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Ratzingers 547 Domspatzen Regensburgs missbraucht laut Abschlussbericht – SPIEGEL

Ratzingers 547 Domspatzen Regensburgs missbraucht laut Abschlussbericht.
Merkels Justiz schaute weg.
Katholische Kirche und die schweigsamen Kardinäle Marx & Müller:

547 Regensburger Domspatzen misshandelt – Spiegel

„Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager“: Ein Abschlussbericht zeigt das Ausmaß der Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen. Dort wurden deutlich mehr Kinder missbraucht, als bislang bekannt.

Es handelt sich um einen der größten Missbrauchsskandale der katholischen Kirche in Deutschland: Bei den weltberühmten Regensburger Domspatzen sind über Jahrzehnte insgesamt 547 Kinder Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt geworden. Das geht aus dem Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei dem katholischen Chor hervor, der sieben Jahre nach Bekanntwerden der ersten Fälle nun vorgestellt worden ist. Demnach wurden 500 Kinder Opfer körperlicher Gewalt, 67 Kinder zusätzlich auch Opfer sexueller Gewalt.

Da einige Kinder körperliche und sexuelle Gewalt erlitten, liege die Gesamtzahl der Fälle höher als die Zahl der Opfer, sagte der von Bistum und Chor mit der Klärung des Skandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber. Die Kinder hatten die Zeit bei den Regensburger Domspatzen demnach später unter anderem als „Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager“ oder als schlimmste Zeit ihres Lebens bezeichnet.

In einem Zwischenbericht Anfang 2016 war noch von 231 misshandelten Kindern die Rede gewesen. Diese Zahl hat sich mit dem Hunderte Seiten starken Abschlussbericht nun mehr als verdoppelt.

Besonders in der Vorschule des Chores waren die Übergriffe laut Abschlussbericht massiv. 49 Beschuldigte konnten nach zweijähriger Aufklärungsarbeit laut Weber identifiziert werden, die für die Taten verantwortlich sein sollen. Die Untersuchung umfasst Fälle zwischen 1945 und Anfang der Neunzigerjahre.

Hunderte ehemalige Sänger des Chors hatten sich nach Bekanntwerden der ersten Fälle gemeldet. Viele von ihnen hoffen, mit dem Abschlussbericht einen Strich unter das Kapitel ziehen zu können. Die Betroffenen sollen mit jeweils bis zu 20.000 Euro entschädigt werden.
Angela Merkel und Kardinal Reinhard MarxDer Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hatte sich 2016 bei den Opfern entschuldigt: „Ich kann es nicht ungeschehen machen und die Opfer nur um Vergebung bitten“, sagte er. Voderholzers Vorgänger, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, war wiederholt vorgeworfen worden, die Aufklärung behindert zu haben. Nach Bekanntwerden des Skandals hatte er gesagt, der Missbrauch durch Priester sei von Medien aufgebauscht worden.

Quelle: Regensburg: 547 Domspatzen laut Abschlussbericht missbraucht – SPIEGEL ONLINE

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Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination und des Kindermissbrauchs ? – watson.ch

Die scheinbar reformfreudige Kirche … nach 500 Jahre Reformation  – FAZ
Von Reinhard Bingener

Evangelische Bischöfe wollen lieber kontrollieren als längst überholte Strukturen verändern.
Wie stark die Beharrungskräfte im deutschen Protestantismus sind, belegt bereits ein Blick auf die Landkarte. Der Grenzverlauf zwischen den zwanzig Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland entspricht über weite Strecken bis heute dem Stand des Wiener Kongresses. Von der einstigen Kleinstaaterei…

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Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination ? 
– watson.ch

Für Kinder ist Gott so real wie Vater und Mutter  (…)

In der abendländischen Kultur werden die meisten Kinder in den christlichen Glauben eingeführt. Für sie werden Gott, Jesus und der Heilige Geist lebendige Figuren, so real wie Vater und Mutter. Kein Kind kommt auf die Idee, dass der christliche Gott möglicherweise eine Fiktion ist und Jesus womöglich nicht der Sohn Gottes, wie ihm die Eltern erklären. Sie können auch die Aussage nicht hinterfragen, dass Maria Jesus unbefleckt empfangen haben soll.  (…)

Würde man alle religiösen Begriffe wie Gott, Glaube, Religion, Erlösung, Jenseits usw. aus dem Vokabular streichen, würde kein Kind nach Gott, Himmel oder Engeln fragen oder suchen. Kinder kämen auch nicht auf die Idee, sich ein Leben nach dem Tod oder die Wiedergeburt zu wünschen.

