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Vatikan gesteht Schutz und Vertuschung von Kindermissbrauch – Nur Marx leugnet

Nur deutscher Kardinal Marx leugnet noch:

Vatikan an Weltkirche: Kirche gesteht Schutz von Missbrauchstätern – de.radiovaticana.va

Erstmals hat die katholische Kirche in Mexiko öffentlich wiederholtes Fehlverhalten von Bischöfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch Priester eingestanden. Betroffene Kinder seien „Märtyrer unserer Zeit“, die Verfolgung innerhalb der Kirche erlitten hätten, sagte Alfonso Miranda Guardiola, der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz, bei einer nationalen Gebetsaktion für Missbrauchsopfer am Mittwoch. Die Kirche bitte um Vergebung für die Verbrechen, nehme die volle Verantwortung dafür auf sich und fordere eine Bestrafung der Täter.

Miranda sprach von einer „klerikalen Struktur mit Anzeichen von Machtmissbrauch“. Die Kirche habe sich schuldig gemacht, tatenlos zugesehen und verheimlicht zu haben und oftmals Komplizin gewesen zu sein. Noch viel zu wenig sei bewusst, dass das gesamte kirchliche Wirken weniger wiege als die Zerstörung eines Menschenlebens. „Durch eine schlechte Tat, durch ein einziges Verbrechen und ein einzigen Missbrauch wird alles zerstört und umgeworfen“, so der Generalsekretär. Den Opfern schulde die Kirche Gerechtigkeit: Priester müssten bei diesen Verbrechen auch die Konsequenzen tragen, es dürfe keine Straflosigkeit geben.

Die Gebetsaktion, die in der Päpstlichen Universität von Mexiko-Stadt stattfand, stellte die erste Aktivität des neu geschaffenen kirchlichen Zentrums für die Erforschung und interdisziplinäre Bildung für Kinderschutz dar.

Opfervertreter sprachen in ersten Reaktionen davon, dass nun den Worten auch Taten folgen müssten. Die Erklärung dürfe kein „Reinwaschen“ sein, zudem könne keine Entschuldigung bereits geschehenes Leid wieder gutmachen.

(kna 06.04.2017 sk)

Missionsbotschaften einer Kanzlerin

Merkels neues Milliardending: Seltsame gottesstaatliche Finanztransaktionen – FAZ / SZ

06/04/2017 1 Kommentar

Merkels neues Milliardending … und nicht auszuschliessen:
Kirchensteuer Konfessionsloser finanziert letztlich neue Ramsteiner US-Militärklinik – berichten Sueddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung.

US-Militärstützpunkt Ramstein: Das Milliardending  – SZ

Ramstein bekommt ein neues US-Militär-Krankenhaus

Ramstein US-Militärstützpunkt Ramstein

Noch unter Obama genehmigten die USA den Neubau ihrer Militärklinik in Ramstein, die Soldaten aus der ganzen Welt versorgt. Kostenplan: 990 Millionen Dollar. Über ein leises, aber spektakuläres Projekt – und seine transatlantische Bedeutung. ….

Doch aus deutschen Steuern   Bürgerstimme.com

Auch hinsichtlich der Kostenübernahme gibt es wohl zur der offiziellen noch eine tatsächliche Version. Laut Pfalz Express wollen die Vereinigten Staaten zwar angeblich „den Löwenanteil“ der Baukosten übernehmen. In Wirklichkeit jedoch, so die uns vorliegenden Informationen, wird Deutschland 90 Prozent und die USA 10 Prozent der Kosten tragen. In Rede steht also mindestens eine Milliarde Euro, die der deutsche Steuerzahler für US-Kriegspolitik wird aufbringen müssen.  ….

Klagen gescheitert:
Warum Konfessionslose manchmal Kirchensteuer zahlen  – FAZ

Wer keiner Konfession angehört, aber mit einem Kirchensteuerpflichtigen verheiratet ist, zahlt oft indirekt auch selbst Kirchensteuer. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über eine entsprechende Klage 45719896entschieden.

