser Leute an, und sie sagen, dass die Sonne aufgehen wird, und dass der Mond untergehen wird, dass alle möglichen wunderbaren Sachen passieren werden. Und die Menschen sagen: ‚Ich will nur einen Job. Besorg mir nur einen Job. Das Gerede brauche ich nicht. Ich will einen Job.’ […] Ich werde der größte Job-Präsident sein, den Gott je erschaffen hat.   (Donald Trump im Juni 2015)

Trump holte nicht nur den Rust Belt, also die krisengeschüttelten Industrieregionen der USA, sondern auch den vom evangelikalen Protestantismus geprägten Bible Belt, RNS-WWI-ANNIVERSARYobwohl man eigentlich denken könnte, dass ein mehrfach verheirateter, mit Sexskandalen von sich reden machender Lebemann aus dem Sündenbabel New York ein Kandidat ist, den die Evangelikalen keinesfalls wählen würden. Offenbar hat er ihnen versprochen, sich zu revanchieren und frei werdende Plätze im Supreme Court in ihrem Sinne zu besetzen.

Der Oberste Gerichtshof hat einen wachsenden Einfluss auf die amerikanische Gesellschaft, seitdem dort immer mehr politische Entscheidungen auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft werden. Dafür, dass Trump sein Versprechen einhält, garantiert sein Vizepräsident Mike Pence, ein christlicher Fundamentalist aus Indiana, der von sich sagt, er sei „Christ, Konservativer und Republikaner“, in dieser Reihenfolge. „Konservativ“ ist dabei eine Untertreibung.

Pence ist ein radikaler Abtreibungsgegner, glaubt, dass Homosexualität eine Krankheit ist, die man heilen kann und fabuliert gern über den Kampf des Guten gegen das Böse. Als Gouverneur von Indiana hat er den Religious Freedom Restoration Act durchgeboxt. „Wiederherstellung der Religionsfreiheit“ heißt, dass man Minderheiten unter Umständen wieder diskriminieren darf, wenn man geltend macht, andernfalls in seinen religiösen Gefühlen verletzt zu werden. In Indiana hat das zu einem Kulturkampf rund um Läden und Restaurants geführt, deren Besitzer sich weigerten, Schwule und Lesben zu bedienen oder als Gäste zu akzeptieren, weil sie an „Adam and Eve“ glauben wie in der Bibel und nicht an „Adam and Steve“, wie es ein Geschäftsmann in einer Radiosendung formulierte.

Quelle: Despot von Gottes Gnaden | Telepolis

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