Alles, was mit Glauben zu tun hat, ist angelernt.  …

Wir klammern uns an die Heilsversprechen der Pfarrer und Gurus

Da uns Religionen tröstliche Antworten geben und uns mit Hoffnung füttern, klammern wir uns gern an die Heilsversprechen der Pfarrer, Pastoren, Propheten, Imame, Gurus und Sektenführer. Dass die religiöse Erziehung eine Form der Indoktrination ist, zeigt sich auch daran, dass geistig vife und freiheitsliebende Jugendliche und junge Erwachsene einen schmerzlichen Prozess durchlaufen, wenn sie ihren Glauben hinterfragen oder sich von ihm lösen wollen.

Nicht selten, aber geradezu dramatisch sind Glaubenszweifel für Geistliche, weil damit auch ihre Existenzgrundlage ins Wanken gerät. Ihre Apostasie, also ihr Abfall vom Glauben, erschüttert ihre ganze Selbstbestimmung, ihr religiöses Bewusstsein, ihr Weltbild. Ihr Kampf der geistigen Befreiung ist eine psychische Tortur und demonstriert, wie tiefe Spuren die religiöse Konditionierung ins Unbewusste gräbt.
weiterlesen:
http://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/971015766-Ist-religiöse-Erziehung-eine-sanfte-Art-der-Indoktrination-

Klerikaler Kindermissbrauch: EU Gerichtshof für Menschenrechte hält Klage sexueller Opfer von Geistlichen für zulässig – Deutschlandfunk

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Aufstand: Evangelikale EKD-Fraktion übernimmt Bundespräsidialamt. – Spiegel

Neues aus der Kaderschmiede Templin ?

Aufstand: Evangelikale EKD-Fraktion übernimmt Bundespräsidialamt.

Bundespräsidialamt Protest gegen Steinmeiers Amtsleitung – Personalrat tritt zurück  – Spiegel

(…) Unter dem aktuellen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ist es nun allerdings zu einem bisher einzigartigen Eklat gekommen: Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, ist der Personalrat aus Protest gegen die Amtsleitung zurückgetreten. Die Mitarbeitervertreter bleiben kommissarisch im Amt bis zur Neuwahl des Gremiums. Ein Termin dafür ist noch offen. ….

Der Personalrat besteht aus sieben Personen, derzeit sind das zwei Vorzimmerkräfte, ein Referatsleiter, drei Referenten und ein Gärtner. Im Präsidialamt sind rund 180 Mitarbeiter beschäftigt, darunter auch Polizisten, Fahrer und Gärtner.

Steinmeier (r.) und Steinlein

Steinmeier (r.) und Vikar Steinlein aus Finsterwalde, freigestellter EKD Mitarbeiter

Dass die Mitarbeitervertretung hinschmeißt, traf den Bundespräsidenten und seinen Amtschef Stephan Steinlein wohl unvorbereitet. ….  Offenbar brodelte es im Bundespräsidialamt allerdings seit Wochen, weil der Personalrat sich von Staatssekretär Steinlein – einem langjährigen Vertrauten Steinmeiers – nicht ausreichend eingebunden fühlte. Von einem „schleichenden Prozess“ ist die Rede, der dann letztlich zu dem Rücktritt führte. Den Ausschlag gab dabei dem Vernehmen nach die Entscheidung, einen Facebook-Auftritt des Bundespräsidenten zu starten.

UK-Aussenminister und Brexit-Aktivist Boris Johnson mit US-amerikanischer Staatsanghörigkeit und Merkels Aussenminister Steinmeier eingehegt mit dem Büroleiter und EKD-Theologen Stephan Steinlein

Der Auftritt ist seit Montag aktiv – und der frühere SPD-Politiker Steinmeier damit das erste deutsche Staatsoberhaupt, das sich über diesen Social-Media-Kanal präsentiert. Unter Vorgänger Gauck war man noch davor zurückgeschreckt, den Bundespräsidenten auf Twitter oder Facebook zu präsentieren, weil die entsprechenden Personalressourcen nicht verfügbar waren. …

Bei den Umbauarbeiten Steinleins und einigen entsprechenden personellen Veränderungen fühlte sich der Personalrat grundsätzlich zu sehr ausgegrenzt. Hintergrund des Unmuts dürfte auch sein, dass Wechsel im Präsidentenamt theoretisch die Möglichkeit für Beförderungen oder attraktive Postenwechsel ergeben. Das klappt aber natürlich nur, wenn nicht alles von außen besetzt wird.

Dass ein neuer Bundespräsident eigene Leute für Spitzenpositionen mitbringt, ist üblich und aus Sicht des Personalrats unproblematisch. Kritik gab es aber an weiteren Personalien und strukturellen Veränderungen. Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ summiert sich die Zahl der neuen Steinmeier-Leute inzwischen auf beinahe 20, die Rede ist von einer „Welle der Neubesetzungen“.