Konfessionslose können weiterhin über ihren Ehepartner an der Kirchensteuer beteiligt werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat an der deutschen Regelung nichts auszusetzen, wie die Richter am Donnerstag in Straßburg entschieden (Beschwerde-Nr. 10138/11 u.a.). Die Kläger scheiterten mit ihrer Auffassung, dass die Regelung eine Verletzung ihrer Religionsfreiheit sei. Vor dem Bundesverfassungsgericht waren sie damit auch schon ohne Erfolg geblieben.  ….
Das Urteil ist nicht endgültig. Die Kläger können dagegen vorgehen.  …..

Studie: 85% junge Europäer sind glücklicher ohne Religion – Kein Vertrauen in religiöse Institutionen – FAZ

Studie: 85% junge Europäer sind glücklicher ohne Religion – Keine Vertrauen in religiöse Institutionen – FAZ

Studie: Junge Europäer brauchen keine Religion – FAZ

Ohne Glauben an Gott glücklich sein? Offenbar kein Problem für junge Erwachsene in Europa, zeigt eine Jugendstudie. Die weiteren Ergebnisse dürften religiöse Institutionen ebenfalls beunruhigen.

Kirche und Religion spielen im Leben der Jugend in Europa laut einer Umfrage kaum noch eine Rolle. 85 Prozent der jungen Erwachsenen sagten, dass sie ohne Glauben an Gott glücklich sein können. 86 betonten, kein oder sehr wenig Vertrauen in religiöse Institutionen zu haben. Dies geht aus der am Mittwoch in Mainz veröffentlichten Jugendstudie „Generation What?“ hervor, für die die Antworten von rund 200.000 jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren aus zehn europäischen Staaten ausgewertet wurden.

Mehr zum Thema Können Veganer Katholiken sein? Pfarrer bemängeln, dass Kirchensteuer in Gemeinden nicht ankommt Studie „Generation What?“: Was fürchtet die Jugend?In keinem der beteiligten Länder vertrauen demnach mehr als drei Prozent der Befragten den religiösen Institutionen voll. In Deutschland und den Niederlanden fällt das Misstrauen mit 47 und 48 Prozent noch am geringsten aus. 79 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland gaben an, ohne Glaube an Gott glücklich sein zu können.

Nach Angaben der Studienautoren ist die Befragung repräsentativ für diese Altersgruppe in Europa. Die Ergebnisse basieren auf Befragungen im Internet zwischen April 2016 und März 2017. Daran nahmen insgesamt rund eine Million Personen aus 35 Ländern teil. Die in Zusammenarbeit mit dem Berliner Sinus-Institut veröffentlichte Studie bezieht sich auf rund 200.000 Internetbefragungen aus zehn Staaten: aus Belgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Spanien und Tschechien. In der Bundesrepublik beteiligten sich mehrere öffentlich-rechtliche Sender an dem Projekt.

Quelle: Studie: Junge Europäer brauchen keine Religion

Deutsche Regierung hält nichts von säkularer Gleichbehandlung aller Religionen | evangelisch.de

Berlin: Islam nur Kult (Religionsgemeinschaft), keine Religion wie das Christentum.

Deutsche Regierung hält nichts von säkularer Gleichbehandlung aller Religionen |

De Maizière hält nichts von Ziel der Gleichheit aller Religionen  | evangelisch.de

In der Debatte um mehr Rechte für muslimische Religionsgemeinschaften in Deutschland kann nach Ansicht des Bundesinnenministers das Ziel nicht Gleichheit sein.

De Maizière betonte, er wolle keine Werbung für das Christentum machen, auch wenn er sich selbst dazu bekenne. „In meinem Dienstzimmer hängt ein Kreuz“, sagte er. Das Christentum präge das Land seit Jahrhunderten und habe im Alltag immer noch diesen Einfluss.  …

Freiheit bedeute, vorhandene Unterschiede zuzulassen, sagte de Maizière am Donnerstag bei einer Tagung zum Staatskirchenrecht in Berlin. Judentum, Islam und Christentum seien auf unterschiedliche Weise in Deutschland verwurzelt. Beim Umgang damit sollte man sich am Grundsatz der Gleichbehandlung orientieren, aber keine Gleichheit durchsetzen.

