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Über die Kriegswütigkeit deutscher Kirchen – telepolis

Über die Kriegswütigkeit deutscher Kirchen

Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den „Garaus“? | Telepolis

Ein Wirtschaftsberatungsunternehmen hat dem Verband der Diözesen empfohlen, alle Gelder für die Bundesebene der internationalen pax christi-Bewegung zu streichen. In diesen Tagen verzweifeln hierzulande die Mitglieder der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, darunter der Verfasser, an den deutschen Bischöfen. Seit Jahren schweigen sich die vom Staat besoldeten Oberhirten mehrheitlich aus über die rasant ablaufende Remilitarisierung der deutschen Politik.  …

Es ist niederdrückend, wenn man nach solchen Einblicken in den menschlichen Reichtum der Weltkirche unter Papst Franziskus erlebt, wie arm und kalt die milliardenschwere deutsche Kirchen-Apparatur sein kann.  …

300px-bundesarchiv_bild_183-r24391_konkordatsunterzeichnung_in_romNazi-Konkordat des Vatikans von 1933 noch heute Bestandteil deutscher  Verfassungsrealität

Lorenz Jaeger, vom Dienst als Wehrmachtspfarrer abberufen, um 1941 in Paderborn das Amt des Erzbischofs anzutreten, erweiterte z.B. seinen Konkordats-Eid ganz ungefragt mit freudigster Staatsbejahung (1941!), sah die Menschen in der Sowjetunion gemäß Propaganda als „fast zu Tieren entartet“ an und glaubte bis zum bitteren Ende an eine deutsche Wunderwaffe.Kaum ein Kirchenmann dürfte so gut über die deutschen Kriegsverbrechen und Massenmorde an Juden im Osten informiert gewesen sein wie dieser durchaus militaristische Bischof. Im August 1943 beauftragte man ihn mit der Dompredigt bei der letzten Fuldaer Bischofskonferenz vor Kriegsende.

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Lorenz Jaeger beschwor bei diesem Anlass vor zweitausend Menschen und allen Oberhirten das „Band des Blutes“ zwischen den „DEUTSCHEN Bischöfen“ und ihren „DEUTSCHEN Schwestern und Brüdern“ (der damalige Staatsterminus für dergleichen lautete: „alles gut arisch“). Sodann wusste er zu Fulda als oberster Seelsorger zu verkünden: „Deutschland muss leben, auch wenn wir sterben müssen!“

Sterben mussten dann aber die von den Bischöfen zur Aufopferung ermahnten katholischen Soldaten im Felde und u.a. über 25 Millionen Menschen in der Sowjetunion. Verfolgt wurden vom Staat nicht die Bischöfe, die Hitlers Feldzug gegen den laut Bischofs-Handbuch von Juden dirigierten „gottlosen Bolschewismus“ ja mit einer Ausnahme assistierten.

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Verfolgt wurden vielmehr kriegskritische Leutepriester und Friedensbund-Katholiken der Kirche von unten, so insbesondere im Paderborner Bistum von Lorenz Jaeger.  …

Quelle: Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den „Garaus“? | Telepolis

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  1. 21/01/2017 um 19:40

    Hat dies auf O LADO ESCURO DA LUA rebloggt.

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