Der Bundespräsident und sein Staatssekretär haben die Zusammenarbeit mit dem Personalrat in den vergangenen Wochen seit dem Amtsantritt am 19. März anders wahrgenommen. „Diese Darstellung ist für uns nicht nachvollziehbar“, sagte eine Sprecherin. „Es hat im Zuge des Amtswechsels intensive und gute Gespräche zwischen der neuen Amtsleitung und dem Personalrat gegeben.“


Soviel zum Aussenpolitiker Steinmeier
einem nicht nur protestantischen Beamten, der sich ganz beflissen und nicht ganz unverdient das Prädikat eines Kriegstreibers im Ukraine-Assoziationkonflikt Merkels zuzog.

Genau deshalb überschrieb Professor Merkel seine Analyse strafrechtlicher Tatbestände in Sachen Krim mit dem Titel ,,Kühle Ironie der Geschichte“: „Wenn nicht alle Zeichen trügen, ist der Westen soeben dabei, sich für eine verfehlte Außenpolitik die Quittung einer welthistorischen Blamage zuzuziehen. Er sollte deren Kollateralschäden nicht allzu weit in die Sphäre des Völkerrechts ausdehnen.“

Zitat aus „Wir sind die Guten“ , Mathias Bröckers, Paul Schreyer, Westend Verlag, 2014, s. 52

Bei der Katholischen Kirche hakt es – Trennung von Kirche und Staat – The European

11/06/2017 1 Kommentar

Tradition Kirchentag …

Tradition Kirchentag

1949 war das Volk noch so unverschämt, zu lachen, als ein Minister der neuen, vor- fabrizierten Bundesrepublik bei seiner Ankunft in einer Provinzstadt den Bahnhof räumen und absperren ließ. Fünf Jahre später hatten wir die Hände schon wieder an der Hosennaht. **

Die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik wurde Adenauer auf einem Kirchentag episkopal anempfohlen, zu einem Zeitpunkt 1954 als es in seinem Kabinett noch undiskutiert war und später den massiven Widerstand seines damaligen Ministers Heinemann hervorrief.

1964 – Empfangsgedicht von Pfarrer Oppermann in Hollstadt für Heinrich Lübke **
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Oh großer Tag !

Girlanden, Fahnen freudig weh’n.

Herr Präsident !

Wir dürfen Sie leibhaftig seh’n.

Die Häuser, Straßen schmücken wir.

O guter Herrscher!   Ehrerbietig danken wir.
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***

Wen das wohl nicht auch an aktuelle Kirchentage und die staatstragende mediale Berichterstattung erinnert …

**  „Deutschland, Deutschland, über alles …“ Joachim Fernau, Goldmann Verlag, 1980

Zu Merkels gesegneter Wiederwahl – Kriegskirchen-Tag deutscher Eintracht

Zu Merkels gesegneter Wiederwahl – Kriegskirchen-Tag deutscher Eintracht:
Militärbischof als Liturge – Militärministerin als Predigerin
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Kein Kriegskirchen-Tag ?  | Telepolis

Beim Massenevent in Berlin und Wittenberg sollte die christliche Basis eine Unabhängigkeit von der staatlichen Militärapparatur einfordern.

Eugen Drewermann ist hierzulande der einzige bekannte christliche Theologe, der seit vier Jahrzehnten ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Mächtigen in Staat und Kirche vorträgt, dass der Weg des Jesus von Nazareth jegliche Kollaboration mit der Kriegsapparatur ausschließt. In seinem Buch „Luther wollte mehr“ (2016) traut er dem amtlichen Kirchentum in Deutschland allerdings keinen Mut zu dementsprechenden Einsprüchen zu:

… was machen wir mit der Militarisierung der Außenpolitik, was machen wir mit der Vergeudung von gigantischen Geldmitteln, die dann den Armen immer wieder fehlen, was machen wir mit der Dressur von heranwachsenden Siebzehnjährigen als Drohnenpiloten und als Massenmörder mit dem heutigen technischen Gerät? In all dem sehe ich die bestehenden Kirchen untätig und vollkommen angepasst. Sie vermeiden die Schwierigkeiten einer Auseinandersetzung um die prinzipiellen Fragen unterhalb der Oberfläche.
Eugen Drewermann, Theologe, kirchenkritischer Schriftsteller und suspendierter Priester

Deutsche Eintracht wie in alten Zeiten: Militärbischof als Liturge – Militärministerin als Predigerin

Mit gutem Beispiel voran geht die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK), deren Bundesvorsitzender Dr. Christoph Münchow ein geistlich-weltliches Kirchentagsereignis der besonderen Art kritisiert. Bei einem Soldatengottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-serveimageGedächtnis-Kirche soll der deutsche Militärbischof Dr. Sigurd Rink am Freitag den 26. Mai 2017 um 11.30 Uhr die Liturgie leiten, während die deutsche Militärministerin Ursula von der Leyen das Amt der Predigerin übernimmt. Eine solche „nicht hinnehmbare Vermischung von geistlichem und weltlichem Amt“ könne als „Vitalisierung der Verbindung von Thron und Altar gewertet werden“ und „gebe einen zusätzlichen Auftrieb für die immer wieder kolportierte Meinung, dass die Kirche die Waffen segne“.