„Ich glaube nicht, dass echte Freiheit dann herrscht, wenn vollkommende Gleichheit hergestellt wird“, sagte der Minister. In seine Zuständigkeit fallen die vertraglichen Regelungen des Staates mit den Kirchen auf Bundesebene. De Maizière verhandelt zudem in der Deutschen Islamkonferenz mit den muslimischen Verbänden über deren institutionelle Verankerung in Deutschland. …

Quelle: De Maizière hält nichts von Ziel der Gleichheit aller Religionen | evangelisch.de

Niedersächsisches Schulrecht des Reichskonkordats verstößt gegen Völkerrecht – Legal Tribune

Niedersächsisches Schulrecht des Reichskonkordats verstößt gegen Völkerrecht – Legal Tribune

Ein (un)hei­liger Pakt: Das Reichskonkordat von 1933 vor dem BVerfG  – Legal Tribune

Unterzeichnung des Reichkonkordats in Rom
The signing of the Reichskonkordat on July 20, 1933 in Rome. (From left to right: German prelate Ludwig Kaas, German Vice-Chancellor Franz von Papen, Secretary of Extraordinary Ecclesiastical Affairs Giuseppe Pizzardo, Cardinal Secretary of State Eugenio Pacelli, Alfredo Ottaviani, and member of Reichsministerium des Inneren (Home Office) Rudolf Buttmann)

Kaum ein Dokument hat unter Religionsgegnern ein schlechteres Ansehen als das Abkommen Deutschlands mit dem Heiligen Stuhl zu Rom. Doch mit Urteil vom 26. März 1957 nahm das BVerfG dem Reichskonkordat viel von seiner Wirkungsmacht.  In Hannover dürfte man 1954 heilfroh gewesen sein, die föderalen Fliehkräfte in den eigenen Landesgrenzen in den Griff bekommen zu haben:

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das Land Niedersachsen zum 1. November 1946 aus den dem Land Hannover, der vormaligen preußischen Provinz gleichen Namens sowie den Freistaaten Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe zusammengefügt worden. Ein Vorgang, der damals nicht nur lokalpatriotische Nostalgiker mit den Hufen scharren ließ.  Ein wesentliches Element der neuen staatlichen Einheit Niedersachsens war das neue Schulrecht, für das bisher in den konfessionell unterschiedlich geprägten Landesteilen je eigene Vorschriften existierten.

Niedersächsisches Schulrecht verstößt gegen Völkerrecht

Im neuen niedersächsischen Schulgesetz von 1954 war eine ganze Anzahl von Vorschriften enthalten, an denen der Heilige Stuhl zu Rom Anstoß nahm, darunter § 2  …

Regierung Adenauer interveniert via Karlsruhe

Die Bundesregierung beantragte deswegen beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Feststellung, dass das Reichskonkordat weiterhin gültig sei, und gleichzeitig die Prüfung, ob das niedersächsische Schulgesetz mi diesem völkerrechtlichen Vertrag vereinbart werden konnte.

Mit so einem Vorstoß ließ sich damals Tagespolitik machen: Weite Bevölkerungskreise sahen sich durch die konfessionellen Durchmischung  bisher religiös homogener Landstriche Westdeutschlands verunsichert – eine Folge der Vertreibung vieler Menschen nach dem Krieg. So waren nach dem Ende des NS-Staats die Kirchen vorübergehend gut gefüllt, sei es in Konsequenz des „tausendjährigen“ geistigen Ruins, sei es wegen der Suche nach einem Ort, an dem Autorität und Folgschaft noch gefragt waren.

Mit den Problemen der „Mischehen“ zwischen Katholiken und Protestanten bis zu den schulpolitischen Herausforderungen von Kindern unterschiedlicher Konfession ließen sich Wahlkämpfe bestreiten.

BVerfG schwächt Wirkung des Reichkonkordats

Das BVerfG lieferte dem Bundeskanzler mit Urteil vom 26. März 1957 (Az. 2 BvG 1/55) jedoch nicht das gewünschte Ergebnis zur rechtlichen und/oder politischen Intervention in die Schulpolitik der Länder.  ….