Der Theologe Horst Scheffler, selbst ehemaliger Militärseelsorger und heute Vorsitzender der evangelischen „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF), schließt sich der EAK-Kritik ausdrücklich an. – Berthold Keunecke, Vorsitzender des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, hat bereits am 10. April in einer Pressemitteilung das Wiederaufleben staatskirchlicher Liturgie-Traditionen beklagt: „Gottesdienste sind dem Friedensauftrag Jesu verpflichtet und damit keine Bühne für die Verfechter der Militärpolitik.“ Nicht Unterstützung für die PR der Ministerin sei Sache der Kirche, sondern eine starke Offensive „für den Einsatz gewaltfreier Methoden“.

Wird EKD-Bischof Heinrich Bedford-Strohm gegenüber Barack Obama die Drohnenmorde ansprechen?

Gast der obersten protestantischen Kirchenleitung wird der ehemalige US-Präsident Barack Obama sein, der unter Moderation des EKD-Bischofs in Berlin mit der deutschen Regierungschefin Angela Merkel ins Gespräch kommen soll. Das entsprechende Massenevent trägt den Untertitel „Zuhause und in der

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Welt Verantwortung übernehmen“. Die hierzu von Markus Kompa in
einer Telepolis-Satire aufgeworfenen Fragen sind überaus ernster Natur.

Über ferngelenkte Drohnen tötet das US-Militärsystem (unter Einbeziehung seiner Logistik in Deutschland) auf dem Globus ohne Gerichtsurteil und ohne völkerrechtliche Grundlage Menschen, die nach dem Gutdünken sogenannter Experten als Zielscheibe ausgewählt worden sind.

Viele Muslime, deren Heimatregionen durch diesen mordtechnologischen Allmachtswahn in Räume der Angst verwandelt werden, sehen darin eine gottmitunsgotteslästerliche Anmaßung der Herrschaft über Leben und Tod. Aus christlicher Sicht kann diesem Urteil nur beigepflichtet werden. Mord bleibt Mord, auch wenn zwischen Mörder und Mordopfer viele tausend Kilometer liegen.

Der Hauptverantwortliche für die Ausweitung der mittels US-Drohnen global ausgeführten, extralegalen Todesstrafe heißt Barack Obama. Es wäre schwer nachvollziehbar, wenn der oberste evangelische Bischof ihn beim Berliner Podium über „Verantwortung in der Welt“ nicht mit diesem Thema konfrontiert.

Zynischer Kardinal Marx gesteht persönliche Schuld beim Kindsmissbrauch – epochtimes

Zynischer Kardinal Marx gesteht persönliche Schuld beim Kindsmissbrauch – epochtimes

Kardinal Marx sieht Versäumnis in Missbrauchsskandal „leider erst im Nachhinein“ – epochtimes

Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, sieht den Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen selbstkritisch.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Münchens Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, sieht den Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauchsvorwürfen selbstkritisch.

 „Für die Kirche und auch für mich selbst war es ein schmerzhafter Lernprozess, vor allem und in allem von der Perspektive der Opfer her zu denken und zu handeln“, sagte Marx der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch.

Die Kirche, er selbst eingeschlossen, habe zu wenig wahrhaben wollen, was Priester marxjungen Menschen antun können. Das Verhalten der katholischen Kirche sei den leidvollen Situationen der Opfer nicht immer angemessen gewesen. „Für mich persönlich möchte ich ausdrücklich festhalten, dass ich heute und leider erst im Nachhinein erkenne, dass ich intensiver hätte nachfragen müssen“, sagte Marx.

Anlass der Äußerung ist laut „Zeit“ der Fall eines heute 32-jährigen Manns, der als Heranwachsender vom Priester seiner katholischen Gemeinde im Saarland mehrfach missbraucht wurde. Kardinal Marx war damals, im Jahr 2006, Trierer Bischof und damit auch zuständig für das Saarland.

Zur Verurteilung des Priesters kam es nicht. Die Vorwürfe waren bereits verjährt, als das mutmaßliche Opfer den Geistlichen anzeigte. Nach Aussagen des Opfers nahm das Bistum damals keinen Kontakt zu ihm auf. Sieben weitere Male war der Priester angezeigt worden. Alle Verfahren wurden eingestellt. (afp)

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