Kanonisches Recht, wettbewerbsrechtlich gespiegelt

(…) Regelrecht hinreißend ist auch ein Urteil des BGH vom 21. Oktober 1966 (Az. Ib ZR 138/64), das der Frage nachgeht, in welcher Weise ein „Dekret der heiligen Ritenkongregation aus 1957“ über die deutschen Katholiken gekommen sei.

Es heißt: „Mehrere Ortsoberhirten haben bei dieser Hl. Kongregation angefragt, ob das Dekret Nr. 4147 vom 14. Dezember 1904 noch in Geltung sei, wonach ‚die ins Taufwasser einzutauchende Osterkerze und die zwei bei der Messe anzuzündenden Kerzen wenigstens zum größten Teil aus Bienenwachs bestehen, andere auf den Altären gebrauchte Kerzen jedoch zum größeren oder beachtlichen Teil aus Bienenwachs bestehen sollen‘.“  ….

Waffenhändlerin Jesu: 2016 schickte Merkel 267 mal Waffen an die Extremisten Erdoğans

Waffenhändlerin Jesu:
2016 schickte Merkel 267 mal Waffen an die Extremisten Erdoğans
 

Erdogan Merkel 02

Rüstungsexporteur Deutschland: Immer noch Gewehre für Erdoğan  – TAZ

Wegen der Menschenrechtslage hat die Regierung seit Anfang 2016 elfmal Waffenexporte in die Türkei abgelehnt. Im selben Zeitraum erlaubte sie 267.

BERLIN taz | Wer Menschenrechte nicht achtet, Bürgerkrieg führt oder ein Land mit angespannter innerer Lage regiert, bekommt keine Waffen. Mit dieser Begründung hat die Bundesregierung sich im Februar geweigert, der Türkei Gewehre zu liefern. Elf geplante Lieferungen verweigerte die Bundesregierung von Januar 2016 bis März 2017. In demselben Zeitraum genehmigte sie aber mehr als 20 Mal so häufig, dass Waffen an den Nato-Partner Türkei geliefert werden. Das geht aus zwei Antworten an Fragen von Bundestagsabgeordneten hervor, die der taz vorliegen.

„Genehmigungen nach dem Putschversuch vom Juli 2016 erfolgen nach außen- und sicherheitspolitischer Prüfung“, antwortet die Bundesregierung auf die Frage des Linke-Abgeordneten Jan van Aken, wie viele Waffenlieferungen abgelehnt wurden. Man berücksichtige bei Türkei-Exporten das Risiko „eines Einsatzes im Kontext interner Repression oder des Kurdenkonflikts“. Abgelehnt wurden Lieferungen im vergangenen November, diesen Januar und diesen Februar. Zwischen 2010 und 2015 waren insgesamt nur acht Lieferungen abgelehnt worden.  …

Wie aus der Antwort (der Regierung) hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 213 Lieferungen erlaubt, vor allem Exporte von Kriegsschiffen, Luftfahrzeugen und -technik, militärischer Elektronik und Handfeuerwaffen. Unter den 54 erlaubten Lieferungen in diesem Jahr waren vor allem Kriegsschiffe und Handfeuerwaffen. Die zwei Genehmigungen, die aber zusammen am meisten Geld nach Deutschland holten, gehörten zur Kategorie Bomben, Torpedos und Flugkörper und brachten knapp 18 Millionen Euro ein.   …

Tatsächlich verweigern Nato-Partner einander nur in Ausnahmefällen Waffenlieferungen. Mutlu will das nicht gelten lassen: „Die Wahrung der Menschenrechte ist ausschlaggebend, momentan können wir in der Türkei leider von der Beachtung der Menschenrechte nicht sprechen. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist quasi außer Kraft gesetzt. Mit Deniz Yücel sind 155 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis. Also, was muss noch passieren?“ … Außerdem forderte er Recep Tayyip Erdoğan auf, „die unsäglichen Nazi-Vergleiche“ zu beenden. Der türkische Präsident hat die Nazi-Vergleiche im Streit mit Deutschland und anderen EU-Staaten in einem Fernsehinterview am Donnerstag verteidigt.

Rüstungsexporteur Deutschland: Immer noch Gewehre für Erdoğan  – TAZ

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